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Kritik an FPÖ-Historikerbericht"Marketing-getrieben", "vergebene Chance" und "peinlicher Eiertanz"

Die Freiheitlichen wollen die Debatte um den Ursprung ihrer Partei unter ehemaligen Nationalsozialisten aus dem Wahlkampf halten – statt eines Historikerberichts veröffentlichen sie die Kurzfassung einer Rohversion.

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NR-WAHL: EINREICHUNG DES FPOe-BUNDESWAHLVORSCHLAGES / KICKL; HOFER
Die FPÖ-Spitze Norbert Hofer (r.) und Herbert Kickl © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Prioritäten einer Partei im Wahlkampf: Als die Freiheitlichen am Montagvormittag ihre Kandidatenliste für die Nationalratswahl bei der Bundeswahlbehörde einreichen, lachen die beiden Spitzen der Partei, Norbert Hofer und Herbert Kickl, selbstbewusst in die Kameras.

Kommentare (19)

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Apulio
0
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Es ist kein Geheimnis dass die FPÖ

1956 von Nazis gegründet wurde( NSDAP>VDU>FPÖ)1. FPÖ-Obmann war Anton Reinthaller, ein hochdekorierter NSDAP-Brigadier, Inspekteur der berittenen SS-Einheit, NSDAP-Minister, NSDAP-Unterstaatssekretär und Reichstagabgeordneter, ausgezeichnet mit der höchsten goldenen NSDAP-Medaille und dem Eisernen Kreuz, höchste SS-Auszeichnung. Gestorben 1958, Nachfolger als FPÖ-Obmann war dann Friedrich Peter, einfach googeln.

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Lodengrün
0
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Geht alles billiger und einfacher

Man fragt die IKG wie viel antisemitische Vorfälle von seiten der FPÖ in den letzten beiden Jahren registriert wurden und bekommt mit Gewissheit sehr penibel erstellte Aufzählung.

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satiricus
0
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Nomen est Omen?

Einer dieser Kommissions-Experten trägt sogar die Parteifarbe in seinem Namen - der ehemalige 3.NR-Präsident Brauneder......

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Viertelputzer
1
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Da arbeiten 16 Historiker

angeblich 16 Monate lang und herausgegeben werden von der FPÖ jetzt einmal 24 Seiten. Das wären umgerechnet 1,5 Seiten pro "Historiker".

Mehr geht sich vor den Wahlen natürlich leider nicht aus.

Wenn man denkt, welche Entscheidungen von den bisherigen Reigierungsparteien im Eilzugstempo ohne entsprechende Begutachtung durchgepeitscht wurden, wundert man sich doch einigermaßen.

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SoundofThunder
1
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🤔

Tja,die Burschenschafter haben die ja nicht reingelassen 😏

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bimsi1
26
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Die SPÖ stellt sich keineswegs früh der Vergangenheit.

Der Bericht der SPÖ stammt aus dem Jahre 2005. Wann wurde der 2. Weltkrieg beendet?
Es ist aber gut, dass damals zuerst die SPÖ, dann die ÖVP und jetzt die FPÖ auf dem Weg dazu - hoffentlich - ist.

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SoundofThunder
1
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Die ÖVP stellt sich keineswegs früh der Vergangenheit.

Der Bericht der ÖVP stammt auch aus dem Jahr 2005. Jeder kehrt vor seiner Tür,Dreck genug gibts dafür!

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Mein Graz
2
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@bimsi1

Jaja, ganz im Gegensatz zur FPÖ, die haben es nicht einmal bis 2018 geschafft - und 2019 gibts bis jetzt auch noch keine endgültigen Erkenntnisse - da werden wir noch ein bissl warten müssen, bis einer ..._final drunter schreibt.

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aral66
1
43
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Das ist ein brauner Eiertanz!

Wie die FPÖ tickt, ist wohl hinlänglich bekannt, so auch ihre Entstehung, so viel Kreide gibt es nicht, daß man das schön reden kann!

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jg4186
3
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Schaden für Österreich

Es schadet dem Ansehen Österreichs im Ausland, dass es eine solche Partei im Parlament und manchmal auch in der Regierung gibt! Und dass die Blauen nicht wirklich zu ihrer Geschichte stehen, sie gefärbt darstellen, war zu erwarten. Ein ehrlicher Blick auf seine Vergangenheit schaut anders aus! Man hatte offensichtlich Angst davor, dass blau allzu schnell braun wird

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Mein Graz
5
41
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Der Endbericht selbst soll noch "endredigiert" und erst dann veröffentlicht werden.

