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InterviewMinisterin Raab: "Dulde keine Einflussnahme aus der Türkei"

Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab über türkischen Einfluss auf Vereine, das neue Frauenbudget und ihren fehlenden Aufschrei.

Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP)
Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) © BKA
 

Das Frauenbudget wird um zwei Millionen erhöht, Frauenorganisationen sprechen von „Körberlgeld“. Warum konnten Sie nicht mehr herausholen?
Susanne Raab: Das ist die erste Erhöhung des Frauenbudgets seit zehn Jahren und diesen Erfolg lasse ich mir nicht kleinreden. Ich arbeite mit den Organisationen gut zusammen und Forderungen sind üblich. Aber allein die 1,25 Millionen Euro, die zusätzlich in den Gewaltschutz fließen, sind ein Meilenstein.

Kommentare (5)

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jg4186
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Der türkische Botschafter ...

... soll sich abfällig über Christen geäußert haben.
Interessant.
Würde gerne wissen, was er da genau meint.
Vielleicht, weil in christlichen Ländern die Menschenrechte geachtet werden, Meinungsfreiheit gilt, man sich um Toleranz bemüht, Frauen respektvoll und gleichwertig behandelt werden, ...
Er kann da unser Land gerne mit seiner Heimat vergleichen - ich meine, da schauen wir, bei aller Unvollkommenheit, nicht schlecht aus!

Morioka
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Er hat sich abfällig gegen die Tradition des Weihnachts-Festes geäussert ...

Es sei laut ihm Selbstsüchtig. In der Türkei würde man Geschenke verteilen, christliche Länder täten dies in diesem Fall nicht. (So, etwa, hat er gesagt, der Hr. Botschafter). Wem es hier nicht gefällt, der möge sich schleunen dieses Land zu verlassen, und nicht wiederzukommen. Wenn in der Heimat das Gras so viel grüner und die Menschen christlicher - pardon! islamischer und Nächstenliebender sind als der Papst, braucht er sich über Traditionen anderer Länder nicht mehr auszulassen.

In diesem einen Fall schreibe ich das ganz ohne schlechtes Gewissen, er kann jederzeit gehen, wird sicher nicht verfolgt, und um solche ist es hier nicht Schade.

reschal
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Zurück zum Lebensmodell, das Frauen geschätzt haben.

Was meint die Fr. Ministerin da? Die Doppelbelastung der viele Frauen ausgesetzt sind? Den ungleichen Lohn? Die Gewalt, individuell u. strukturell, die viele Frauen erleben? S.g. Fr. Raab, tun Sie was für die Frauen, das spürbare Lebenserleichterungen bewirkt!

HoellerP
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Dort wo...

...Lohnverhandlungen Sache der Sozialpartner sind, sprich KV, gibt's diese Ungleichheit auch nicht.

Mein Graz
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" Das ist die erste Erhöhung des Frauenbudgets seit zehn Jahren"

Seit 2017 sind die Türkisen allein am Ruder, den Finanzminister stellen sie seit 2007, davor war es ein Blauer.
Und jetzt meint Raab, die Erhöhung um 2 Millionen sei ein Erfolg?
Wie viel lächerlicher kann eine Aussage denn noch sein?

Wenn man sich dagegen anschaut, dass der Bundespressedienst 98 MitarbeiterInnen zählt und die MA im BKA* weiter steigen ist das Hohn.

Über Lohnverhandlungen will sie nicht einmal reden, für die Leistungen der Frauen in der Krise hat sie grad mal ein "Übers-Kopferl-Streichen übrig, den Anspruch auf Unterhaltsvorschuss gibt es m.W. schon lange, und sonst macht sie es wie bei den Türkisen üblich: Ankündigung der Ankündigung, dass das zum Nimmerleinstag umgesetzt wird.

*"Die Planstellen im BKA sollen von 705 im Jahr 2019 auf 743 im Jahr 2020 steigen. Im Zuge der BMG-Novelle 2020 gibt das BKA 10 Planstellen an die UG 17, 1 Planstelle an die UG 32 und 3 Planstellen an die UG 25 ab. Gleichzeitig erhält das BKA vom Justizministerium 28 Planstellen und vom Außenministerium 29 Planstellen. Weiters überträgt das BKA 5 Planstellen an das Finanzministerium." Quelle: apa.