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Pro & ContraSoll man nach 45 Arbeitsjahren ohne Abschläge in Pension gehen dürfen?

Türkis-Grün will die während des politischen Interregnums beschlossene Hacklerregelung ändern. Die ÖVP plädiert für die Abschaffung, die Grünen wollen sie modifizieren, weil nur Männer davon profitieren.

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© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

PRO: Als Hackler hat man den Eindruck, dass viele Politiker, vor allem aber die oft gerühmten Pensionsexperten und so manche Kommentatoren uns keine Wertschätzung entgegenbringen bzw. uns nur als Last sehen.

Kommentare (51)

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Civium
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Mit Lehrzeit kommt ein Arbeiter auf 47

Jahre Arbeitsleben, wenn er mit 62 in Pension geht und ich denke Herr Bundeskanzler das ist genug!!
Menschen die so lange körperlich arbeiten zum Beispiel Bauarbeiter Stollenarbeiter Kellner usw , immer auf dein Beinen und schwerst belastet dürfen nicht bestraft werden!

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ronny999
15
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Regelung

war billiger Stimmenfang der SPÖ - nach den SPÖ- Motto was interessiert mich die Zukunft. Jetzt kommen sogar die Arbeitnehmervertreter drauf, dass eine Zusammenlegung der Krankenkassen Sinn macht. Genauso wird es bei den Pensionssystemen sein. Wir werden immer Älter - das Pensionssystem wird in Zukunft nur funktionieren, wenn wir länger als bis 70 arbeiten - sonst wird es kollabieren. Jetzt die Preisfrage an die SPÖ - wer braucht das System dringender - der Arbeiter oder der reiche Unternehmer. Hieran sieht man, dass die nachhaltige Vertretung der Arbeitnehmer der SPÖ, sowas von egal ist, solange sie ihre fetten Pfründe rettet.

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SoundofThunder
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Haben Sie einen Job?

Außer in der Lichtenfelsgasse? Dann gehen Sie doch bis 70 arbeiten. Wenn Sie glauben dass es in Österreich einen Arbeitgeber gibt der Sie solange behält,dann glauben Sie noch an den Osterhasen. Und körperlich werden Sie es auch nicht mehr aushalten. Fern von jeglicher Realität 😏 Und die fetten Pfründe findet man bei deiner ÖVP genauso.

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Balrog206
3
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Sound

Oft glaubt man ihr müsst ohne Hilfsmittel täglich Pyramiden bauen ! Jeder ist nur mehr körperlich ein Wrack mit 55 Jahren , und dennoch sind zb Pensionisten eine der beliebte Reise Spezies , wenn ich das vereinsleben bei uns ansehe wieviele Pensionisten aktiv Tennis spielen usw !

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fon2024
1
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andaman

balrog dir wäre wahrscheinlich lieber sie fahren im Rollstuhl,typisch Balrog kommentar.

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SoundofThunder
1
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Balrog

Manche sind im Alter fit. Die überwiegende Mehrheit nicht. Und alle haben ihre Wehwehchen die sie zwingen regelmäßig zum Arzt zu gehen. Auch die,die Tennis spielen. Und die meiste Mortalität ist um die 70. Wollen Sie ihr ganzes Leben lang arbeiten um gleich in den Holzpyjama steigen? Diejenigen die 45 Jahre gearbeitet haben,haben sich den Ruhestand verdient. Man will ja im Alter noch etwas vom Leben haben.Warum stellen Sie keine Arbeiter 60+ ein? Sind Qualifiziert und haben Erfahrung! Sie suchen ja angeblich dringend Fachkräfte!

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Lodengrün
2
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Klar

der ewige Student a la Kurz oder Kickl geht dann mit 65 in Pension und hat wenn es hoch hergeht 30 Berufjahre. Er bekommt die volle Länge und der Arbeiter der 45 Jahre am Buckel hat und mit 62 gehen möchte schaut durchs „Rohr“. Finden Sie das ok? Da schütteln gar ÖVPler der unteren Chargen den Kopf.

