AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Reaktion auf Jungsozialisten Rendi-Wagner: "Bin gegen Verstaatlichung privater Unternehmen"

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner weist die Ideen der deutschen Jungsozialisten und ihrer Listenvierten Julia Herr zurück, Großunternehmen wie BMW "zu kollektivieren".

SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat sich in der "Zeit im Bild 2" gegen die Verstaatlichung von privaten Unternehmen ausgesprochen. Der Chef der deutschen Jungsozialisten, Kevin Kühnert, hatte diese Woche angeregt, beispielsweise BMW zu "kollektivieren" - daraufhin hatte auch die viertplatzierte der SPÖ-Liste für die EU-Wahl, Julia Herr, erklärt, die Verstaatlichung von Großunternehmen sei "eine langfristige Forderung". 

Rendi-Wagner erklärt nun, "private Unternehmen wollen wir nicht angreifen". Sehr wohl sei sie aber gegen eine weitere Privatisierung von kritischen und wichtigen Infrastruktur-Einrichtungen, etwa im Bereich Wasser oder Bahn.

Zur Sprache kam auch die angebliche Beteiligung von Teilnehmern der kurdischen PKK am 1. Mai-Aufmarsch der Wiener SPÖ. Nach Meinung von Rendi-Wagner habe die PKK bei einer 1. Mai-Veranstaltung nichts verloren, solange sie eine Terror-Organisation sei.

Rendi-Wagner über Steuern, FPÖ und PKK

"Stolz" ist Rendi-Wagner darauf, dass das Burgenland und Linz von SPÖ-Repräsentanten geführt werden und das obwohl beide örtliche Parteien mit der FPÖ zusammenarbeiten. Sie verwies darauf, dass es Unterschiede zwischen der Bundes-FPÖ und deren Landesorganisationen gebe. Beurteilt werden müsse eine Zusammenarbeit auf der jeweiligen Ebene gemäß dem von der SPÖ beschlossenen Kriterienkatalog. Auf Bundesebene will die SPÖ-Chefin weiterhin nicht mit den Freiheitlichen koalieren.

Kommentare (35)

Kommentieren
schteirischprovessa
5
22
Lesenswert?

Der Hauptunterschied zwischen der Bundes FPÖ

und der FPÖ im Burgenland und Linz ist, dass erstere mit der ÖVP zusammen arbeitet und die zweiteren mit der SPÖ. So wie PRW das erklärt, verstärkt es nur ihre Unglaubwürdigkeit.

Antworten
ChihuahuaWelpe55
42
12
Lesenswert?

„Wir müssen effizienter werde!“ lautet Tenor in einem privatisierten Unternehmen,

(flüster) „.. und Leute rausschmeissen, die keinen Wert für das Unternehmen betragen“, so der Untertitel!
„Ihr werdet viel mehr verdienen! ... (flüster) aber dafür müsst ihr schneller arbeiten denn ihr werdet nach Leistung bezahlt, nicht nach der (gesetzlich verankerten) Arbeitszeit!“
„Wir müssen konkurrenzfähig bleiben .. (flüster) das Unternehmen wird eure Familie sein. Euer Privatleben ist nebensächlich.“
„Als Unternehmer/Manager trage ich die Verantwortung für die Effizienz des Unternehmens und habe durch diese große Verantwortung auch einen Anspruch auf höhere Prämien, das steht ausser Frage .. (flüster) und dashalb kündige ich euch, wenn die Besitzer/Aktionäre nach einer höheren Rendite fragen!“

Wer kennt nicht auch diese Floskeln? Aber ihre Bedeutung ist oft nicht bekannt!

Ich bin froh, dass wir die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften haben, sonst würden wir zu Mindestlöhnen 6 Tage 12 Stunden in der Woche arbeiten.

Antworten
pescador
6
5
Lesenswert?

Hilft nix mehr....

....die Suppe ist angerichtet.

Antworten
Sportmaster
5
32
Lesenswert?

Sie lasen eine entgeldliche Schaltung

aus der Löwelstraße

Antworten
mapem
20
6
Lesenswert?

