Verhetzendes LiederbuchStrache zu Germania-Skandal: "Ein wirklich widerliches Lied"

Die Burschenschaft Germania distanziert sich nun von ihrem eigenen Liederbuch, auch FPÖ-Chef Strache hält es für "widerlich". Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
MINISTERRAT: STRACHE
Udo Landbauer © APA/GEORG HOCHMUTH
 

In der Affäre um Udo Landbauer, den Spitzenkandidaten der FPÖ für die Landtagswahl in Niederösterreich, meldet sich nun die ins Zwielicht geratene Burschenschaft Germania zu Wort: Sie distanziere sich von jeder Verherrlichung der Verbrechen der NS-Diktatur. Die Texte im inkriminierten Germania-Liederbuch seien "menschenverachtend". Warum sie "überhaupt gedruckt beziehungsweise nicht restlos entfernt" wurden, will die Burschenschaft morgen, Donnerstag, in einer Versammlung klären.

"Wir lehnen jede Diskriminierung von Religionen zutiefst ab sowie jegliche Art von Antisemitismus. Wir distanzieren uns von den im 'Falter' zitierten Texten. Das besagte Liederbuch wurde vor 21 Jahren gedruckt", heißt es in einer Germania-Stellungnahme. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz.

Wie der "Falter" berichtet hatte,  verlegt die Burschenschaft “Germania zu Wiener Neustadt”, deren stellvertretender Vorsitzender Landbauer ist, ein Liederbuch, in dem der Judenmord und das Naziregime verherrlicht werden. So heißt es in einem Lied wörtlich: “Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: ,Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million'” sowie weiter “Da schritt in ihre Mitte ein schlitzäugiger Chines’: ,Auch wir sind Indogermanen und wollen zur Waffen-SS.'”

Wirbel um Nazi-Lied: Strache sieht keine Konsequenzen für Landbauer

Landbauers Sprecher bestätigt dem "Falter" , dass die Burschenschaft Germania dieses Liedbuch verwende. Landbauer ist seit etwa 18 Jahren Mitglied der Germania, kenne das Liederbuch aber laut seinem Sprecher “nur mit herausgerissenen Seiten und geschwärzten Stellen”.

In weiteren Liedern verherrlicht die Germania die „Legion Condor“, jene Wehrmachtsfliegertruppe, die in Hitlers Auftrag auf der Seite der spanischen Putschisten die Stadt Guernica zerstörte sowie die Wehrmachts-Fallschirmjäger, die 1941 griechische Insel Kreta angriffen und dabei zahlreiche Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung begingen.

Strache: "Widerliches Lied"

Unter Druck stellte Landbauer am Dienstagabend seine Mitgliedschaft bei der Germania "ruhend". Er sei "schockiert über jene Text- und Liedpassagen, welche heute zum Gegenstand politischer Diskussionen geworden sind". Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nahm inzwischen zur Affäre Stellung: Der Liedtext sei "von wem auch immer" erzeugt worden. Es handle sich um ein "wirklich widerliches und antisemitisches Lied", derartige Texte hätten in unserer Gesellschaft nichts verloren, betonte der FPÖ-Obmann.

Zum Zeitpunkt, als das Liederbuch erstellt wurde, sei Landbauer elf Jahre alt gewesen und erst später in die Verbindung eingetreten. Die betreffenden Seiten sollen 1997/98 aus dem Buch gerissen oder geschwärzt worden und nicht in Verwendung gewesen sein. "Er hat mir versichert, dass er die Texte nicht kannte", so Strache. "Burschenschaften haben nichts mit der FPÖ zu tun", meinte Strache weiters. Komme es zu derartigen Vorfällen, sei dies "schärfstens zu verurteilen". 

Kurz verurteilt Liedtexte als "widerwärtig"

Während FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky dem Falter fünf Tage vor der Wahl  "Inszenierung" vorwarf, verurteilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Liedtexte der Buschenschaft. "Die publik gewordenen Liedtexte der Germania sind rassistisch, antisemitisch und absolut widerwärtig", erklärte Kurz, Koalitionspartner der FPÖ auf Bundesebene, auf Twitter. Dafür dürfe es in Österreich keinen Platz geben.

"Kein Ausreißer"

"Es braucht daher volle Aufklärung und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden", forderte der Kanzler weiters. Der Verein SOS Mitmensch wiederum wies darauf hin, dass Landbauer über einen längeren Zeitraum ein Naheverhältnis zur antisemitischen Zeitschrift "Aula" pflegte. "Landbauer versucht die Öffentlichkeit jetzt an der Nase herumzuführen. Das brutal antisemitische Nazi-Liederbuch seiner Burschenschaft ist kein Ausreißer", urteilt SOS-Sprecher Alexander Pollak.

Auch SPÖ-Chef Christian Kern meldete sich auf Twitter zu der Causa zu Wort und kritisierte: "Während Landbauer/FPÖ im Verdacht der Verhetzung und Wiederbetätigung steht, teilt Strache (Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, Anm.) Landbauers Werbevideo auf FB." "Diesmal geht sich, 'da war ich ja noch gar nicht auf der Welt', nicht mehr aus", meinte Kern weiters.

