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StreitWaldhäusl bemängelt Sicherheitskonzept der Caritas

Der Disput zwischen Landesrat Waldhäusl und der Caritas geht weiter.

© APA
 

Der Schlagabtausch zwischen Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) und der Caritas um die Flüchtlingsunterkunft St. Gabriel in Maria Enzersdorf (Bezirk Mödling) ist am Samstag in eine neue Runde gegangen. Waldhäusl kritisierte das "fehlende Sicherheitskonzept" für die Unterbringung von auffälligen Jugendlichen in der Unterkunft und stellte das Quartier infrage. Die Caritas wies die Vorwürfe zurück.

Das fehlende Sicherheitskonzept sei auch der Grund, warum es noch keinen rechtsgültigen Vertrag zwischen Land und dem Quartierbetreiber gebe. Sehr wohl gebe es aber eine schriftliche Vereinbarung, dass volljährig gewordene Flüchtlinge aus St. Gabriel in normale Grundversorgungseinrichtungen verlegt werden, so Waldhäusl in einer Aussendung.

Das Sicherheitskonzept hätte die Caritas entsprechend der schriftlichen Vereinbarung dem Land bereits vorlegen müssen, sei aber trotz mehrmaligen Urgierens ausständig, so der Landesrat in einer Aussendung. Es gehe vor allem darum, dass die Jugendlichen bei Verlassen des Hauses von einem Quartier-Mitarbeiter begleitet werden. Das sei laut Waldhäusl Wunsch der betroffenen Bürgermeister und der Bevölkerung.

Ohne diese Sicherheitsvorkehrungen werde es von ihm keine Unterschrift geben, betonte Waldhäusl und drohte: "Über die Zukunft dieses Quartiers muss ich mir dann generell Gedanken machen".

"Nicht mehr nachvollziehbar"

Die Caritas übte erneut Kritik an Waldhäusls Aussagen. "Für uns ist in dieser Causa bedauerlicherweise keine Linie des Landesrates mehr nachvollziehbar", betonte ein Sprecher am Samstag in einer Aussendung und widersprach den Vorwürfen, es gebe kein Sicherheitskonzept. Dieses sei bereits Mitte Dezember vorgelegt worden.

Nicht in dem Konzept enthalten sei jedoch der Wunsch des Landesrats nach einer ständigen Begleitung der Bewohner bei Verlassen der Unterkunft. Das sei laut Jurist Manfred Nowak unzulässig und verletze das Menschenrecht auf Privatheit und möglicherweise auch auf persönliche Freiheit.

Auch gebe es im Gegensatz zu Waldhäusls Behauptung keine schriftliche Vereinbarung, so der Caritas-Sprecher. Es gebe lediglich um ein Gesprächsprotokoll das im Zuge einer gemeinsamen ersten Begehung Anfang Dezember verfasst worden ist.

In der Auseinandersetzung zwischen der FPÖ und der Caritas steht die Mehrheit der Bevölkerung auf Seiten der Hilfsorganisation. Laut einer Umfrage des Instituts Unique research für das "profil" unterstützen 43 Prozent die Sicht der Caritas und 29 Prozent jene der FPÖ. 28 Prozent wollten keine Angabe dazu machen.

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Danke für Ihr Verständnis.

gerr
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Unerwünschte Personen wurden früher schon weggesperrt.

Das Geld ist tatsächlich zweitrangig. Die Entwicklung ist sehr bedenklich.
Warum solche Leute mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet werden ist mir nicht unverständlich. Es kann sich jetzt jeder selber zusammenreimen was da nicht stimmt.

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Wenn man schon

220 Euro pro Tag für einen Minderjährigen bekommt heißt es auch 24 Stunden Rundumbetreuung.

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create
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Klartext, es gibt einen großen Unterschied zw

Rundumbetreuung und, wie Mein Graz schon schrieb, Freiheitsberaubung bzw Totalüberwachung!! Warum gewisse Jugendliche auffällig werden, hat seine verschiedenen Gründe. Damit beziehe ich mich auch auf "Eingeborene". Wie sinnvoll ist es IMn, Kosten für einen persönlichen Aufpasser anstatt zur Hilfestellung aufzuwenden? Gut, wenn dieser Aufpasser dazu abgestellt wird, zur Integration beizutragen, die westliche Kultur näherzubringen und verständlich zu machen, dann gerne. Allerdings hab ich so meine Zweifel, dass sich diese "Rundumbetreuung" dahingehend ausrichtet.
In der "zivilisierten" westlichen Welt geboren worden zu sein, ist kein Privileg, sondern reiner Zufall!!

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Mein Graz
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@Klartext

Nein, Freiheitsberaubung.

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lissilein
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pft

immer nur caritas und flüchtlinge...
die caritas hat viel mehr kompetenzen. niemand hat so viel für unsere obdachlosen und hilfebedürftige getan als die caritas... seit jahrzehnten. und jetzt auf einmal reden sie schlecht darüber wegen ein paar flüchtlinge.. traurig.

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create
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Wie ein Sicherheitskonzept

a la Waldhäusl aussieht, ist ja hinlänglich bekannt. Dass er mit dem Einhalten von Menschenrechten ein Problem hat, wohl auch. Da stellt sich wirklich die Frage, was jemand wie er in der Politik verloren hat. Aber das fragt man sich ja nicht nur bei ihm...

