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Der Schweizer Umgang mit CoronaDie Milliarden flossen über Nacht

Die Schweiz hat die Corona-Krise ähnlich wie Österreich bewältigt - allerdings mit ein paar frappierenden Unterschieden.

Besuch in Bern: Österreichs Botschafterin in der Schweiz, Ursula Plassnik, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und die Schweizer Parlamentspräsidentin Isabel Moret
Besuch in Bern: Österreichs Botschafterin in der Schweiz, Ursula Plassnik, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und die Schweizer Parlamentspräsidentin Isabel Moret © Parlamentsdirektion/Johannes Zinner
 

Davon können österreichische Unternehmer nur träumen. Bald nach dem Lockdown Mitte März tagte im Schweizer Finanzministerium der Krisenstab, um über Hilfen für ins Wanken geratene Unternehmen zu beraten. „Es war die Politik, die die Bedenken und Einwände der Beamten vom Tisch gewischt hat“, schildert ein Teilnehmer in Bern am Rande der ersten Auslandsreise von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka nach Corona. Am nächsten Tag wurde von Finanzminister Ueli-Maurer ein 72 Milliarden Franken schweres Paket verkündet, das sich in einem entscheidenden Punkt vom österreichischen unterscheidet: In der Schweiz wurde nicht nur geredet, sondern auch gehandelt.

Kommentare (13)

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Boss02
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Das schnelle Geld........

.........fließt sehr Wohl, jedoch nur in die Parteikassen, Bankenhilfen, Gehälter der Politiker und sogenannten politischen Vereinen od Schulungsinstituten also alles Geld für die der Steuerzahler aufkommen muss, aber sollte es mal umgekehrt sein, gibt es Auflagen über Auflagen und dann nur ein „ Corona Trinkgeld „ wobei auch das noch vom dem Steuerzahler schlussendlich bezahlt werden muss.

harri156
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„ Die schnelle, unbürokratische Hilfe der Schweizer für die Wirtschaft ist beispielhaft“, streut Sobotka den Gastgebern Rosen.

Sagt genau der Mann, der in Österreich die chaotische Hilfe Abwicklung der österreichischen Regierung verteidigt.

SoundofThunder
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In der Schweiz wurde nicht nur geredet,sondern gehandelt

Davon können viele österreichische Unternehmen ein Liedchen singen 😏

Lodengrün
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In der Schweiz

bin gerade wieder dort, wird klar kommuniziert und werden einem nicht die Toten vor das Fenster gehängt. Und, bin nicht „der“ Schweiz Fan, möchte mit Österreich nicht tauschen, das haben sie aber gut gemacht. Die Mehrheit spricht sich für die Maske aus.

Balrog206
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Loden

Das Liedchien von dir und deinem Kollegen über dir würde ich gern hören , wenn bei uns zig tsd € jeder Unternehmer bekommt ohne Kontrolle , der Name und Konto nr auf einen A4 Zettel schreibt !
Fürn neuen Suv Yacht oder der Villa auf Mauritius !!

Apulio
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Ich kenne die Schweiz gut,

da gibt es keine Politiker mit starken Erinnerungslücken. Ich mache mir Sorgen um unser Österreich.

hakre
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!

Die Fragen sind aber auch sehr zwielichtig,die von der Opposition kommen!

alsoalso
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Österreich ist ein Beamtenstaat

Da wirkt das Habsburgerreich nach. Aus eben diesem Grund ist das Habsburgerreich auch untergegangen - wegen der Unbeweglichkeit - und viele führende österreichische Politiker sind Beamte

Elli123
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Untergang

Und ich dachte schon, der Krieg wäre schuld gewesen.

vandiemen
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Wie wahr!

Da stimme ich 100% zu!

Civium
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Österreich-Ungarn

ist an der Zeit zugrunde gegangen und dem Nationalismus des 19Zentren Jahrhunderts.
Eine Verwaltung braucht jedes Land, Beamte handeln so wie die Politik es ihnen vorlebt bzw vorgibt.
Wo ich ihnen recht gebe, bzgl. MONARCHIE ja Beamte werden den Bürgern in der Privatwirtschaft bevorteilt, bei ihnen wird das Arbeitsrecht respektiert!
Die anderen haben das nachsehen!!!

Civium
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Unsere Luftmilliarden ??

Die Gutscheine die man jetzt kaufen kann und man bekommt 20 Prozent zurück ist wohl das beste Beispiel wie Geld nach oben verteilt wird!
Einkommensschwache können sich die eh nicht leisten und die gstopftn holen sich so zusätzlich die Kohle!!!

Elli123
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na hoffentlich...

fließen die Milliarden das nächste Mal noch höher, schneller, unbürokratischer und unkontrollierter an jeden, der Geld braucht und in der Lage ist, ein A4-Blatt auszufüllen.