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Klimabilanz 2018Emissionen des Verkehrs gehen in Österreich durch die Decke

Der vielbejubelte Rückgang der CO2-Emissionen im Jahr 2018 blieb eine Ausnahme. 2019 soll es wieder einen Anstieg gegeben haben. Vor allem der Straßenverkehr lässt die Emissionen in Österreich explodieren.

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Seit 1990 sind die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Österreich um fast drei Viertel angestiegen © Kara - stock.adobe.com
 

Vom Bundeskanzler abwärts war der Jubel groß, als das Umweltbundesamt (UBA) im vergangenen Sommer in einer Vorabmeldung verkündete, dass Österreichs CO2-Emissionen 2018 um mehr als drei Prozent gesunken sind. Jetzt liegen die endgültigen Zahlen vor, und sie bestätigen, was Kritiker bereits damals eingewendet hatten: In der Substanz ging der Rückgang 2018 nicht auf klimapolitische Maßnahmen zurück, sondern beruht auf Zufälligkeiten. Entsprechend dürften die Emissionen 2019 wieder nach oben geklettert sein, wie die UBA-Experten errechnet haben.

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Danke für Ihr Verständnis.

Miraculix11
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Wie gibt es das?

Hat uns die Industrie und die Poiliker nicht versichert dass die alten Autos die Stinker wären und die neuen Autos sauberer sind? Seit 1990 explodierten die Emissionen auf Österreichs Straßen um fast 74 Prozent. KFZ-Bestand in dieser Zeit von 4,2 auf 6,9 Millionen. Also sind die Autos nicht sauberer geworden.

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gerbur
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Der Frau Gewessler

kommen die Pendler als erstes in den Sinn, wenn es um CO2 Reduktion geht. Die Stoßrichtung ist also klar. Danke Grüne!!

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Mein Graz
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@gerbur

Da muss ich dir leider widersprechen.
Einmal spricht Fr. Gewessler nicht nur von Pendlerpauschale, sondern auch von NoVA und Dienstwagenbesteuerung.

Und dass man bei den Pendlern ansetzt müsste doch logisch sein, denn gerade für Pendler kann viel getan werden. Die Pendlerpauschale kann natürlich nur dann überarbeitet werden, wenn Pendler die Möglichkeit haben auf Öffis umzusteigen - und die Öffis müssen ebenso wie P&R unbedingt möglichst rasch ausgebaut, die Zeiten in denen die Strecken bedient werden verlängert und die Tarife attraktiv gestaltet werden!

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gerbur
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@Mein Graz

Pendeln mit Öffis ist nur in ganz wenigen Fällen attraktiv, ein Wegfall bringt keinen Pendler in den Autobus oder Zug. Auch mit dem eigenen Auto ist es eine enorme Belastung im Alltag. Über die NOVA die Leute, die noch privat ein Auto fahren, zur Vernunft zu bringen halte ich auch für gut, die Dienstwagenbesteuerung bringt sicher keinen Lenkungseffekt.

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Hieronymus01
2
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Auch wenn es mit dem Auto eine enorme Belastung ist....

....dann muss man sich schon fragen ob ich den richtigen Arbeitsplatz oder Wohnort habe.
Auf alle kann Vater Staat auch nicht rücksicht nehmen und fördern.

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cockpit
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auf der einen Seite wolle viele irgendwo allein am Land wohnen, aber dann jammern,

wenn sie pendeln und dafür einiges aufbringen müssen!

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Mein Graz
1
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@gerbur

Bei uns in der Familie pendelte ein Partner 25 Jahre - täglich über 50 km - mit dem Auto, obwohl gerne die Öffis genommen worden wären. Das war nicht möglich:
- Schichtdienst: keine Öffis in der Früh bzw. am Abend.
- Anbindung: am Arbeitsort mehrere Kilometer zur Arbeitsstelle.

Hätte es attraktive Öffis gegeben, man hätte sich in dieser Zeit 350.000 bis 400.000 km im Auto erspart, hätte die Zeit anders nutzen können und wäre oft nicht schon mit Grant in die Arbeit gekommen.

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hbratschi
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den online handel...

...mit seiner möglichkeit der gratis retouren sollte man auch nicht ganz außer acht lassen. offensichtlich ist es inzwischen standard, dass online bestellt, probiert und wieder zurückgeschickt wird. das größte warenlager sind schon heute die ladeflächen der lkw und das wird vermutlich nicht weniger werden. es fahren lkw flotten sinnlos in der gegend herum, nur um waren wieder zum absender zurückzubringen. eine rücksendegebühr pro retourniertem paket und dieser "saubrauch" wäre zumindest etwas entschärft...

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heku49
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.und dann werden bis zu 70% der Retouren - obwohl neuwertig ...laut Amazon

.......verschrottet ! Welch ein Wahnsinn.

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Amadeus005
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Gilt vor Allem für Großstädte

Weil es eher egal ist, ob 10 Krumpendorfer mit dem Auto in die City Arkaden fahren, oder ein Lastwagen nach Krumpendorf. In Wien sind Einkäufer jedoch meist mit der UBahn unterwegs. DHL hingegen nie ...