Was meinst denn mit …

„entgeldliche Schaltung“, Meister des Sportes? Ist das eine Schaltung, wo´s dir das Geld aus der Brieftasche zieht?

Zum Glück nennst dich nicht Meister des Wortes …

Antworten
altbayer
5
39
Lesenswert?

Keine Ahnung

Ich möchte wirklich gerne wissen, in welchen "Wohlfühlstaatsbetrieb" sie beschäftig sind (waren).

Eine Privatfirma, muss im Gegensatz zu Staatsbetrieben, positiv bilanzieren, sonst gibt es das Unternehmen bald nicht mehr - und dadurch keine Arbeitsplätze.

Ein Staatsbetrieb braucht nicht positiv zu bilanzieren, denn der Verlust wird sowieso vom Steuerzahler ausgeglichen - also von der Steuer der ausgebeuteten Mitarbeiter der Privatwirtschaft.
Das ist für sie in Ordnung?

Antworten
mapem
28
7
Lesenswert?

Tja weißt, alter Bayer …

und da gibt´s jetzt noch diesen anderen Denkansatz – nämlich diesen, der davon ausgeht, dass es um die Steuergerechtigkeit schlecht bestellt ist und diese auch noch auf eine soziale Gerechtigkeit keine Rücksicht nimmt … kurz: die Reichen werden reicher – und die Armen werden mehr … die ewige Geschichte der Menschheit – verstehst?!

Und ja – ich weiß, ein alter Bayer wird immer nur neben sich blicken und da den Hansl ausmachen, der was bekommt, obwohl er weniger tut, als der Bayer – gell. Nennt man „Neidkomplex“, der von den grad Herrschenden entweder unterdrückt wird – oder eben angeheizt, wie jetzt gerade.
Nach oben, wo dann der richtige Reibach aufgeteilt wird, vermag so ein alter Bayer eben gar nicht mehr zu sehen, da der Weitblick beim kleinen Hans neben sich bereits am Horizont angelangt ist – nennt man Flachgeist, weil der Fokus nur kurzreichend linear / flach ausgerichtet ist und der Blick nach oben durch die Diktatur des eigenen Schweinehundes sich nie entwickeln konnte … bräuchte man ja Rückgrat, ums Kopferl mal heben zu können.

Tu dich mal schlau machen, alter Bayer … die Welt ist nicht nur: Mir san mir – und i bin i …

Antworten
JK1976
13
50
Lesenswert?

Plan Ideen Konzeptlos

Inkl. GEGEN ALLES UND JEDEN DAS IST SPÖ.

Antworten
SoundofThunder
41
10
Lesenswert?

Bitte Aufzählen gegen was die Roten sind

Jede einzelne Reform dieser Regierung ist Pfusch.

Antworten
marieluise
16
26
Lesenswert?

Frau Rendi- Wagner

Ich halte Sie für eine gute Oppositionspolitikerin, aber solange Sie kein Problem bei der Zusammenarbeit mit der SPÖ/ FPÖ auf anderen Ebenen, sondern nur auf Bundesebene haben, sind Sie unglaubwürdig.

Antworten
altbayer
6
32
Lesenswert?

Positionsfrage ?

Die SPÖ muss sich einmal positionieren, wo will die Partei hin?
Soll die "Doskozil-Linie" oder die "Herr-Linie" der neue Weg der SPÖ sein. Sollte nicht bald ein gemeinsames Ziel der Partei definiert werden, wird es in nächster Zeit zu einer Abspaltung des linkes Flügels führen.

Was will der SPÖ-Wähler mit Rendi-Wagner wirklich:

Die "BMW-Werke" verstaatlichen -
oder Kämpfen, dass die NOVA für den vom SPÖ-Wähler gekauften "SUV von BMW" nicht erhöht wird?

