AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Komplettes VerbotRegierung plant Plastiksackerl-Verbot

Komplettes Verbot für Plastiksackerl soll mit 2020 kommen. Ein Treffen mit Handelsketten ist geplant. Wirtschaftskammer und Handelsverband protestieren.

Dieser Anblick soll zur Seltenheit werden © (c) rdnzl - Fotolia
 

Jährlich fallen zwischen 5000 bis 7000 Tonnen Kunststofftragetaschen unterschiedlicher Dicke in Österreich an. Insgesamt kommen in unserem Land jedes Jahr rund 30.000 Tonnen Plastik-Müll an. Vor allem die Sackerl landen oft in Flüssen, sind Teil der Verschmutzung von Flächen und Räumen ("Littering") und stellen besonders Städte und Gemeinden sowie die Landwirtschaft und Umwelt vor immer größere Herausforderungen. Alleine in Österreich werden pro Tag über 100 Kilo Plastik über die Donau abtransportiert.

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger sagen dem umweltschädlichen und verschwenderischen Plastikverbrauch nun den Kampf an und leiten einen vollkommenen Systemwechsel in Österreich ein. "Wir wollen ein neues Umweltbewusstsein schaffen und dem Trend der 'Wegwerfgesellschaft' entgegenwirken", erklärt Kanzler Kurz.

Geplant ist ein Maßnahmenpaket, das unter anderem das Verbot von nicht-abbaubaren Plastiksackerln enthält. In Kraft treten soll das Verbot mit 1.1.2020.

Konkrete Ziele

  • Ein Verbot von Kunststofftragetaschen, mit Ausnahme jener Tragetaschen, die biologisch vollständig abbaubar sind, ab 2020.

  • Eine rasche Umsetzung der Einwegplastik – Richtlinie der Europäischen Union mit entsprechenden Produktverboten und Reduktionszielen.

  • Ein Verbot der Beimengung von Mikroplastikpartikel in Kosmetikprodukten und Reinigungsmittel ab 2020, sofern bis dahin keine (bevorzugte) europäische Lösung getroffen wurde.

  • Im Vergleich zu der Plastikverpackungsmenge aus dem Jahr 2016, müssen bis 2025 nachweislich 20% - 25% der Plastikverpackungen reduziert werden. Das betrifft vor allem Verpackungen von Produkten zur einmaligen Verwendung und entspricht in etwa einer Reduktion von 60.000 Tonnen Plastik. Weiters werden laufend bewusstseinsbildende Maßnahmen durchgeführt.

Der österreichische Handel hat bisher schon im Kampf gegen Plastik freiwillig einzelne Initiativen gesetzt und mit gutem Beispiel innovative Ideen umgesetzt. Die Bundesregierung möchte auf diesen Initiativen nun aufbauen und die Reduktion des Plastikverbrauchs gesamtgesellschaftlich weitertreiben. Kurz, Strache sowie die ressortverantwortliche Köstinger werden zu einem runden Tisch mit den führenden Handelsketten und Branchenvertretern laden: Denn einerseits braucht es klare Vorgaben seitens der Politik, andererseits muss für die bestmögliche Umsetzung gemeinsam mit Handelsketten und Experten nach Lösungen gesucht werden.

Keine Ausnahmen

Auch die Auswirkungen auf den Einzelhandel, Lieferservices oder den klassischen Würstelstandbetreiber sollen in dieser Diskussion berücksichtigt werden, dafür werden entsprechende Hilfestellungen erarbeitet werden. Ausnahmen für Würstelstände, Kebab-Buden oder Apotheken soll es nicht geben.

