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Bundesheer-BudgetVerteidigungsminister droht mit Rückzug aus EU-Missionen

Verteidigungsminister Thomas Starlinger: Unter derzeitiger Ressourcenlage seien etwa die Einsätze in Bosnien und Mali nicht aufrecht zu erhalten. Die Entscheidung werde aber bei der nächsten Regierung liegen.

Das Mali-Kontingent des Bundesheers
Das Mali-Kontingent des Bundesheers. © APA/BUNDESHEER/PUSCH
 

Verteidigungsminister Thomas Starlinger droht aufgrund der budgetären Situation mit einem möglichen Rückzug des österreichischen Bundesheeres aus derzeitigen EU-Missionen. "Unter der derzeitigen Ressourcenlage werden wir nicht mehr in der Lage sein, das in diesem Ausmaß aufrechterhalten zu können", sagte er am Montag vor dem EU-Verteidigungsministerrat in Luxemburg.

Österreich leitet derzeit zwei der vier Militärmissionen der Europäischen Union - jene in Bosnien-Herzegowina und seit kurzem auch jene in Mali. Sollte das Heer nicht mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden, werde man gezwungen sein, sich "Schritt für Schritt" zurückzuziehen, so die Einschätzung Starlingers.

Wobei der Expertenminister, der bereits in den vergangenen Tage immer wieder mit drastischen Einschätzungen zur finanziellen Ausstattung des Bundesheeres von sich hören lassen hatte, betonte, dass ein Abzug österreichischer Soldaten im Fall des Falles "schrittweise" erfolgen werde: "Da passiert nichts von heute auf morgen."

Insofern liege die Entscheidung für einen solchen Schritt erst bei der kommenden Regierung. "Wir werden die Grundlagenarbeit leisten", sagte Starlinger.

Ob das Bundesheer aktuell etwas zur Aufklärung in Sachen Krise am Golf beitragen könne - etwa durch geheimdienstliche Informationen -, beantwortete der Ressortchef negativ: "Nein, derzeit nicht."

Kommentare (5)

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ichbindermeinung
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2,3 Milliarden im Jahr

die Bürger zahlen jetzt schon ca. 2,3 Milliarden im Jahr für Waffen u. Militär - einfach die paar Abfangjäger, die man für ein neutrales Miniland nicht braucht und die nebenbei hohe Bereitschafts/Betriebskosten verursachen ,verkaufen und schon ist wieder genug Geld da für andere militär. Zwecke bzw. für den Katastrophenschutz. Volksabstimmung sollte von der neuen parteiunabhängigen österr. Expertenregierung gemacht werden betreffend Ankauf neuer Flieger und die Teilnahme der Österreicher bei der von Frankreich massiv geforderten Euroarmee

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mangogue
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tja, was soll man da sagen?

Es wird halt verdammt unsicher werden auf dera Welt, wenn unsere DressmanTruppen net mehr vor Ort für Recht und Ordnung sorgen ...

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pepiklachl
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Assistenzeinsatz

Zuerst sollte mal der sinnlose Millionen verschlingende
Assistenzeinsatz für das Innenministerium an der Grenze beendet werden.
Oder hat das Innenministerium die Kosten dafür ersetzt??

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Goldfinger
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aber Geld für die sinnlose Airpower...

ist vorhanden!!

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georgXV
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unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere !!!

aber Geld für 160 (mehr oder weniger) sinnlose Stabsoffiziere (Parteisoldaten) ist vorhanden !!!

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