Ein Musterbeispiel für den SPÖ-Einfluss auf die Industrie (Verstaatlichung) ist für mich der Vergleich zwischen KTM und PUCH.
PUCH (unter staatlichen Einfluss) war bis in die späten 1980er in technischen Belangen KTM weit überlegen - nur es fehlte an Flexibilität. Es wurde wie einem "sozialistischen Ostblockunternehmen" gearbeitet.
Bruno Kreisky selbst hatte die weitere Entwicklung und den Bau von Motorrädern verhindert: "Wir brauchen Autos und keine Motorräder!" - da gab es dann das sozialistische Leuchtturmprojekt "AUTRO-PORSCHE" (Anm,.928er).
Als 12 Jähriger war mein größter Wunsch ein "Puch Clubman" Fahrrad (ich habe es bekommen). Ende der 1980er kam dann das Mountain-Bike auf den Markt - KTM sprang auf den Zug auf - der unflexible Puch-Apparatschik blieb beim Clubman.
Heute denke ich mir oft, wäre Puch in Privathand gewesen, hätte Puch vielleicht heute den Weltstellenwert von KTM und würde in steirisch grün in der Moto-GP fahren- und das Puchwerk mit "know-how" wäre nicht an Franz Strohsack verschenkt worden!

Antworten
X22
4
1
Lesenswert?

Was für Märchen erzählst den da, KTM Fahrräder gehörten nie zu KTM (Pierer), waren in den 1980 zur KTM Fahrzeugbau AG

und gehören auch jetzt nicht zum Konzern, der Salzburger Kaufmann Urkauf hat sie 1991 aus der Konkursmasse der KTM Fahrzeugbau AG (gehörte zur Taus-Gruppe, Taus (ÖVP)) heraus gekauft, 1995 war sie wieder knapp vorm Konkurs, die Ex-Frau von Urkauf, Frau Carol Urkauf-Chen, die selbst einen Handel mit Fahrradrahmen aus Taiwan betrieb, hat die Firma übernommen und ist seit 1997 alleinige Eigentümerin. Werke in Tschechien, Asien und Mattighofen.
Pierer und Händler aus Deutschland, Holland haben die Motorrädersparte 1991 aus der Konkursmasse übernommen, man muss den Hut ziehen was in den ersten Jahren geschehen, überlebte aber auch nur durch politische Interventionen und Landessicherungen die Jahre um 2009 (200 Mil überschuldet).
Und was ist aus dem kleinen Puchwerk geworden (1987 wurde die Zweiradproduktion an Piaggio und Bianchi verkauft), was aus dem Rest der SteyerDaimlerPuchAG geworden ist, sieht man heute, war eine ganz schlechte Entscheidung oder ?

Antworten
X22
3
1
Lesenswert?

Und dafür gibt es positive Bewertungen, weil man gern Märchen hört

und selbst die Motorradsparte hat eine andere Geschichte, dazu musst aber den Hrn. Pierer fragen, was er übernommen hat und was er daraus gemacht hat, nach 1991 und nicht in den 80ern

Antworten
UHBP
47
7
Lesenswert?

Rendi Wagner hat Teile der Partei nicht im Griff. Soweit so schlecht für die SPÖ

Kurz hat Teile der Regierung nicht im Griff. Das ist schlecht für ganz Österreich.
Eine FPÖ die den Kanzler jeden Tag vorführt. Ein Innenminister der selbst sagt, dass er die Gesinnung der Identitäre hat, ist für Kurz OK, obwohl er die Identitäre widerlich findet.
Ein Vizekanzler der jeden Tag von Bevölkerungsaustausch - der Sprachgebrauch der Identitäre und des 50fachen Mörders von Christ Church - spricht und Kurz sagt nur, er würde es nicht sagen.
Weidmanns Heil, Heil HC, Heil Kurz

Antworten
Sportmaster
6
32
Lesenswert?

Jetzt ist die SPÖ anscheinend doch für die Abschaffung

der kalten Progression. Warum hörte man damals in der Regierungsverantwortung nichts davon? Ach, ich weiß schon, die Anderen haben es verhindert 😂

Antworten
weinsteirer
5
37
Lesenswert?

ich glaub

prw informiert sich auch in den medien, was in ihrer partei so alles los ist!
Staatstragend war die partei bestenfalls irgendwann einmal!

Antworten
bietnix
34
6
Lesenswert?

Die SPÖ darf nicht untergehen

In diesem Sinne: Rendere Rendi

Antworten
JK1976
0
8
Lesenswert?

Mit dieser Führungsriege in letzter Zeit

Ist die Antwort JA. Mir tut es nur für manche Kommunalpolitiker leid.

