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Ex-Innenminister Peschorn verteidigt Soko Tape

Der vormalige Innenminister Wolfgang Peschorn, der nun wieder die Finanzprokuratur leitet, verteidigt die in der Ibiza-Affäre ermittelnde Soko-Tape. Deren Leiter (Andreas Holzer) habe ausgezeichnete Arbeit geleistet, sei äußerst fach- und sachkundig und mit großem Einsatz bei der Sache, erklärte er am Sonntag in der "ZiB2". Man sei immer bemüht gewesen, jedem Verdacht nachzugehen.

© APA (Archiv)
 

Dass auch ein ÖVP-Mitglied in der Soko vertreten ist, stört Peschorn nicht. Die Menschenrechte sagten, dass man eine politische Gesinnung oder ein religiöses Bekenntnis nicht zum Vorwurf machen könne.

Kritik übte der frühere Innenminister an den Anschuldigungen gegen Polizei und Staatsanwaltschaft in der Affäre. Es sei offenbar Österreich-spezifisch, dass immer Verdächtigungen in den Raum gestellt würden, aber keine Beweise.

Kommentare (1)

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schteirischprovessa
1
1
Lesenswert?

Die Soko Tape ist wohl vielen unangenehm.

Schließlich kann sie in dem Bereich, für den sie zuständig ist, nämlich die Herstellung des Videos zu untersuchen und Hintermänner festzustellen, eine Menge Erfolge vorweisen.
Bedeutend weniger hört man von den Erfolgen der Sonderkommission des Justizministeriums, obwohl diese mit dem Handy von Strache quasi einen Elfmeter ohne Tormann ausgelegt bekommen hat.
Vielleicht gibt es doch noch den einen oder anderen mit Einfluß, der kein Interesse an weiteren Ergebnissen der Soko Tape hat.
Man soll beide Sokos weiter arbeiten lassen und hoffen, daß sie das schaffen, wofür der U-Ausschuss unfähig ist: sowohl eine sachliche Aufklärung von Unregelmäßigkeiten und möglichen Bestechungen durch Politiker und der Aufklärung der Herstellung des Videos samt Produzenten und Hintermännern.