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Trieblhe
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@Lodengrün

Bitte keine polemischen Unwahrheiten verbreiten. Beide von Ihnen genannte Personen werden (voraussichtlich) mindestens 40 Beitragsjahre bis zum 65. Lebensjahr haben, ein kurzer Blick in die Vita genügt.
Bei der Thematik an sich gebe ich Ihnen Recht, 45 Beitragsjahre, insbesondere als Arbeiter, sollten genug sein.

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erzberg2
1
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Manche schaffen

50 Jahre und die brauchen sie auch, weil Ihnen ansonsten der Abschlag nach 48 Jahren im unverhältnismäßigen Ausmaß droht.

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ronny999
7
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Nachhaltiges

Denken ist halt nicht die Stärke der SPÖ wie man es hier sieht! Für die Jungen soll halt nichts übrig bleiben. Schauen wir mal, ob sie es in 20 Jahren noch bezahlen werden. Die voraussichtliche Pensionlücke beträgt aktuell ca. € 1.650,—, die kann ein normaler Dienstnehmer mit Kindern wohl mit privaten Vorsorgen decken, wenn man von der Realität keine Ahnung hat.

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erzberg2
1
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Na bumm,

das mit dem Denken ist halt so eine Sache. Politische geprägt dürfte sie wohl nicht sein, ansonsten wären Ihnen inhaltlich ihre Begründung besser gelungen. Sie sollten das große Ganze analysieren und sich nicht mit Lücken befassen. Wie wäre es, dass bestehende System zu stärken u.a. in Hinblick auf den Digitalsierungsschub. Wird der real, und das wird er, sollten Sie und die Politiker bereits Lösungen anbieten können um das System auch für die künftigen Generation save zu machen. Also nicht mit den kleinen Dingen des Lebens beschäftigen, sondern mit den herausfordernden Dingen.

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fortus01
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solange es

bei den Beamten keine Höchstbeitragsgrenze und eine höhere Nettoersatzrate als bei den "einfachen" Pensionisten gibt, wird diese Schieflage bestehen.
Die durchschnittliche Beamtenpension ist HÖHER als das durchschnttliche AKTIV - Gehalt eines Angestelletn.
Und viele von uns kennen sie: "Einzelfälle", wo Beamte kurz vor dem Ruhestand noch "schnell" befördert werden, um die Pensionslücke nicht so groß ausfallen zu lassen.
Die kosten für die Systeme lassen sich (zumindest derzeit noch) leicht nachlesen - Statistik Austria!

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Airwolf
10
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Pension

Die Geschröften sind die in denn letzten 3Jahren die mit
Abschläge gegangen sind und das mit 45 Arbeitsjahren.
Ich hoffe es gibt eine Gerechtigkeit.Dieses Gesetz war nur
Stimmenfang.

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stprei
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Schwach und verknappt

Die Pro-Argumentation ist in ihrer Schwarz-Weiß-Darstellung zwischen den "Gscheiten" und den "Dummen" schwach und wenig überzeugend. Vielmehr stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob gesamtgesellschaftlich eine Absenkung des Pensionsantrittsalters wünschenswert ist und der Sicherung der Pensionen zuträglich ist oder immer weitere Steuermittel zur Abgangsdeckung bei der PVA erfordert.

Dabei geht es keineswegs darum, ob jemand "gscheit" ist oder "dumm", ob er Lehre oder Studium absolviert hat, sondern lediglich darum, ein zukunftsfähiges und tragfähiges Alterssicherungssystem aufzusetzen, dass auch mit der steigenden Lebenserwartung und der sich ändernden Demographie funktioniert.