In Frankreich gibt es bereits seit 1. Jänner 2016 ein landesweites Verbot nicht kompostierbarer Plastiksackerl. In Italien gibt es seit 1.Jänner 2011 ein Verbot von Plastiksackerl, die aus nicht biologisch abbaubarem Material bestehen. Weitere generelle Verbote gibt es in Bangladesh, Buthan, Burundi, Marokko, Papua-Neuguinea, Ruanda und Tansania. Zudem gibt es einige Länder, in denen bestimmte Arten von Plastiksackerl verboten sind - in Uganda etwa dickwandige Sackerl - oder regionale Verbote (Hawaii in den USA oder Neu-Delhi in Indien).

WKO: "Nicht notwendig"

Geteilte Reaktionen und Kritik hat das geplante Verbot in der Wirtschaft hervorgerufen. "Das jetzt angekündigte generelle Verbot ist aus unserer Sicht nicht notwendig", bemerkte Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer (WKÖ). Der Handel werde damit "leben müssen", meinte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

"Der Handel bekennt sich - natürlich - zum Umweltschutz. Das zeigt sich auch daran, dass die freiwillige Vereinbarung mit großen Handelsunternehmen zur Reduktion des Kunststofftaschenverbrauchs hervorragend funktioniert", erläuterte Buchmüller in der WKÖ-Aussendung. Tatsache sei: "Das Gratis-Plastiksackerl ist im österreichischen Handel schon jetzt praktisch Geschichte, der Verbrauch an Plastiktaschen massiv zurückgegangen."

"Regulierung des Online-Handels wichtiger"

Buchmüller betonte, dass eine Ausweitung der freiwilligen Vereinbarung auf kleinere Handelsbetriebe angeboten wurde. "Wenn es jetzt trotzdem zu einem Plastiksackerl-Verbot kommen soll, brauchen die Betriebe Unterstützung, um ihren Kunden praktikable Alternativen anbieten zu können." Zudem könne es nicht sein, "dass hier einmal mehr nur der österreichische Handel, nicht aber der ausländische Online-Versandhandel in die Ziehung kommt", kritisierte Buchmüller.

Eine Regulierung des internationalen Online-Handels und Bewusstseinsbildung beim Konsumenten sei entscheidend, hieß es auch aus dem Handelsverband. "Wir würden uns jedoch wünschen, dass hochwertige Mehrweg-Kunststofftragetaschen im Handel weiterhin kostenpflichtig eingesetzt werden dürfen. Diese werden schließlich nicht nach einem Einkauf weggeworfen", forderte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Kommentare (76)

Kommentieren
mostlant
1
1
Lesenswert?

Unsere Regierung macht das, was die EU schon längst hätte tun sollen

und es freut mich das Österreich eine Vorreiterrolle übernehmen wird. Wenn dieses Plastiksackerl-Verbot ab 2020 in Öterr. realisierbar sein sollte, warum soll das laut EU Plan erst ab 2025 und da auch nur zu 40 Prozent ( EU Richtlinie von 2015) möglich sein ? Würde mir ein rasches Umdenken in der EU wünschen und Österr. zum Beispiel mehmen. Danke Kurz, Köstinger u Co.

Antworten
Mein Graz
0
2
Lesenswert?

@mostlant

Ich finde es gut und wichtig, dass ein Umdenken bei der Herstellung und dem Verbrauch von Kunststoffen stattfindet.

Dieser Regierung allerdings zu danken finde ich übertrieben.

Die EU hat bereits 2015 Vorgaben dazu gemacht, die jetzt umgesetzt werden (müssen!).
Dass mehr gemacht wird als vorgegeben liegt wohl in der österreichischen Mentalität.

Antworten
schteirischprovessa
0
1
Lesenswert?

Finde ich absolut sinnvoll. Wenn man sich das Donaudelta in Rumänien anschaut,

das ist eine Plastikmüllhalde geworden. Habe übrigens am Samstag Teigwaren von Wolf im Papiersackerl statt den üblichen Plastik entdeckt und auch gleich gekauft. Haben auch super geschmeckt, werde nur mehr diese kaufen.

Antworten
Cirdan
1
7
Lesenswert?

