AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Nationalratswahl 2019Kickl holt mehr Vorzugsstimmen als Hofer und Strache

Laut APA-Berechnungen liegt Kurz hier nicht nur uneinholbar sondern auch mehr als deutlich voran.

NR-WAHL: WAHLFEIER FPOe: HOFER / KICKL
Kickl holt mehr Vorzugsstimmen als Hofer und Strache © APA/HANS PUNZ
 

Bei den bundesweit antretenden Kandidaten hat ÖVP-Chef Sebastian Kurz - wie auch beim Urnengang 2017 - abermals bei weitem die meisten Vorzugsstimmen erhalten. Laut dem bisher veröffentlichten Zwischenstand in sieben Ländern führt Kurz mit 129.532 Stimmen. FPÖ-Listenzweiter Herbert Kickl kommt auf 58.158 und liegt damit vor FPÖ-Chef Norbert Hofer (23.620).

Die endgültige Bilanz veröffentlicht das Innenministerium am 16. Oktober nach der Sitzung der Bundeswahlbehörde. Da die Wahlbehörden in Wien und dem Burgenland mit der Veröffentlichung der bundesweiten Vorzugsstimmen bis dato auf sich warten ließen, liegen bisher nur die Zahlen für sieben Bundesländer vor.

Deutlich voran

Laut APA-Berechnungen liegt Kurz hier nicht nur uneinholbar sondern auch mehr als deutlich voran. Fast die Hälfte seiner Stimmen lukrierte der türkise Spitzenkandidat mit 61.339 Stimmen allein in Niederösterreich, dahinter kommen Tirol (19.605) und Oberösterreich (14.199). Da er allein mit den bisher erreichten 129.532 die Hürde von sieben Prozent der auf seine Partei entfallenden Stimmen (also über 125.259) übersprungen hat, wäre Kurz vorgereiht worden. Da er aber ohnedies Listenerster ist, kommt das nicht infrage.

Kickl vor Strache und Hofer

Bei den Freiheitlichen hat Kickl von den bisher ausgewerteten Ländern bisher den meisten Zuspruch in Nieder- (17.838) und Oberösterreich (11.535) erhalten. Er liegt dort weit vor seinem Parteichef Hofer, der in Niederösterreich 7.901 Vorzugsstimmen bekam und in Oberösterreich rund ein Viertel des Zuspruches von Kickl (3.074). Hofer hatte jedoch bereits tags zuvor beklagt, dass eine erkleckliche Anzahl seiner Vorzugsstimmen ungültig seien, weil es auf der freiheitlichen Bundesliste noch einen Kandidaten mit dem selben Familiennamen gibt. Stimmzetteln, die lediglich "Hofer" als Vorzugsstimme auswiesen, seien somit als ungültig gewertet worden, so die Kritik. Interessant ist, dass Kickl sogar ohne Wien und Burgenland Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache überholt hat, der bei der NR-Wahl 2017 41.479 Vorzugsstimmen holte.

Rendi-Wagner

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner kommt in den sieben Ländern insgesamt auf 12.911, die meisten davon mit 4.830 aus Niederösterreich. Bemerkenswert ist aber, dass der Salzburger SPÖ-Gemeinderat Tarik Mete, der auf Platz 134 der Bundesliste kandidierte, bisher 7.390 Stimmen bekam - und damit mehr als die Hälfte von Rendi-Wagner. In den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich und Tirol überholte er sogar die Parteichefin.

Kogler

Grünen-Spitzenkandidat Werner Kogler hat in den sieben Ländern insgesamt 16.086 "persönliche" Stimmen eingesammelten. Neben Niederösterreich (4.000) kamen die meisten mit 4.033 aus Koglers Heimatbundesland, der Steiermark. Im Ranking der Spitzenkandidaten machte NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger mit 8.576 Stimmen den fünften Platz, vor JETZT-Frontmann Peter Pilz (2.652).

Kommentare (7)

Kommentieren
schteirischprovessa
1
0
Lesenswert?

Ob der Hofer im Ranking der Vorzugsstimmen

weiter vorn gereiht ist oder nicht ist so was von Wurst.

Antworten
Lodengrün
1
1
Lesenswert?

Das sollte uns zu denken geben

Was sind die Pläne von Kickl? In welche Richtung geht diese Politik die er verfolgt? Seine Menschen verachtende Sicht löst Angst in mir aus. Und das er schon eine solche Fangemeinde hat verstärkt das. Ich sage nur, - das hatten wir schon.

Antworten
Lodengrün
6
14
Lesenswert?

Das wurmt Hofer sicher

auch wenn er es nicht zugibt. Schuld na klar die Wahlbehörde. Da gab es noch einen Namensvetter der gleichen Partei der SICHER keine Stimmen bekam.

Antworten
Mein Graz
17
33
Lesenswert?

I hau mi ab.

Vorzugsstimmen für Kandidaten, die gar nicht bevorzugt werden können, weil sie auf der Liste an 1. Stelle stehen.

Spricht nicht gerade für die Intelligenz der Österreicher...

Antworten
Amadeus005
3
9
Lesenswert?

Stimmt nicht

So kann man vermeiden, dass der Erstgereihte überholt wird.

Antworten
Irgendeiner
21
30
Lesenswert?

129.532 Stimmen für Basti persönlich ,ist das nicht schön,

und es wird sein wie bei Jörg, hinterher werden sie nicht zu finden sein,ich weiß das,ich such sie immer noch,jeden frag ich und keiner wars,immer die Marsmännchen.Naja, das endet ähnlich, nur mit noch viel größerem Schaden,aber was solls,den Nürnberger Trichter gibts nichtund Schiller wußte über die Götter Bescheid.

Antworten
hansi01
8
16
Lesenswert?

Hofer braucht wegen der ungültigrn Hofer Borzugstimmen nicht jammern

Es gab genug TV Duelle wo Hofer den Bürgern erklären konnte wie eine Vorzugsstimme richtig abgegeben wird. Aber was tat er? Er krichte Kurz in den Hintern

Antworten