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Noch 100 TageDer Countdown zur Wien-Wahl läuft: Der Wahlkampf wird heiß

Seit 1945 gibt es durchgehend rote Bürgermeister, die Grünen regieren seit zehn Jahren mit. Doch in der Hauptstadt verschiebt sich die Machttektonik.

Im Wiener Rathaus sitzen Bürgermeister und Gemeinderat. © (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

Vor genau zehn Jahren herrschten in Wien noch burgenländische Verhältnisse: Die SPÖ regierte mit absoluter Mehrheit. Andere Parteien stellten zwar Stadträte, doch die waren allesamt „nicht amtsführend“. Bei der Wahl im Oktober 2010 verlor die SPÖ die ersten fünf Prozent, fünf Jahre später die nächsten. Dass Michael Häupls 39 Prozent trotzdem als Erfolg wahrgenommen wurden, lag an einem perfekt inszenierten rot-blauen Duell. Das fand so zwar nie statt, half aber bei der Mobilisierung.

Kommentare (1)

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KarlZoech
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Lesenswert?

Straches "Allianz für Österreich" ist in der Realität wohl eine "Allianz für die eigene Tasche".

Naja, von irgendwas muss Herr Strache ja auch leben, und für seinen gewohnten Lebensstandard als "Fürsprecher der kleinen Leute" reicht ja das Abgeordnetengehalt seiner Gattin vermutlich nicht aus.
Und seine Aktivitäten (?) als Wirtschafts- und Politikberater (er hat ja zwei Gewerbescheine gelöst) sind wohl doch nicht so gefragt.

Leider hat Strache das nicht getan, was jemand getan hätte, der noch einen Rest an Anständigkeit hat: Sich nach seinen unsäglichen, untragbaren Aussagen im Ibiza-Video sich aus der Politik und der Öffentlichkeit völlig zurückziehen.