Im Ernst?
Da gibt es einen Bericht, bei dem ich schon ahne was rauskommt, wenn ich die Liste der Autoren durchsehe. Die Mehrheit derjenigen, die da die Geschichte "aufarbeiten" sollen stehen den Blauen nahe (was bedeutet, den Bock zum Gärtner zu machen).
Und dann soll das, was da rausgekommen ist, auch noch - um im Duden-Wortlaut zu bleiben - "durch Bestimmung von Inhalt und Form, Auswahl und Bearbeitung der Beiträge" gestaltet werden?
Da steht dann wieder ein "Final_..." drunter?
Davon abgesehen dass die fast ein Jahr (!) länger gebraucht haben als veranschlagt möchte ich gar nicht wissen, was dieser Schwachsinn gekostet hat.

Jaja, die Blauen können es nicht lassen, sie betreiben wieder einmal Geschichtsverfälschung um nur ja nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, da könnte ja mal was gewesen sein in den Ursprüngen der Partei.
Diese Partei ist einfach Ekel erregend.

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levis555
1
26
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Bei der Endredaktion wird herauskommen, dass die FPÖ von den Geschwistern Scholl

in Zusammenarbeit mit Dietrich Bonhoeffer gegründet wurde.

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SoundofThunder
5
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Rohbericht 1100 Seiten?

Die sind eh fertig. 1076 leere Seiten. Typisch FPÖ = Große Klappe - Nichts dahinter. Heiße Luft. Apropos Heiß! Jetzt erinnere ich mich an einen Song von der EAV: Heiße Nächte in Palermo! Man muss nur Palermo gegen Ibiza tauschen.😉

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Civium
2
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Im Jahre 2019

sollte es kein Thema sein dass eine österreichische politische Partei sich damit auseinandersetzen muss ob sie mit dem Nationalsozialismus was am Hut hat.
Wenn es nicht so wäre müssten wir nicht dauernd davon lesen,. Wenn sie wirklich wollen dass das ein Ende hat, dann sollen sie endlich alle Bräunlinge rausschmeißen und einen Neuanfang machen.
Diesen Kaugummi kaut man schon Jahrzente, bitte endlich ausspucken!!

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Lodengrün
3
37
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Sie mögen

sich ja distanzieren, die Ideologie tragen sie in sich. Das zeigt schon ihr Sprachschatz

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Civium
1
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Jahrzehnte! !!!

!!!

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helga.zuschrott
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dieser bericht ist eine farce:

- wurde gestartet mit dem ziel, vom aktuellen (liederbuchaffäre) abzulenken
- ins rechtsextreme involvierte gehören diesem historikerInnengremium an - ein absolutes nogo
- expertInnen an österreichischen unis für das gegenständliche foschungsgebiet wurden nicht in diese arbeitsgruppe aufgenommen

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crawler
9
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Da gebe ich ihnen recht.

Man sollte allerdings eines nicht vergessen: Hier wird über eine Zeit geurteilt, in der die meisten die heute die großen WissenschaftlerInnen sind gar nicht gelebt haben. Es gibt also nur subjektive Urteile. Andererseits bin ich der Meinung dass auf Uni's das eher "Linkes" gelehrt wird und so auch die Gefahr besteht, dass Leute die sich einfach nur vom Mainsteam nicht vereinnahmen lassen wollen von vornherein in eine rechte Schublade geschoben werden. Über allem darf man nicht vergessen, dass es nach dem Krieg zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens auch Leute gebraucht hat, die dem Nazi-Regime gedient haben. (Alle waren ja nicht Verbrecher) Diese Leute waren genauso bei der SPÖ, der ÖVP, und den Kommunisten. Jeweils mehr oder weniger geläutert. Wem ist in solchen Zeiten das eigene Hemd nicht näher? Wem hat sein kriegsteilnehmender Vater denn wirklich alles erzählt was er so im Krieg getrieben hat oder zu was er gezwungen war?

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helmutmayr
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Besser wäre es,

die Frage zu klären wie es die heutigen Eliten der FPÖ sehen. Denn die nationalistische Haltung steht klar gegen die europäische Gesinnung. Kickl hat sich klar geben die Macht des Rechtes ausgesprochen. Das Recht hat der Politik zu folgen, eine klare Ansage gegen Demokrtie und Freiheit. Dazu noch Strache und Gudenus die zack, zack die Freie Presse ausschalten wollen.
Das Konzept der Nationalstaaten als Ausfluss des westfälischen Friedens hat Europa am Ende fast zerstört. Wohlstand und Fieden wurde durch europäische Integration und nicht durch Nationalismus erreicht. Und gerade dieser Nationalismus feiert in den rechten Lagern wieder fröhliche Urständ.
Das ist die Gefahr die von der FPÖ und deren Schwesterparteien ausgeht. Ob da einige Nazis, die schon gestorben sind, bei der Vorgängerpartei dabei waren oder nicht ist unter diesen Aspekten nicht mehr relevant. Es geht um die Geistesgaltung der heutigen freiheitlichen Eliten.

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