AschermittwochHofer: "Ihr dürft nicht glauben, dass das Ergebnis in Wien ein tolles wird"

Parteichef Norbert Hofer schwört die FPÖ bei seiner Aschermittwochsrede auf harte Zeiten ein: "Ich habe in den letzten Monaten alles gegeben - und ich verlange das auch von euch!"

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POLITISCHER ASCHERMITTWOCH DER FPOe: HOFER
© APA/MANFRED FESL
 

Parteichef Norbert Hofer schwört die FPÖ auf ein schwaches Abschneiden bei der Wiener Gemeinderatswahl im Herbst ein: "Ihr dürft nicht glauben, dass das Ergebnis ein tolles wird", serklärt Hofer vor der vollbesetzten Rieder Jahn-Turnhalle am Aschermittwoch. Die FPÖ hätte zwar tolle Kandidaten dort, aber "wir sind in der Langstrecke, nicht im Sprint".

Seinen Konkurrenten und Vorgänger an der Parteispitze Heinz-Christian Strache, der fast zeitgleich seine Kandidatur bei ebendieser Wahl ankündigte, erwähnte Hofer in seiner gut einstündigen Ansprache mit keinem Wort. Sehr oft kam dagegen die türkis-grüne Bundesregierung vor – und vor allem die Grünen: Ob Umweltministerin Leonore Gewessler, die keine Ahnung habe, wie wichtig das Auto sei oder Justizministerin Alma Zadić – „wer nicht weiß, dass es bei Fußballspielen nur das österreichische Trikot gibt, hat in der Bundesregierung nichts verloren“ – alle müssen herhalten als Indizien, „dass es außer uns niemanden gibt, der auf das Land schaut.“

Hofer gibt sich aber überzeugt, die FPÖ wieder in Richtung 25 Prozent führen zu können: "Das Projekt Kurz wird scheitern – weil es in Wirklichkeit eine hohle Nuss ist". Die ÖVP habe all ihre Inhalte von der FPÖ übernommen. Hofer erklärt, er habe in den letzten Monaten „alles gegeben – und ich verlange das auch von euch“.

POLITISCHER ASCHERMITTWOCH DER FPOe: HOFER
Norbert Hofer bei seiner Aschermittwochsrede in Ried. Foto © APA/MANFRED FESL

Noch immer als Opfer gibt sich Hofer hinsichtlich der verlorenen Bundespräsidentenwahl 2016, bei der er Alexander Van der Bellen unterlegen war. „Ich lag in den Umfragen uneinholbar vorn“, spielt Hofer auf die Verschiebung der Wiederholung der Stichwahl an, „und dann hieß es plötzlich, der Kleber hält nicht“. (Alle veröffentlichten Umfragen zeigten damals die Kandidaten Kopf-an-Kopf.)

Kommentare (6)
47er
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Alle jetzigen Minister schlecht machen,

dabei hat es keine schlimmere und egoistische Ministerriege im letzten Jahrzehnt gegeben. Und was da noch sonstige Typen in höchste Stellen gehievt wurden, die wir fast nicht mehr los werden, verschweigt er. Heute alles beschimpfen, die in ihrer hohen Zeit gang und gebe waren. Wohl alle ein schlechtes Erinnerungsvermögen, oder einfach ihr Charakter. Solche Leute können nur solche wählen, die sich irgendwie einen Vorteil erhoffen oder noch immer auf Schönrederei reinfallen.

tannenbaum
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Außer

eine fette Pension und eine robuste Zaunmauer wird nicht viel übrig bleiben von seiner politischen Tätigkeit! Aber vielleicht kommen doch einige dahinter, dass ihre Stimme ordentlich missbraucht wurde!

scionescio
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"Ich habe in den letzten Monaten alles gegeben - und ich verlange das auch von euch!"

Da hat er sich anscheinend versprochen- gemeint war wohl „ich habe alles genommen...“

Lodengrün
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Genau

er hat auch reichlich bekommen was seine Streiter nicht behaupten können. Und jetzt sollen sie wieder laufen dass er seinen Lebensstandard (Flugzeug, Großfamilie,....) halten kann. Er belügt seine Leute wie uns mit der sozialen Heimatpartei nur mit dem Unterschied dass wir nicht rennen und ihm schon gar nichts mehr glauben.

X22
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gibt es eine Erklärung für den Nonsens, so blöd kann ja nicht mal der Hofer sein

– „wer nicht weiß, dass es bei Fußballspielen nur das österreichische Trikot gibt, hat in der Bundesregierung nichts verloren“

pwebhofer
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Norbsi und sein Herz

Schaut gar net gut aus der Retter des kleinen Mannes. Das ist ein Burnoutblick. Time to Go!