Kommentare (99+)
Oberwoelzer
0
3
Lesenswert?

FPÖ kann es nicht lassen

Kaum ist es um die Anschuldigung über Toni Sailers Sex Übergriff ruhig geworden sagt sich der "Falter" was der "Standard "kann können wir auch.Ich verurteile diese Burschenschaften mit ihren "Liederbuch" und ihren Aktivitäten auf das schärfste und gehören vom Staat verboten.Sollte Udo Landbauer Spitzenkandidat der FPÖ bleiben wird in dieser Sache keine Ruhe eintreten!!!!!!!!!

UHBP
2
12
Lesenswert?

Strache zu Germania-Skandal: "Ein wirklich widerliches Lied"

Aber es ist hat unser Gedankengut, das uns vereint.

Lodengrün
4
12
Lesenswert?

Ich ersuche hier alle hier postenden Mietglieder

sich eingehender mit dem Wikipedia Eintrag des Herrn Landbauer zu befassen.

Sehr informativ was er da unter "junge Patrioten" steht.
Und siehe da auch hier geht es auch um ein Liederbuechlein: .

Udo Landbauer bat in zwei mit seinem Konterfei versehenen Schreiben an Sympathisanten der „Jungen Patrioten“ um Spenden, darunter auch für ein vom Verein 2010 herausgegebenes „Liederbüchlein für unterwegs“. Das Buch beinhaltet unter anderem mit „Hohe Nacht der klaren Sterne“ eines der bekanntesten Weihnachtslieder aus der Zeit des Nationalsozialismus und mit „Und wenn wir marschieren“ das Bundlied des Bundes Deutscher Mädel (BDM). Laut dem Vorwort der Herausgeber des Liederbuchs der „Jungen Patrioten“ sei dessen Aufgabe, „im Dienste unseres Volkstums und in Treue zu unserem Vaterland Kräfte der Seele zu wecken und erneut zu binden.

Der Mann scheint gerne zu singen. Hatte er auch damals keine Ahnung was da gedruckt wurde?

Jetzt soll Herr Vilimsky bitte nicht aufstehen und sagen das Wikipedia keine Bedeutung in unserer Gesellschaft hat.
Und Herr Strache soll aufhoeren uns den Baeren aufzubinden. Die FPOE ist, siehe oben sehr wohl mit den Burschenschaften verbunden.
Das aber kennen wir schon bei unserem Vizekanzler. Auf Bug und Brechen behauptete er es waere ein Arbeitsvertrag mit der Putin Partei. Da musste schon das Video her das ihn mit den Worten "Partnervertrag" ueberfuehrte.

X22
2
19
Lesenswert?

Ich bin für eine Petition bzw. lieber wäre mir eine Volksabstimmung, so wie beim Raucher Desaster,

die die FPÖ zwingt alle ihrer Mitglieder, die auch nur im geringsten einen Bezug zum Rechtsextremen haben, aus der Partei ausschließt. Wir brauchen in Österreich keine Rechtsgesinnten in öffentlichen Ämtern.

3GXD3JEOE2FPOHCG
1
13
Lesenswert?

x22

Das wäre einmal eine vernünftige Idee. Die FPÖ will ja offenbar für Österreich arbeiten. Wie kann sie dass, wenn hinter jedem Busch ein Landbauer sitzt. Die FPÖ muss sich einmal von gewissen Elementen trennen. Die können ja eine eigene Partei gründen - in Germanien gibt es ja auch die NPD. Wenn der Verfassungsschutz grünes Licht gibt dann hamma halt ein NPÖ - grauslich aber rechtskonform. Und wenn nicht - es gibt ja das Verbotsgesetz von 1947. Daran muss sich jeder Österreicher halten. Nicht wissen gilt nicht!

Mein Graz
2
19
Lesenswert?

@gerhard1224

"Nicht wissen gilt nicht!" Da stimme ich völlig zu!
Auch Kurz hat gewusst (oder muss gewusst haben), auf welchen Koalitionspartner er sich einlässt. Und seine Feststellung zu diesen Grauslichkeiten war mehr als dürftig.
Warum?

3GXD3JEOE2FPOHCG
11
4
Lesenswert?

Mein Graz

Natürlich hat Kurz das gewusst. Die Causa Landbauer natürlich nicht, aber das die FPÖ da gewaltige Probleme hat, war Kurz bewusst. Sonst hätt er ja nicht diese Pro-Europa Klausel als Bedingung hineingeschrieben. So eine Partei ist groß, mein Graz, und innerhalb der Parteien wird mit harten Bandagen gekämpft - härter als gegen den Gegner. Auch bei den Blauen ist das so. Da gibt es Moderate, Soziale, Deutschnationale, Halbseidene, Ehrenhafte und leider auch eine recht große Gruppe von Rechtsextremen und noch einige noch Schlimmere. Die Feststellung war nicht dürftig. Er hat - durch die Blume - gesagt, dass man den Landbauer gefälligst einsperren soll - wenn es stimmt. Das hat die FPÖ schon verstanden. Demokratie heißt halt auch Kompromisse machen. Und manchmal musst da leider auch mit den Wölfen heulen. Anders geht's nicht.

