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LandesparteitagDoskozil mit 98,4 Prozent zum Chef der SPÖ Burgenland gewählt

Niessl tritt nach 18 Jahren an der Parteispitze ab, bleibt aber noch bis 2019 Landeshauptmann.

© APA/Robert Jäger
 

Hans Peter Doskozil ist am Samstag beim Landesparteitag der SPÖ Burgenland mit 98,4 Prozent der Delegierten-Stimmen zum neuen Landesparteivorsitzenden gewählt worden. Doskozil übernimmt diese Funktion von Landeshauptmann Hans Niessl, der 18 Jahre lang an der Spitze der Partei stand. Im Vorfeld hatte sich der frühere Verteidigungsminister ein "respektables Ergebnis" erwartet.

Nach der Kür zum Landesparteivorsitzenden soll in weiterer Folge jene zum Landeshauptmann folgen. Diese ist für den 28. Februar geplant, verkündete Niessl vor den rund 2.000 Besuchern.

Neben Doskozil erhielten auch die Stellvertreter starke Ergebnisse. Keiner blieb unter 98 Prozent.

 

Niessl geht, Doskozil kommt

Getragen vom Applaus der Delegierten und unter den Klängen vom Tagträumer-Lied "Brücken zum Mond" waren zuvor SPÖ-Chef Christian Kern an der Spitze mit Niessl und Doskozil und dem Team der SPÖ Burgenland in die sogenannte Informhalle eingezogen. Laut Landesgeschäftsführer Christian Dax habe man mehr als 1.600 Anmeldungen registriert, man sei aber für 2.000 Besucher gerüstet, sagte er kurz vor Beginn zur APA. Wie viele Leute tatsächlich gekommen waren, wollte man im Laufe des Parteitages verkünden. Freie Plätze suchte man allerdings schon zu Beginn vergeblich.

Doskozil stellt sich just an jenem Ort, an dem Niessl vor 18 Jahren mit 100 Prozent Zustimmung zum "Teamchef" der SPÖ Burgenland gewählt wurde, der Wahl der rund 330 Delegierten. Nach der Übernahme der Parteispitze am Samstag soll Doskozil Niessl auch als Landeshauptmann beerben. Wann es soweit sein wird, wollte Niessl im Zuge des Parteitags verkünden.

Neben den zahlreichen Besuchern fanden sich auch zahlreich Spitzenpolitiker ein. Bundesparteichef Kern, die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures sowie die Spitzen einiger SPÖ-Landesorganisationen - etwa der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser und der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sowie dessen Vorgänger Michael Häupl oder der frühere ÖGB-Präsident Erich Foglar kamen nach Oberwart. Doskozil wurde von seiner Tochter begleitet.

Auf dem Programm standen nach der Begrüßung durch Landesgeschäftsführer Dax u.a. Reden von Kern, Niessl und Doskozil. Die Wahl sollte zwischen den Statements des scheidenenden und des neuen Landesparteivorsitzenden erfolgen.

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Danke für Ihr Verständnis.

dapeda
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Rechtsausleger

Es zeigt wieder deutlich, wohin die SPÖ geht.
Ludwig in Wien, Doskozil im Burgenland.
Im NR ist mittlerweile keine einzige Partei vertreten, die auch nur annähernd links der Mitte ist. Nein, die Liste Pilz zähle ich auch nicht dazu. Die Bundesgrünen auch nicht, sollten sie im derzeitigen Zustand wieder reinkommen.

domenica
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Gratulation

Eine gute Wahl!

Aleister
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Top:)

Nissl war gut. Doskozil wird Top für das Burgenland arbeiten. :) Alles Gute!

scionescio
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Niessl wird als derjenige in die Geschichte eingehen, der die Blauen salonfähig gemacht hat ...

... sonst leider nicht viel zusammengebracht hat - das Burgenland ist noch immer das Armenhaus Österreichs - und ein Kapazunder wie Doskozil ist ein Garant dafür, dass das auch so bleiben wird ... armes Burgenland!

Nemesis10
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Eine Frage...

Waren sie überhaupt schon einmal im Burgenland? Meiner Meinung nach hat sich das Burgenland in den letzten 15 Jahren super entwickelt. Mittlerweile zieht es mich mehrmal pro Jahr in die Thermen oder auch zum Neusiedlersee. Weil sich die Infrastruktur echt gut entwicht hat. Auch im Bildungsbereich gerört das Burgenland zur Spitze. Mir als Kärntner bluetet das Herz, wenn ich an die verlorenen Jahre der Haider-Ära denke. Genau in dieser Zeit wurden im Burgenland wichtige Infrastrukturprojekte umgesetzt und nicht Millionen für Lederhosen&Bier ausgegeben wie in Kärnten. Heute profitiert das Burgenland von den nachhaltigen Konzepten und hat nicht zig Millionen Euro Schulden wie Kärnten!

Nemesis10
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entschuldigt...

meine Rechtschreibfehler....die Tipperei am Handy ist einach mühsam.

Irgendeiner
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Ja und Menschenfresser gibts dort auch keine,

keine Altäre mit geschliffenen Obsidiandolchen und nimmer hat irgendein Burgenländer einen Atomkrieg geplant.Und die essen auch dort mehrheitlich mit Messer und Gabel und haben Toiletten mit Wasserspülung.Ich glaub halt nur nicht, daß all diese schönen Dinge was mit scios Propositionen zu tun haben und NLP kann ich nicht ausstehen.Und der Schmarrn in Kärnten ist halt kein Verteidigungsring für den internen roten Schmarrn im Burgenland, in aller Liebe,Themenverfehlung.

Irgendeiner
8
3
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.

Yep!