In einem rund dreiminütigen Video, das die ÖVP auf ihrer Facebook Seite veröffentlicht hat, äußert sich Justizminister Josef Moser (ÖVP) erstmals zu seinem Aufenthalt im Spital und zu den hartnäckigen Rücktrittsgerüchten um seine Person.

„Es ist alles sehr schnell gegangen. Ich hatte sehr hohes Fieber, eine Blutvergiftung mit Komplikationen", erklärte Moser. Er sei in einem Restaurant gewesen, als seine Schulter zu zucken begonnen habe. Es folgte Schüttelfrost, Moser fuhr daraufhin ins Krankenhaus, "in diesem Moment hab' ich ein bisserl Panik bekommen".

Er sei im AKH gut behandelt worden, habe Infusionen bekommen. Eine Woche lang war er im Spital, immer wieder gab es Fieberschübe. "Und Gott sei Dank bin ich jetzt wieder gesund", erklärt er im Gespräch mit Peter L. Eppinger.

Das Video dazu finden Sie hier:

 

Nun sei er wieder voll im Amt, diese Woche müsse er Termine nachholen, die er versäumt habe. Heute Montag stehe ein Termin mit seinem Amtskollegen aus dem Niederlanden an, am Dienstag einer mit der Gewerkschaft und am Mittwoch soll es im Ministerrat einen eigenen Punkt geben, bei dem es um die geplante Rechtsbereinigung geht. 

Eppinger sprach Moser auch auf die Rücktrittsgerüchte an, die zuletzt laut geworden waren. Er habe bei seinem Antritt betont, Österreich reformieren zu wollen und "Enkel-fit" zu machen, solange er die Chance dazu habe. Und in Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) habe er hier eine guten Partner gefunden. Solange er die Chance zu Veränderung hat, werde er das tun.