Länger leben und früher in Pension gehen ist zwar individuell zu begrüßen, setzt jedoch alle Pensionisten der Gefahr aus, dass die Abgangsdeckung irgendwann nicht mehr aus dem Budget möglich ist und es dann zu Einschnitten kommt. Hier ist Schellhorns Argument mit Verweis auf das Umlagesystem von Relevanz, das in der Pro-Argumentation leider gar nicht präsent ist.

In der Kürze des Artikels ist es aber leider nicht möglich, dieses komplexe Thema aufzuarbeiten. Vielmehr ist es ein quotenstarkes "mia" gegen "de" Schauspiel.

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SoundofThunder
13
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🤔

Der Rentendiebpartei ÖVP geht es nur um die Abschläge. Niemand soll es schaffen,abschlagsfrei in Pension gehen zu können.Aber für ihre Klientel haben‘s Milliardengeschenke über.

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Lodengrün
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@SoundofThunder

Es ist die traurige Wahrheit. Niemand kann uns einreden dass mit 45 Jahren nicht Schluß sein sollte. Der Mann hat da dann von 17 bis 62 ohne Unterbrechung gehakelt. Wie kann da noch jemandem etwas abziehen? Sollte er darüber hinaus noch arbeiten steigt die Wahrscheinlichkeit dass er sich einen ernsten gesundheitlichen Schaden "einfängt" erheblich.

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fuchsbib
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Endlicht stabilisieren

Die Diskussion über die neue Hacklerreglegung scheint eine reine Neid-Kampagne jener zu sein, die dieses Ziel nicht erreichen und jener die leider knapp vor einigen Monaten oder Jahren mit Abschlägen in Pension gegangen sind. Zusätzlich geben die Beamten auch noch Druck um diese Regelung zu bekommen.
Aber es kann doch nicht sein, das eine ganz kleine Gruppe von Menschen, welche diese 540 Monate Beiträge, ohne Bundesheer erreichen, ein Problem für den Staat darstellen.

Es ist jetzt höchste Zeit das die Politik eine Pensionsreform auf die nächsten 8 bis 10 Jahre setzt, sodaß knapp angehende Pensionisten endlich Ihren kommenden Lebensabschnitt wieder planen können.

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crawler
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Man kann

der Argumentation von Herrn Hansemann, genauso folgen wie der von Herrn Schellhorn. Da muss eben die Politik eine für beide tragbare Mitte finden. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass Herr Hansemann für die Leute spricht die jetzt im Rentenalter sind, und Herr Schellhorn in die Zukunft blickt. Dass die Kosten für den Staat einmal nicht mehr tragbar sein werden ist verständlich, zumal die Rentner und Pensionisten ja länger als früher die Rente/Pension genießen können. Wer das nicht einsehen will, kann keine verantwortungsvolle Politik betreiben.

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wintis_kleine
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Ob Hackler oder nicht

Ob mit 60 ,62, oder 65 oder gar in Zukunft mit 67,5 Jahren oder ähnlichem in Pension gegangen werden kann.
Fact ist, dass das Pensionssystem jetzt schon nicht mehr wirklich finanzierbar ist und es in den nächsten 30 Jahren ein massives Loch in der Sicherstellung der Pensionen geben wird.
Meiner Meinung nach muss daher das Pensionssystem auf komplett neue Füße gestellt werden, indem eine staatliche Grundabsicherung, eine betriebliche Vorsorge und ein privates Ansparsystem für den Ruhestand vorzusehen ist.
Die staatliche Grundsicherung sollte für ALLE gleich sein, die betriebliche Vorsorge könnte ähnlich einer Betriebsratsumlage in mündelsicheren Papieren umgesetzt werden und die private Säule muss vom Staat mittels Entlastung (z.B. keine Lohnsteuer dafür zu bezahlen) attraktiv gemacht werden.
Natürlich hilft das nicht bei den derzeitig akuten Problemen, aber wenn man nie damit anfängt wird es auch nie eine Lösung geben.