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Irgendeiner
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Waldhäusel,ich hab gerade erfahren,

daß nicht nur fremdländische Caniden hier ihr Unwesen treiben sondern Jahr für Jahr im Frühling Federvieh aus exotischen Ländern bei uns frech die Grenze überschreitet und hier auch noch brütet und den den Nachwuchs großzieht,das hat alles nichtmal einen Ahnenpaß, schreibens ein dickes Memorandum zu diesem weltbewegenden Problem, fütternns ihre bodenständiugen Hendeln oder tuns sonst was, was sie auch bewältigen können.

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lieschenmueller
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fremdländische Caniden

Meiner hat einen schottischen Vater und eine tschechische* Mutter, die in Österreich lebt. Aber sein großes Glück ist, seine Farbe heißt "Blauschimmel". Das hebt alle vermeintlichen Nachteile auf und er darf bleiben, würde man Hr. Waldhäusl fragen. Hoffe ich jedenfalls

*Namensmäßig in seiner Partei nicht unüblich

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Irgendeiner
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Werteste,Sie täuschen mich nicht,Sie beherbergen sichtbar

fremdländische und illegale Caniden,die nimmer ihr reines Teutonentum nachweisen könnten und treudeutsche Wedler frech vom Bellmarkt verdrängen,weil sie sogar bei "Wau" zumindest noch einen Akzent haben.
PS: Sie verzeihen mir das,aber ich bin offenbar durch Geburt in ein Irrenhaus gefallen und da will man nicht auffallen,einige sind offenbar gefährlich,man lacht.

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Mein Graz
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Gottfried Waldhäusl

Warum ist diese Person noch immer in der Politik tätig?

"Der niederösterreichische FPÖ-Landesrat Gottfried Waldhäusl vergleicht Asylwerber mit Schweinen, bezeichnet Homosexuelle als "Schwuchteln", politische Gegner als Triebtäter, und findet, dass man die Kunst gewisser "Dreckskünstler" verbieten sollte. Er hat gelernt, dass er das alles machen kann - und trotzdem politisch aufsteigt." (Quelle: Profil)

Hetze gegen Ausländer, Ignoranz der Menschenrechte, ein fragwürdiges Firmenkonstrukt, Diffamierung der Caritas - was muss da noch alles passieren, dass diese Person endlich ihres Amtes enthoben wird?

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HEIGON
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Frechheit

was muss einem in der Jugend passiert sein, dass man Menschen so hasst, kann dieses A... loch nicht verstehen. Und es gibt noch immer Wähler, die darauf hereinfallen, werden sich umschauen, jetzt sind es Ausländer, Arbeitslose, Geringverdiener, dazu gehört Ihr alle

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lieschenmueller
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@Mein Graz - Endlich Amt enthoben

Wer soll das tun? Die eigene Partei sicher nicht, denn ein Teil deren Klientel hat gegen solche Aussprüche nichts, unter Umständen taugen die diesem speziellen Teil sogar. Man braucht also auch SOLCHE Leute mit so einem "Benehmen". Falls an seinem Firmenkonstrukt etwas nicht in Ordnung sein sollte, ist deren Antwort, dass das Andere, aus anderen Parteien, auch machen oder machten. Beim Koalitionspartner ist die Messlatte das Strafrecht und nicht die Moral. Falls es da Untersuchungen geben sollte - ehrlichgesagt habe ich schon längst den Überblick verloren, wo etwas anhängig ist und wo nicht - und da kommt was heraus, da bin ich neugierig, welche Konsequenzen es gibt. Mit niedrigen Erwartungen, sei angefügt.

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Mein Graz
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@lieschenmueller

Ich habe keinerlei Erwartungen mehr - weder an Türkis noch an Blau.

Und ja, es ist Tatsache, dass die Anhängerschar der Blauen solchen Leuten zujubelt und Aussagen dieser Art heftigst beklatscht.
Und ja, es ist Tatsache, dass diese Leute nicht weniger werden, sondern mehr.

Ich habe die Hoffnung allerdings nicht aufgegeben, dass viele dieser Klatscher (man kann auch sagen der Leute mit an Klatscher 😉) putzmunter werden, wenn es ans Eingemachte geht: wenns draufkommen, dass diese Regierung ihnen das Geld nicht nur ausm linken, sondern auch ausm rechten Hosentaschl zieht.
Erst dann tuts nämlich weh.

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Lodengrün
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"Wie der Herr, so’s Gescherr"

hat hier @Mein Graz Gültigkeit. Schauen Sie sich unsere Genies an. Menschlich, intellektuell, fachlich, - in jeder Hinsicht mehr als unterbelichtet. Die haben es nicht drauf. Nur das diese Leuten die Richtung von Österreich einleiten läßt mich erschaudern.

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Lodengrün
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Wenn ein Absolvent

der Landwirtschaftsschule hier einen Kommentar abgibt hat das sicher Gewicht. Aber das ist für unsere derzeitigen "Häupter" symptomatsisch. Kein Studium oder vielleicht Baumschule aber hochwissenschaftlich mitreden.

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Balrog206
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Loden

Der Hokus Pokus Musikus darf ja auch überall Posten !

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Lodengrün
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Nur zum Unterschied @Balrog

zu unserem Studienabbrecher war ich nach Studium BWL und Wipäd mehr als 25 Jahre durchaus erfolgreich in der Wirtschaft tätig.Habe somit etwas Grundlage. In der Medizin, Technik, usw. traue ich mir nichts zu sagen während ich durchaus annehme das unsere Megastars auch sich da zu Aussagen hinreißen lassen würden.

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