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hbratschi
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@amadeus

der haken an deiner an sich nachvollziehbaren rechnung ist, dass es durch den onlinehandel für den "krumpendorfer" viel einfacher ist zu hause auf einen knopf zu drücken, als sich auf den weg in die arkaden zu machen. deshalb wird er/sie bestellen und zurückschicken was das zeug hält. die folgen davon sieht man ja täglich auf den straßen...

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lapinkultaIII
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Hauptverantwortlich ist der Verkehrssektor (Auto)?

Man möge sich mal den Gesamtausstoß an Co² ansehen und dann nochmals behaupten, der Verkehr sei der Hauptverursacher.......

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Amadeus005
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Weil’s mich interessiert

Sondern was? Wo sind die Statistiken?

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gerbur
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@Amadeus005

30% des gesamten CO2 in der EU stammen aus dem Verkehr, 72% davon vom Strassenverkehr.

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MichaelP
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Eine Tanne ist vermutlich genug

Die Verkehrs-Emissionen gehen durch die Decke ... und was macht ein großer österreichischer Handelskonzern?
Hat beim Zentrallager in Graz den bisher für zumindest einen Teil der Zulieferungen genutzten Bahnanschluss zuasphaltiert und auf LKW-Anlieferung umgestellt. Ist vermutlich billiger, das heisst mehr Gewinn und mehr Erfolgsprämien für das Management. Denen reicht es ja, wenn es nur mehr eine Tanne in Österreich gibt - die im eigenen Logo ....

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Lodengrün
12
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Drum

hat der Herr Hofer so sehr das Tempo 140 wollen.

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Hieronymus01
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Ganz dem Motto "Freie Fahrt für freie Bürger"

Nach uns die Sintflut.

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baldasar
1
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Blau

Gott sein Dank sind wir diese Umweltzerstörer los, glauben mit billigen Sprit und Kerosin werden wir das Klima retten, sind halt einfach ewiggestrig.

Genial wenn der Hofer mit dem Flugzeug fliegt damit er nicht im Stau steht..

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Butterkeks
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...

Immer mehr Menschen im Land die unterwegs sind und Waren brauchen die transportiert werden müssen. Wie soll da die Belastung durch Verkehr sinken?

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scaramango
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Sorry, aber

die meisten LKW fahren quer durch unser kleines Österreich. ....

Aber wir dürfen uns nicht ausreden - bereits in meiner Schulzeit (.... eh ERST gut 30 Jahre her !!!!) war bekannt und wurde gepredigt, dass die LKW quer durch Europa auf die Schiene gehören... wie wir sehen, die europäische Frächterlobby hat gesiegt !!

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Butterkeks
14
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...

Die meisten LKW fahren im Nahverkehr und stellen die Waren zu die wir kaufen wollen oder versorgen Betriebe mit ihren Produktionsmaterialien.

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UHBP
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@butter..

Mehr Zug, Bus, Fahrrad, zu Fuss gehen, Fahrgemeinschaften, etc.
Möglichkeiten, in bestimmten Bereichen, gibt es für jeden, wenn denn ein Wiile da ist.

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brosinor
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davon wird schon seit 40 (!) Jahren gepredigt

Und? geht den meisten am A.... vorbei!

Eltern ruinieren ganz bewusst den Planeten, und ihren Kindern bleiben Chaos, Krankheit und Katastrophen.
Sowas nennt man heutzutage "elterliche Liebe und Verantwortung"....

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scaramango
21
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Bitte, kein schlechtes Gewissen!

Rund 9 Millionen Österreicher/innen können nicht mal 0,00000001% von dem gut machen, was die USA, Indien, China, Russland, Brasilien etc & die Gier weniger Menschen anstellen !!!

Wir müssen alle etwas tun, ja - aber global gesehen sind wir nicht vorhanden.

Bitte einmal überlegen, was (gelegte) Brände in Brasilien, Australien, Afrika, Griechenland, Spanien.... an Umweltzerstörung ausmachen (... zwecks Grundstücksspekulation , Bodenschätzen, Ausbeutung, Macht, ....), was Kriege, Bomben, Giftgas ruinieren !!

Wäre jeder Staat wie wir, Halleluja!

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hbratschi
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"Wäre jeder Staat wie wir, Halleluja!"

dass du dich da nicht täuscht, scaramango. denn wäre jeder staat wie wir, dann könnten wir unser halleluja schon auf einer welt ohne menschen anstimmen, denn dann hätten wir uns schon längst unserer lebensgrundlagen/resourcen berraubt. natürlich können wir auch unser augen vor den tatsachen verschließen und ala trump und co weiterhin die welt zerstören. und, ich nehme mich da gar nicht aus...

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isteinschoenerName
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Das ist leider ein weit verbreiteter Irrtum ...

... denn würde jeder Staat derart viele Ressourcen verbrauchen wie wir, dann würden wir bereits 4 Planeten benötigen! Leider haben wir nur einen zur Verfügung. Da spielen wir also beim Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch ganz weit vorne mit, gut, vor uns liegen natürlich noch die USA und einige Ölstaaten... Bitte selbst nachprüfen: "Earth overshoot day"

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