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erzberg2
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Es ist schon interessant,

jeder plappert die angebliche Unfinanzierbarkeit des Pensionsystems nach. Die PVA finanziert sich grundsätzlich aus DN und DG Beiträgen von selbst. Lediglich Bauern, Selbstständige sowie Beamte haben einen Finanzierungsbedarf. Die Beamten ohnehin zu 100 Prozent. Jetzt reden wir uns jeden Tag ein, dass geht sich nicht mehr aus, dass will die Politik ja. Wenn wir uns 1,5 Mrd. jährlich an KöSt leisten können, dann werden wir uns auch unsere Pensionen leisten können.

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wintis_kleine
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@erzberg2

Ich glaube die Antwort steht im Artikel:
"Selbst wenn künftig ein ähnlich hoher Anteil an Menschen erwerbstätig ist wie heute, werden in drei Jahrzehnten 1,29 Aktive für einen Pensionisten aufkommen müssen."
Und ja, ich bin auch der Meinung dass die Köst Senkung dem Staatshaushalt keinen Dienst erweist. Aber man muss bestimmte Dinge auch für sich betrachten und dahingehend wird die PVA ohne Bezuschussung durch weitere Steuermittel die Pensionen nicht im gewohnten Umfang mehr leisten können.

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erzberg2
3
6
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Ja und?

Dann wäre halt angesagt, die das System zu stärken damit es wieder ausgewogen finanziert wird und nicht mit der Privatversicherung wedeln.

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dascabrio
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45 Jahre reichen

Ich habe im Sommer 1990 als Lehrling in einem technischen Beruf angefangen zu arbeiten ,der unter die Schwerarbeit fällt. Ich bin auch heute noch in diesem Beruf tätig und das mit der größten Freude.
Es würde den Politikern nicht schaden selber einmal als Mechaniker, Lackierer , Spengler zu arbeiten um zu wissen was
hackeln heißt.

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gerhardkitzer
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Abschaffung erst wenn

Denke über die Abschaffung der Hacklerregelung sollte man erst nachdenken, nachdem man sich ernsthaft mit der Abschaffung der vielen sündteuren Pensions - Privilegien beschäftigt hat.

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peter47
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Vorliegende Hacklerregelung nur für Sonderfälle

Abgesehen davon, dass Frauen davon nicht betroffen sind, sind auch viele „Hackler“ davon ausgenommen.

Die 45 Arbeitsjahre werden nämlich ohne Ersatzzeiten gerechnet.

Z.B. Bauarbeiter, die im Winter stempeln müssen, erreichen die 45 Arbeitsjahre nie.

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chatrouge
49
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schwache Pro-Argumentation die nur auf sogenannte Gscheite hinhaut

Wie hoch ist den der Beitrag als Lehrling im Pensionskonto? Kostet eine Lehrlingsausbildung dem Betrieb nichts? Wieviel produktive Arbeit leistet ein Lehrling während seiner Ausbildung? Ist es das alleinige Verdienst des Hacklers, fast nie arbeitslos gewesen zu sein, oder ist es nicht auch das Glück, bei einer soliden Firma beschäftigt zu sein? Ist die Weiterbildung an einer höheren Schule, Universät, Hochschule so leicht und ohne Aufwand zu bewältigen? Warum entscheidet sich jemand für die Lehre und gegen einen weitere Ausbildung, obwohl man später als sogenannter Gscheiter normalerweiser besser verdient?
Alle müssen ihr Pensionskonto füllen. Aber Zeiten der Lehrlings-ausbildung zählen als Anspruchszeiten für die Pension. Zeiten an einer höheren Schule, Hochschule und Universität nicht. Nur ein Bruchteil dieser Zeiten kann sehr teuer nachgekauft werden, das lohnt sich nicht. Da haben die Gscheiten einen großen Nachteil. Wenn sie eine gute Pension erhalten, dann deshalb, weil sie in ihrer aktiven Zeit höhere Beiträge bezahlen.

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