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Neue ClearingstelleEin Mann und eine Frau gegen sexuelle Belästigung im Parlament

Nach dem Abgang von Christine Bauer-Jelinek hat das Parlament seine "Clearingstelle gegen sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch" neu besetzt.

NATIONALRAT: STEHPRAeSIDIALE
© APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die Clearingstelle gegen sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch im Parlament ist seit kurzem neu besetzt. Wie Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka mitteilt, stehen Mitarbeitern von nun an die Psychotherapeuten Monika Ertl und Ewald Zadrazil zur Verfügung.

Die beiden bieten sich nicht nur telefonisch und per E-Mail als Ansprechpartner an, sondern auch in externen Praxisräumlichkeiten. Der Parlamentsdirektion zufolge sollen sie Betroffene "beim Erarbeiten von Handlungsoptionen unterstützen". Die Clearingstelle biete die Chance, "ein Problem frühzeitig anzusprechen, bevor die Situation unerträglich wird", erklärt Ertl. 

Für die Betreuung der Clearingstelle hat es nach Auskunft des Parlaments 69 Bewerbungen gegeben: 56 Frauen, 12 Männer sowie eine Praxisgemeinschaft.

Kritik an "Pilotphase"

Um die Clearingstelle, die in ihrer Pilotphase von der Therapeuting Christine Bauer-Jelinek geleitet worden war, hatte es zuletzt eine politische Auseinandersetzung gegeben: Die SPÖ hatte bei ihrer Klubtagung Arbeit und Kosten der von Ex-Nationalratspräsidentin und ÖVP-Ministerin Elisabeth Köstinger initiierten Einrichtung krisisiert.

Einer Anfragebeantwortung zufolge seien die Kosten für das von Bauer-Jelinek erstellte Konzept bei 57.000 Euro und die bisherigen Ausgaben für den laufenden Betrieb bei 11.000 Euro gelegen. Dem stünden null Meldungen bei der Einrichtung gegenüber, so Heinisch-Hosek.

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walterkaernten
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kosten und diskussion

Bei selxueller belästigung ist die polizei zuständig.
Wozu braucht das PARLAMENT eine extra institution ?

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