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Frage der WocheSchafft sich das österreichische Bundesheer selbst ab?

Die Ankündigung der nächsten Reform des Bundesheers durch die Verteidigungsministerin hat nicht nur in ihrer Radikalität Freund und Feind überrascht. Es war auch ein Frontalangriff gegen die österreichische Verfassung.

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© (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Gunther Spath - JA: Die sogenannten Reformen in den letzten drei Jahrzehnten hatten nur ein Ziel: Einsparungen auf allen Ebenen. Die Verhöhnung des Bundesheers setzt sich mit peinlichen Beschwichtigungsfloskeln der Frau Minister fort.

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jg4186
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neu ausrichten

Man kann, so meine ich, den sechs Punkten nur zustimmen.
Die Zeiten haben sich geändert, das Bundesheer muss sich "neu ausrichten". Wird einigen schwer fallen, versteh ich, besonders wenn man selbst mit Arbeitsplatz betroffen sein sollte. Wir haben seit Jahrzehnten - Gott sei Dank - weder Panzer oder Kampfjäger kriegerisch gebraucht. Aber wir haben im Land andere Herausforderungen erlebt, wie z. B. Naturkatastrophen, wo wir alle dankbar für die Hilfe der Soldaten waren.

schulzebaue
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Ich habe meine Feuerversicherung

Auch seit Jahren nicht gebraucht.

Eigentlich könnte ich sie kündigen.

Das darf ich aber nicht.

Warum nur?

Horstreinhard
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Herr Kandlhofer,

wenn Sie sich noch in den Spiegel schauen wollen, treten Sie zurück - Ihr Kommentar ist nicht einmal mehr peinlich und zeugt von verteidigungspolitischem Unwissen.
Herr Spath hat vollkommen recht, Sie sind daran unser Heer zu ruinieren. Die Verantwortung Folgen werden Sie, Herr Kandlhofer, leider nicht persönlich zu tragen haben.

gehtso
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es geht einfach nicht,

dass am Heeresbudget immer nur gespart wird, der Anteil am Gesamtbudget ist laufend gekürzt worden.
Allerdings geht es auch nicht, dass wir eine Organisation beim Heer haben, die es zulässt, dass unsere kleine Armee fast genau soviele Generäle hat wie die deutsche Bundeswehr, ja wenn man die Offiziere des Stabes dazurechnet, sogar mehr.
Es bedarf einer wirklichen Reform, aber besonders nach dem Interview in der ZiB glaube ich nicht, dass mit der ehrenwerten Frau Tanner die Richtige Person am Ruder ist, obwohl sie fest behauptet, niemals zurückzurudern!

joektn
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Hmm

Das Bundesheer ist immer nur so gut, wie es die Politik zulässt. Seit zig Jahren wird gespart ohne Ende und das macht sich nun eben langsam bemerkbar. Auch wird bei den Finanzen selten klug gehandelt. So hat man zwar super moderne gepanzerte Fahrzeuge und neue LKWs, allerdings dann dafür keine Werkstätten oder Garagen mehr und auch bei den normalen Soldaten fehlt es an moderner peröilnlicher Ausrüstung. Nach wie vor laufen manche Einheiten mit dem alten Stahlhelm (!) durch die Gegend. Dafür ist dann wieder kein Geld da. Zwar wurden neue Helme und Uniformen angeschafft aber eben nur ein paar hundert Stück, für ein paar schöne Pressefotos. Ein normaler Soldat wird die neue Uniform oder den neuen Helm nie zu Gesicht bekommen.

Shiba1
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Die Statements vom Kandlhofer

dürften aus dem Sprücheklopfomaten stammen; für den Hugo sozusagen und leider hat Gunter Spath mit seinen Feststellungen zu 100% recht