Sollten Plastiksackerl

wirklich verboten werden, wäre das der erste positive Schritt. Der Wahnsinn im positiven Sinn, wäre ein Verbot von Mikroplastik. Ich versuche seit ca. zwei Jahren auf Mikroplastik bei Hygieneartikel zu verzichten, es funktioniert eigentlich ganz gut!

Antworten
schteirischprovessa
1
0
Lesenswert?

Tu mal googeln, was Mikroplastik ist,

bevor du so einen Blödsinn postest. Gleiches gilt für jene mit dem grünen Daumen.

Antworten
zuagraster
11
9
Lesenswert?

die regierung

setzt nur eine EU verordnung aus dem jahr 2015 um. ach ja, selbsbeweihräucherung tut ja sooo gut un der pöbel schnallt den beschiss nicht.

Antworten
isogs
5
8
Lesenswert?

Super

Die Plastiksackern kommen gleich nach den Strohhalmen, es sollten jedoch zuerst die Petflaschen verboten werden!

Antworten
isogs
3
6
Lesenswert?

Super

Die Plastiksackern kommen gleich nach den Strohhalmen, es sollten jedoch zuerst die Petflaschen verboten werden!

Antworten
Villon
3
2
Lesenswert?

Kunststofftütchen

Seit vielen ,vielen Jahren wird über dieses überregionale Problem diskutiert. Es ist klar,dass hier endlich eine Entscheidung herbeigeführt werden muss - international.
Aber denen, die sich seit Jahren- hochbezahlt- immer wieder mit diesem Thema dem Volk präsentieren, empfehle ich die Verwendung von kleinen Kunststoffsackerln . Dann reduziert sich das mittelfristig von alleine.!!! Wie alle tun unser Mögliches um den ganze Müll - wie auch immer- zu verteilen und ordentlich und teuer zu entsorgen. Den Zeigefinger von österreichischen Politikern brauche ich nicht

Antworten
fortus01
2
6
Lesenswert?

super schnell!

warum nicht sofort? Sogar in Kenia ist es schon lange verboten!

Antworten
wjs13
14
3
Lesenswert?

Kann mir jemand erklären wie Plastik aus Österreich in einem Meer landet?

Glaube auch, dass aus ganz Europa nur wenig in den Ozeanen landet. Wenn doch, wie weiter unten behauptet, grosse Mengen in der Donau landen, dann liegt es nicht am Verbraucher, der Müll trennt und in Mülltonnen entsorgt, sondern an Löchern im Entsorgungssystem.
Für den Einkauf verwende ich Kisten oder Thermotaschen die wiederverwendet werden. Die grossen Einkaufssackerl sind ohne Schwierigkeiten verzichtbar. Bei den kleinen Säckchen für Obst und Gemüse wird es schon schwieriger, weil das Zeug feucht ist, muss dann kompostierbares Plastik verwendet werden. Alles machbar.
Das Pfand auf Plastikflaschen ist jedoch Unsinn. Ein eigenes System muss aufgebaut werden, damit die Plastikflaschen den Umweg über den Lebensmittelhandel auf den Müll nehmen müssen. Als ob der Transport für den Umweg gratis wäre und die Umwelt nicht belasten würde.

Antworten
Mein Graz
2
16
Lesenswert?

@wjs13

"Alleine aus Europa gelangen jährlich 500.000 Tonnen Plastik in die Ozeane. Das sind 66.000 gefüllte Müllfahrzeuge. Täglich kommen also über verschiedene Wege aus Europa 180 gefüllte Müllfahrzeuge mit Plastik ins Wasser. Auch Österreich trägt, wenn auch zu einem geringen Teil, dazu bei, denn rund 40 Tonnen Kunststoff gelangen bei uns jährlich über die Donau ins Schwarze Meer." (Quelle: global2000(dot)at
Nachdem das sehr häufig in Form von Mikroplastik passiert ist der Kunststoff für das Auge nicht sichtbar.
Dazu kommt noch Kunststoff, der durch den Wind verblasen wird.