Antworten
georgXV
5
50
Lesenswert?

???

mit den Aussagen von Julia Herr vertreibt die SPÖ (LEIDER) auch noch ihre letzten Wähler und Anhänger !!!
Und der Auftritt von Pamela Rendi in ZiB2 war LEIDER auch NICHT sehr überzeugend !!!

Antworten
bietnix
7
38
Lesenswert?

@xv

PRW ist die Durchsetzung feministischer Anliegen weit wichtiger, als die Sanierung und Neupositionierung der SPÖ. Was sie unter Demokratie versteht merkt man an der Causa Dornauer

Antworten
bietnix
7
1
Lesenswert?

Interessant ist, dass

jene die mir hier grün geben, oben rot drücken. Mag mich wer aufklären?

Antworten
stprei
5
44
Lesenswert?

Chaos in der SPÖ

Rendi Wagner hat ihre Partei nicht im Griff, wenn Andreas Schieder mit Julia Herr solche Forderungen ausbrütet, um die SPÖ im Wahlkampf zu positionieren.
Da hilft es auch nicht, dass sie sonst übermäßig angriffig ist, um ihre schwache Position in der SPÖ zu kaschieren.

Antworten
tturbo
1
34
Lesenswert?

Die wilden Linken sind los

Eigentlich überholen sie die Kummerln noch links. Ob man damit Wahlen gewinnt, wird man bald sehen. PJ glaubt wohl nicht daran. Mit Doskozil rechts und Schieder/Herr links tut sie sich sichtlich schwer.

Antworten
alsoalso
9
42
Lesenswert?

Schusterin bleib bei deinem Leisten

Pamela ist ja völlig falsch am Platz. Sie ist eine gute Ärztin, aber schwache Politikerin. Sie soll das machen was sie gelernt hat und wofür sie Talent hat......sie betet nur das nach was die Spindoktoren realitätsfremd in ihren Kämmerleins erfinden.....sie muss hinaus in die Arbeitswelt, egal ob Bau oder Maschinenfabrik, wo es keinen geschützten Arbeitsplatz gibt.....oder sie soll als Alleinstehende mit 1200€ ihre Wohnung bezahlen und ein bissserl Leben können

Antworten
Mein Graz
46
11
Lesenswert?

@alsoalso

Wenn ich da so lese "sie soll das machen was sie gelernt hat" schießt mir so durch den Kopf was wohl Kurz machen könnte?
Er hat Matura gelernt...

Beim Talent schaut die Sache ein bissl anders aus. Ich kenne PRW als Ärztin nicht und kann nicht beurteilen, ob sie Talent als Ärztin hat.
Allerdings kenne ich Kurz als Politiker. Und da sehe ich kein Talent, ich sehe Talent bei ihm beim Schweigen und Fuchteln, wobei bei Zweiterem noch üben muss, denn ganz kann er mich nicht überzeugen.

Dein Vorschlag "hinaus in die Arbeitswelt" würde ich bei Kurz uneingeschränkt vorschlagen, Strache sollte es besser lassen, sonst erhöht sich die Statistik der Pleiten.

Antworten
wischi_waschi
3
15
Lesenswert?

Mein Graz

Sie sind leider nicht objektiv, Kurz machen SIE immer nur schlecht weil er die Matura hat und kein Studium, glauben Sie mir ich habe schon genügend verhinderte "Doktoren, Dip.Ing., Magister etc. kennengelernt.
Strache bzw. die FPÖ hassen Sie das merkt man bei jeder Posting.
Ja, ja und die Sozialisten heben Sie immer in den Himmel.
Was soll das, ich bin kein Fan von Kurz aber er hat bis jetzt halt alles richtig gemacht und das ist zu akzeptieren. Hallo, wir leben in einer Demokratie und was die Sozialistische Partei anbelangt , nur immer wieder schimpfen über die jetzige Regierung wird halt leider nichts bringen, es ist sowie in der Privatwirtschaft , der "Bessere" wird gewinnen und das ist einfach zu akzeptieren. Zurzeit schaut es leider und " leider" betone ich bei den" Sozis" schlecht aus.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 35