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NationalratPolitikergehälter steigen um 1,8 Prozent

Das Politiker-Salär steigt im kommenden Jahr laut APA-Berechnungen um knapp 161 auf 9.092 Euro an.

© APA
 

Die Politikergehälter dürften 2020 um 1,8 Prozent steigen. Offiziell veröffentlicht wird der Anpassungsfaktor zwar erst kommende Woche durch den Rechnungshof. Durch die genauen Vorgaben des Bezügebegrenzungsgesetzes steht das Ausmaß der Erhöhung allerdings bereits fest. Eine Änderung wäre lediglich möglich, wenn der Nationalrat beschließen sollte, die Erhöhung auszusetzen.

Basis für die Anhebung der Politikergehälter ist entweder die Inflation von Juli des Vorjahres bis Juni des aktuellen Jahres oder der Anpassungsfaktor für die Pensionen. Zum Zug kommt der jeweils niedrigere Wert - in diesem Fall 1,8 Prozent.

161 Euro mehr

Ausgangspunkt für die Gehaltspyramide der Politiker sind die Nationalratsabgeordneten. Ihr Salär steigt im kommenden Jahr laut APA-Berechnungen um knapp 161 auf 9.092 Euro an. Davon ausgehend werden alle anderen Bezüge berechnet. Bundespräsident Alexander Van der Bellen kommt damit auf 24.957 Euro (plus 441), Sebastian Kurz kann nach seiner Rückkehr ins Kanzleramt mit 22.283 Euro (plus 391) rechnen und der Grüne Werner Kogler erhielte als Vizekanzler 19.609 Euro (plus 347). Das Ministergehalt steigt mit der Anpassung auf 18.718 Euro (plus 331).

Wobei diese Kalkulation heuer etwas komplizierter ist als sonst, weil besonders hohe Bundesbezüge im Vorjahr nicht angehoben wurden und die Berechnung in diesen Fällen daher von einer etwas niedrigeren Basis aus startet. Für Landespolitiker gab es im Vorjahr dagegen keine Nulllohnrunde. Somit werden die Landesräte künftig etwas mehr verdienen als die bisher mit ihnen "synchronisierten" Staatssekretäre. Die genauen Zahlen veröffentlicht der Rechnungshof kommende Woche - die gesetzliche Frist dafür läuft bis 5. Dezember.

Kommentare (5)

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helmutmayr
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Der Gehälter

sind dem Grunde nach ok. Die Qualifikation müsste halt passen.
Wenn ich da so an die letzte Regierung denke. Da waren schon einige wirkliche Spezialisten dabei

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limbo17
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Schlicht

und ergreifend eine einzige Frechheit!

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az67
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Fremdschämen!

Unglaublich was die Herschafften monatlich einstecken!
Beim Abkassieren haben sie alle kein Problem!
Ich weiß warum ich in der Steiermark KPÖ gewählt habe!
Wäre ja interessant wie der Verzicht auf Gehalt auf Bundesebene ankommen würde. Das einzige Problem ist das sich keine ernstzunehmende Partei findet um es mal zu probieren soziales Gewissen auch zu leben.
Vorschlag an die Genossen! Erneuerung der Partei mit Priorität Gehaltsverzicht Siehe KPÖ .
Ausgesprochene Kündigungen zurückzuziehen und in fünf Jahren schuldenfrei! Dann seid ihr wieder wählbar.

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heku49
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Und die Kinderbehilfe ist seit wievielen Jahren gleich hoch?

Eigentlich für ein angeblich so reiches Land zum Schämen.

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Miraculix11
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Knapp 1 Jahr...

Die Kinderbeihilfe 2018 erhöhte sich ab 1.1.2018 um 1,9 %.

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