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''Phönix aus der Asche''DAÖ holt Strache zurück - zunächst als "Gastredner"

Der Ex-FPÖ-Chef wird beim Neujahrstreffen am 23. Jänner auftreten. Die neue Partei hofft auf ihn als Spitzenkandidaten.

Lang ist's her: Strache anno 2005 im Wiener Wahlkampf © AP/Punz
 

Der frühere FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache kehrt auf die politische Bühne zurück - vorerst als "Gastredner". Als solcher wird er am 23. Jänner beim ersten Neujahrstreffen der neuen Partei "Die Allianz für Österreich" (DAÖ) auftreten. Das haben Obmann Karl Baron und Sprecher Gernot Rumpold am Freitag angekündigt.

Strache werde wie der "Phönix aus der Asche" zurückkehren, zeigte sich Rumpold in einer Pressekonferenz überzeugt. Einmal mehr wurde auch bekräftigt, dass man sich den einstigen Chef-Blauen auch als Listenersten für die heurige Wien-Wahl wünscht: "Wir gehen davon aus, dass HC Strache Spitzenkandidat wird." Die entsprechenden Gespräche würden aber noch laufen.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit FPÖ

Für die Wahl übten sich die DAÖ-Spitzenfunktionäre in Zuversicht. Man rechne mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der FPÖ. Außerdem zeigte man sich bei der Allianz überzeugt, dass der laut Plan im Herbst stattfindende Urnengang vorverlegt wird. Den Wahlkampf will man übrigens mit "Spenden von großzügigen Unterstützern" und Krediten finanzieren, wie es hieß.

Die Allianz für Österreich war im vergangenen Herbst aus der Taufe gehoben worden - von drei Gemeinderäten, die der FPÖ den Rücken gekehrt hatten. Sie stießen sich am Umgang der FPÖ mit Strache. Diesem wurde nach der Ibiza- und Spesenaffäre ein Parteiausschluss in Aussicht gestellt, den die Freiheitlichen letztlich auch umsetzten.

Inzwischen sind auch drei Bezirksräte in Favoriten zur DAÖ übergewechselt. Und man geht auch von weiteren Übertritten sowohl in den Bezirken als auch im Gemeinderat aus, wie betont wurde. Namen wurden dazu vorerst aber nicht kolportiert.

Kritik an Regierungsprogramm

DAÖ-Chef Baron nutzte die Gelegenheit auch, um das neue Regierungsprogramm von ÖVP und Grünen zu zerpflücken. Neben Kritik an der möglichen Abschaffung der Hacklerregelung oder den Plänen für das Bundesheer gab es auch Lob. Im Integrationsbereich würden Strache-Forderungen erfüllt, freute man sich.

Baron bedankte sich besonders beim nunmehrigen Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), weil dieser es geschafft habe, "über seinen ideologischen Schatten zu springen und weil er die seit Jahrzehnten geforderten Maßnahmen von HC Strache umsetzen will und er es auch ganz klar geschafft hat, seine Parteibasis vom rechten Weg HC Straches zu überzeugen". Der DAÖ-Politiker sah eindeutig eine "Rehabilitierung" des ehemaligen FPÖ-Chefs.

"Gefährlich" seien hingegen Pläne, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes mit Informationen aus dem Innen- und Justizministerium zu versorgen, befand er: "Das heißt nichts anderes, als dass ein privater, nicht wissenschaftlicher Verein, der sich in der Vergangenheit mit extrem linker Spitzeltätigkeit einen Namen gemacht hat, extrem sensibles Datenmaterial erhält."

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Danke für Ihr Verständnis.

hbratschi
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tolles foto,...

...besser kann man einen schreihals nicht ablichten... :o)))

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jaenner61
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ich finde das echt super

jetzt machen sie sich dann gegenseitig kaputt, und mit einem schlag sind wir sie dann alle los 👍👍👍😂

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fortus01
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Ich hoffe,

unsere Justiz ist schnell genug, und er kann als Gastredner im grauen Haus auftreten.

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heku49
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Hahahaha....

selten so gelacht

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Hieronymus01
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Marktschreier.

So ein Marktschreier geht bei den Poüulisten schon ab.

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tannenbaum
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Haben

die Astronauten vom DAÖ dem Strache freie Hand für die Spesenabrechnungen für sich und die schöne Philippa angeboten?

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Stadtkauz
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In Österreich gibt es einige Politiker(innen), die wir wirklich nicht brauchen.

Strache allerdings brauchen wir am allerwenigsten. Und diese komische Partei ist ebenso entbehrlich.

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freeman666
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Bitte nicht!

Kann dem Strache irgendwer mal sagen, dass er in Österreich sowas von unten durch ist?
Seine "Freunde" aus dem linken Lager haben ihn sowieso nie gemocht.
Seine "Freunde" aus dem mittleren Spektrum mochten ihn auch nicht.
Seine "Freunde" aus dem rechten Spektrum, na die hat er verraten.
Die paar Hanseln die den Strache noch mögen sind entweder Masochisten oder glauben diese Scherzpartie hat eine Zukunft.
Wird sehr schnell als Randnotiz in der österr. Geschichte verschwinden.

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Irgendeiner
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Ach nein, es gibt noch ein anderes Motiv,ich rechne fest damit

daß er noch Gutes tut,er hat in Ibiza die Blauen zerlegt und gezeigt wie sie schachern, aber er nicht nur seinen Whirlpool reparieren lassen sondern auch Hofers Mauer geoutet,er hat indirekt zwei Generalsekretäre zurückgetreten, Hafenecker und Vilimsky sind nicht mehr und er kennt alle die schönen Interna und er ist ob seiner Behandlung zornig und wird sie verwenden,ich rechne noch fest mit ihm, ein Held des common good,wenn auch wider Willen.

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GiPriRoCam
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Naja ...

Wenn Ihre Meinung stimmen würde, wäre Stracho schon längst in der Hölle oder im Nirvana, u. - sorry für den irrelevanten Seitenhieb, - der noch ungusteriosere Kick ebenso. Aber wenn unsere Medien die Zwei immer wieder so ger auferstehen lassen, anstatt sie tunlichst zu ignorieren, .... Ppppfffttt

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dude
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Sie haben mit jedem Satz recht, freeman!

Ich seh's aber pragmatisch. Das rechte Lager spaltet sich und beide bleiben einstellig. Und das ist gut für Österreich! In Wien könnte es natürlich etwas anders werden, aber die Sorge, dass Strache Bürgermeister wird, habe ich nicht.

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maexchen85
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warum nicht!?!

solange die "braunen" Herren von der FPÖ und Strache sich gegenseitig selbst die Wähler abgraben und sich zerfleischen ist alles in Butter ;)

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lissilein
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stimmt

in Kärnten haben wir jetz die Alliance for the future of Austria (BZÖ), Die Allianz für Österreich (DAÖ), die FPÖ und TK (Team Kärnten).

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