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Nimmt sie Mandat an?Weiter warten auf Philippa Straches Entscheidung

Eine gesetzliche Frist ist nicht vorgesehen, Strache kann auch noch nach der konstituierenden Sitzung entscheiden. Das Spesenkonto ihre Mannes könnte indes schon vor 15 Jahren beschlossen worden sein.

NOe-WAHL: LANDBAUER/STRACHE
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Auch zwei Tage vor der konstituierenden Nationalratssitzung ist weiter unklar, ob Philippa Strache das ihr zustehende Mandat annehmen wird oder nicht. Grundsätzlich hatte die Ehefrau des ehemaligen FPÖ-Obmanns Heinz-Christian Strache eine Entscheidung in dieser Woche in Aussicht gestellt. Auch am Montag war weiterhin unklar, ob sie verzichtet oder als unabhängige Abgeordnete ins Hohe Haus einzieht.

Keine gesetzliche Frist

Vonseiten der FPÖ hatte es geheißen, dass Strache nicht Mitglied im Klub wird, sollte sie ihr Mandat annehmen. Eine gesetzliche Frist für die Entscheidung gibt es ohnehin nicht. Sollte Strache also nicht zur Angelobung bei der konstituierenden Sitzung erscheinen, kann sie ihr Mandat noch immer später annehmen. Sollte sich die Ehefrau von Heinz-Christian Strache doch für einen Mandatsverzicht entscheiden, wird ihr Sitz von Markus Tschank übernommen.

Trotz aller Zerwürfnisse mit der Partei hatte FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky Philippa Straches hohes Gehalt verteidigt. Sie habe den "erfolgreichsten Social-Media-Account im deutschsprachigen Raum betreut und entwickelt", betonte er in der ORF-Sendung "Hohes Haus" am Wochenende. Dort nahm auch der stellvertretende Wiener Landeschef Harald Stefan zum Spesenkonto von Heinz-Christian Strache Stellung. Es sei gut möglich, dass der Beschluss dazu schon vor 15 Jahren gefällt worden sei.

Kommentare (7)

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Henry44
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Natürlich wird behauptet, Philippas Gehalt sei angemessen gewesen.

Die Verantwortlichen müssten ja dumm sein, zuzugeben, dass es ein Bezug ohne entsprechende Leistung, sondern vor allem eine verdeckte Zuwendung an Familie Strache gewesen sei. Damit würden sie den Staatsanwalt auf den Plan rufen.

Also war die Leistung von Philippa das mindestens wert, selbst wenn diese Summe bei keiner Firma für diese Aufgabe bezahlt werden würde.

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Henry44
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Gibt es denn kein Protokoll von einem Beschluss,

mit dem üppige Spesen gewährt werden? Es kann doch nicht sein, dass man nicht mehr feststellen, kann, wann, von wem und mit welchen Bedingungen Spesen genehmigt worden sind.

Da wird wohl das Finanzamt auch nicht informiert worden sein.

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Lodengrün
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Tja manche

stehen vor der entscheidenden Frage ob sie dieses so gut bezahlte NR Mandat überhaupt geneigt wären anzunehmen. Ich gehe Wetten ein, - sie nimmt an denn so wie gehabt flattert das Geld nicht mehr zu üppig ein in den Strachschen Haushalt.

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georgXV
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???

warum dieseAufregung ?
In wenigen Wochen gibt es sowieso die StPÖ (Strache Partei Österreichs) ...
Und dan beginnt ein "neues Spiel" um die Gunst der Wähler ...

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ChihuahuaWelpe56
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Georg

deine Anspielung und das Niedermachen der SPÖ ist grenzwertig!

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UHBP
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Es sei gut möglich, dass der Beschluss dazu schon vor 15 Jahren gefällt worden sei.

Soll genau was heißen?
Vielleicht gibt es auch gar keinen Beschluss? Zumindest weiß niemand wann, wo und von wem er vielleicht gefällt wurde, oder?

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satiricus
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Vielleicht muss sogar....

... der verblichene Jörgl als Schuldiger herhalten, wundern würde es mich nicht.

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