"Wenn man mitstimmt, dann braucht es einen Fahrplan für die Zeit danach."  Das sagte der Kärntner Landeshauptmann und stellvertretende Parteichef der Bundes-SPÖ, Peter Kaiser, Dienstag zu einem möglichen Misstrauensantrag im Parlament gegen die gesamte Bundesregierung. Wobei da auch die Frage sei, ob man einer Partei (gemeint ist die ÖVP, Anm.) für ein halbes Jahr bis zur Wahl den gesamten Staatsapparat überlasse. Am Rande der Sitzung der Kärntner Landesregierung mahnte Kaiser punkto Misstrauensantrag, "solche Dinge wirklich sehr sehr vorsichtig zu prüfen". Was das Parlament mache, solle auf Ebene der Klubs und zwischen den Klubs mitentschieden werden. Denn es "geht das Leben auch nach einem Misstrauensantrag weiter".