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NationalbankNowotny erneuert Kritik an türkis-blauem Reformplan

Der scheidende Nationalbank-Gouverneur fordert Maßnahmen gegen das sich abschwächende Wachstum - und kritisiert erneut die vorerst gestoppte Zusammenlegung der Bankenaufsicht.

OeSTERREICHISCHE NATIONALBANK (OeNB) 'GESCHAeFTSBERICHT 2018': NOWOTNY
© APA/HANS PUNZ
 

Der scheidende Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny warnt vor einem Abflauen des Wirtschaftswachstums in Österreich - und fordert die Politik auf, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. "Wir beobachten, dass die Wirtschaft in Österreich langsamer wächst als in den letzten Jahren - keine Rezession, aber merkbar", so Nowotny in der "Zib 2" am Freitagagebend.

Außerdem erneuert der Gouverneur seine Kritik an den Plänen der gescheiterten türkis-blauen Regierung, die Bankenaufsicht unter dem Dach der Nationalbank zusammenzuführen. Das "Vieraugenprinzip", in dem Notenbank und Finanzmarktaufsicht sich die Aufgaben teilen, habe sich bewährt. Nowotny hofft, dass "diese Atempause" - die koalitionsfreie Zeit - zu einer besseren Lösung führen werde.

Nowotnys Mandat an der Spitze der Oesterreichischen Nationalbank läuft mit September aus. Ihm wird auf Wunsch der FPÖ der frühere Weltbank-Direktor Robert Holzmann nachfolgen.

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Danke für Ihr Verständnis.

Reipsi
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1
Lesenswert?

Roter halt

hat immer was gegen andere Parteien, nur selbst sind sie die besten.

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