"Von 8,3 Mrd. Tonnen aus der Plastik Herstellung wurden nur 600 Mio. Tonnen tatsächlich recycelt, 800 verbrannt. (Plastikmüll Statistik 2017)
Die Recyclingraten sind niedrig: Europa (30%), China (25%) und USA (9%). (Plastikmüll Statistik 2017)" ('Quelle: careelite(dot)de)

Und es liegt - gerade in Österreich - am Verbraucher, wenn Kunststoff nicht sammelt. Tonnen bzw. Säcke gibt es genügend!
So lange man aber auf einem einsamen Berggipfel das Jausensackl des Vorgängers findet, am lauschigen Plätzchen am See die leere Cola- und Mineralwasserflasche, zeigt das sehr deutlich, dass die Menschen zu faul, zu bequem und zu dumm sind um zu verstehen was sie anrichten.

Antworten
wjs13
2
5
Lesenswert?

Das Verbieten von Mikroplastik wäre wohl der bessere erste Schritt

Ansonsten Danke für Ihre Ausführungen

Antworten
schteirischprovessa
0
2
Lesenswert?

Wohl null Ahnung zu dem Thema!

Aber kein Problem, Dr. Google weiß fast alles, wenn man dich nur die Mühe macht, sich mit einem Thema zu beschäftigen.

Antworten
Mein Graz
1
6
Lesenswert?

@wjs13

Mikroplastik wird nicht nur erzeugt (primäres Mikroplastik), sondern entsteht auch durch Zerfall (sekundäres Mikroplastik)größerer Plastikteile - eben z. B. aus Sackerln, oder auch durch Abrieb bei Autoreifen und Waschen von Fleeceprodukten.

Man kann die Erzeugung von Mikroplastik verbieten, allerdings kann man Zerfall nicht verbieten...

Antworten
Tratscher60
3
8
Lesenswert?

Reichlich Spät

Bei uns auf den Philippinen gibt's das schon viele Jahre. Bei Verstößen mit ordentlichen Strafen, von Geldstrafen bis zu Gewerbeentzug und Haftstrafen. Natürlich wird auch ordentlich kontrolliert. Das System funktioniert prima. Könnte mir das auch in Österreich vorstellen. Also auch mal über den Tellerrand schauen, ...... Andere können das schon lange. Europa streitet - Asien handelt.

Antworten
Mein Graz
2
6
Lesenswert?

@Tratscher60

Um dann solche Schlagzeilen lesen zu können?
"Philippinen ganz vorn beim Plastikmüll" (philippinenmagazin. (dot)de vom 7.6.2018)
"Manilas Strände: Müll, so weit das Auge reicht" (dw(dot)com vom 1.10.2017)
"Helfer räumen Strand auf - plötzlich kommt ihnen gewaltige Müll-Welle entgegen" (focus(dot)de vom 13.8.2018)

Asien handelt... nur: womit?

Antworten
marinerjoe
0
9
Lesenswert?

Ein Blick ins Internet:

Manila 'trash bin' waterway choked with plastic - plastic pollution is a major problem in the Philippines, which along with China, Vietnam, and Indonesia, is frequently listed among the world's worst offenders

vom Juni 2018, ohne weitere Worte ....

Antworten
marinerjoe
20
21
Lesenswert?

Plastiksackerlverbot ist etwas lächerlich und Augenauswischerei

wenn man bedenkt dass in einem durchschnittlichen Einkaufswagerl ungefähr 50 mal so viel Plastik in Form von Flaschen, Dosen und Überverpackungen für 5 dkg Schinken etc ist. Bei den Getränken nimmt der Plastianteil seit Jahren zu, es gibt keine Ansätze das zu ändern, noch vor rund 20 Jahren kam ein Großteil der Softdrinks in Glasflaschen.

Antworten
Mein Graz
4
29
Lesenswert?

@marinerjoe

8 Milliarden Plastiksackerl, die in Europa jährlich verwendet werden, zu verbieten ist in meinen Augen keine Augenauswischerei.
Es ist ein Beginn zum Umdenken. Nicht nur bei den Konsumenten sondern bei den Herstellern.

Antworten
marinerjoe
0
27
Lesenswert?

Der Konsument soll auf Plastiksackerl verzichten, ist mir recht,

aber bei den Konzernen und Handelsketten wird immer mehr in Plastik verschweißt, in Plastikflaschen abgefüllt, hier müsste man ansetzen, aber gegen die Konzerne traut sich die Politik nicht erntshaft vorzugehen, der Konsument ist verantwortlich, der Kosnument solls richten --- das ist etwas einfach gedacht.

Antworten
Mein Graz
1
3
Lesenswert?

@marinerjoe

Es stimmt: die Konzerne und Handelsketten verpacken immer mehr in Plastik, und in immer mehr Schichten. Einweg-Behältnisse werden immer mehr, Mehrweg verschwindet.

Der Konsument kann das beeinflussen, in dem er solche Produkte nicht kauft.
Ich kaufe etwa kein Mineralwasser mehr, ich sprudel mir meines selber.

Ich habe kürzlich einen interessanten Artikel zum Plastikwahn gelesen in dem gezeigt wird, wie viel von Verpackungen einfach nur Luft enthalten, um dem Konsumenten vorzugaukeln, dass im Packerl halt viel drinnen ist.

Antworten
eadepföbehm
0
0
Lesenswert?

Der Konsument kann das beeinflussen

Das ist halt nur ein frommer Wunsch. Eine Beeinflussung ist für den Konsumenten nur schwer möglich ohne aus jedem Einkauf eine Doktorarbeit zu machen und für jeden Einkauf fünf Geschäfte oder Bauernläden anzufahren, was ja auch nicht gerade umweltfreundlich ist. Da muss man schon bei den Herstellern ansetzen.

Antworten
mrbeem02
6
17
Lesenswert?

WARUM KEIN PFAND AUF PLASTIKFLASCHEN UND ALU-DOSEN

Das ist auf jeden Fall eine positive Idee, die realisiert gehört. Wir werden uns halt alle ein bisserl umgewöhnen müssen, aber mit einem Plastiksackerlverbot wird es sich leben lassen.
ABER - warum fällt denn den Grünen die Forderung so schwer, ein Pfand auf Plastikflaschen und Aludosen einzuführen? In Deutschland funktioniert dies seit Jahren allerbestens. Wo immer man geht, liegen leere Plastikflaschen und Aludosen herum, ohne dass sie ordentlich entsorgt, bzw. recycelt werden. Immer mehr Getränke werden so verkauft. Aber wahrscheinlich sind die Grünen mehr mit den internen Streitereien beschäftigt, als mit dem Schutz der Umwelt.

Antworten
turkequattro
0
2
Lesenswert?

Unnötig

Weil wir seit Jahren das das System haben und alles mit dem gelben Sack zu den sortieranlagen gebracht wird, an der Verschmutzung würde ein pfand auch nichts bringen ausser das es sehr kompliziert wird, sonst würde in Deutschland kein derartiger Müll rumliegen , tut er aber trotzdem genauso wie bei uns, der Mensch is halt a Sau, weiters ist ein sackerlverbot in einem Land wie unserem nur in Bezug auf die Herstellung zu begrüssen da wir ein funktionierendes Abfall und Recycling System haben

Antworten
Mein Graz
1
6
Lesenswert?

@turkequattro

Es stimmt, die "Trennmoral" der Österreicher ist gut. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viel Plastikmüll man entlang von Straßen, Spazierwegen und mitten in der Landschaft (etwa auf Bergen oder bei nicht an Straßen angeschlossene Seen) findet.

Da manche Österreicher (oder auch Besucher) anscheinend wirklich Schweinderln sind würde nur durch Vermeidung von Kunststoff eine Besserung eintreten.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 76