Patriot
3
9
Lesenswert?

Wenn es um die Demokratie geht, darf es keine Kompromisse geben!!!

Und diese Typen wollen die Demokratie und somit alle Österreicher/innen schwächen!
Wie kann man nur so eine Partei wählen? Unverständlich!!!

3GXD3JEOE2FPOHCG
3
4
Lesenswert?

Patriot

Nun, ich würde die FPÖ nie wählen. Aber man muss mal die Kirche im Dorf lassen. Die SPÖ wäre auch mit der FPÖ in eine Koalition eingetreten, wenn die SPÖ erster geworden wäre. Die Demokratie in Österreich ist stabil genug, einen Landbauer auszuhalten - und auch eine blaue Regierungsbeteiligung. Da hat Van der Bellen recht. Also, nicht immer alles gleich so düster sehen. Und - in ein paar Jahren kann es ja schon wieder anders werden. Also - Kopf hoch Patriot.

3GXD3JEOE2FPOHCG
2
35
Lesenswert?

schärfstens verurteilen

soll man solche Vorfälle sagt H.C. Strache.
Gleichzeitig fordert er keine politischen Konsequenzen.

Wie soll das gehen. Der Landbauer kommt vor das Parteitribunal und alle "Alten Herren" rufen laut "Pfui, Bursche!"
Und dann klopfen sie ihm auf die Schulter und sagen - "Aber du bist einer von uns!"

Mein Graz
2
12
Lesenswert?

@gerhard1224

Eine Frage:
Du als erklärter Türkis-Wähler kannst mir vielleicht erklären, warum Hr. Kurz jetzt nicht zeigt, wo seine "rote Linie zu Rechts und Links" ist, indem er Hr. Strache auffordert, solche Leute aus seiner Partei zu befördern. Er sagt zwar, dass es für solche Leute in Österreich keinen Platz geben dürfe, aber das wars schon?
Warum sagt Kurz nicht deutlich, ich will, dass der bei den Blauen rausfliegt?

3GXD3JEOE2FPOHCG
6
4
Lesenswert?

Mein Graz

Auch wenn es dir (und mir auch) nicht gefällt. Aber das kann Kurz nicht. Selbst wenn er wollte. Ich mein, er kann es hinter verschlossenen Türen sagen (und hat das wahrscheinlich auch) aber er kann der FPÖ als Koalitionspartner nicht Personalentscheidungen vorgeben. Ich kenn den Koalitionsvertrag nicht, aber es würde mich wundern, wenn es da nicht einen Paragraphen gibt - so auf die Art: Für die Personalentscheidungen ist ganz allein ..... Er kann ja nicht die Koalition auflösen weil irgendein Landbauer nicht wissen will, wo er stellvertretender Vorsitzender ist. ÖVP - FPÖ haben ein ambitioniertes Programm. Da sind auch gute Sachen dabei (Einsparungen, die Gesetze entrümpeln, SV zusammenlegen, Deutschklassen vor dem Regelunterricht usw.) Wegen so einem "Gimpl" (sorry Aufsicht) kann er jetzt nicht gleich alles hinschmeißen. Wird dir nicht gefallen, mein Graz, aber ich kann das verstehen.

Mein Graz
1
7
Lesenswert?

@gerhard1224

Wortlaut von Kurz:
"Der ÖVP-Regierungschef gab aber zu, dass es für ihn „rote Linien gibt, die aber nicht nur gegen Rechts gehen, sondern auch gegen Links.“ [...] In den Regierungsverhandlungen wurde klar darüber gesprochen, was zu passieren hat, wenn es Verfehlungen gibt. „Ich habe das Gefühl, dass Strache hier Flagge zeigen wird. Wenn nötig, werde auch ich reagieren“, versprach Kurz."

Eindeutig verspricht er zu reagieren. Hat er es hier nicht nötig?

3GXD3JEOE2FPOHCG
2
2
Lesenswert?

Mein Graz

Reagiert hat er ja - Er will das strafrechtlich verfolgen lassen. Das zweite Problem das er hat - es geht um die FPÖ Niederösterreich. Die lässt sich wahrscheinlich nicht einmal vom Strache hineinquatschen. Das ist ja der Föderalismus - manchmal gut - hier schlecht. Denk an die Landeshauptleute, die über die Parteigrenzen hinweg - Bundesgesetze kippen wollen - weil sie nicht wollen, das Ihnen die "Wiener" ins Handwerk pfuschen. Wenn der Landbauer in der Regierung wäre - hätte der Kurz Möglichkeiten und Rechte - bei der FPÖ NÖ hat er wohl eher keine. Klar er könnt sagen: Weg mit Landbauer. Die NÖ würd sagen "Das geht dich einen Dreck an" - und der Strache müsste seine Landespartei verteidigen...Wir sind halt eine echte Republik. In der Türkei wär das anders - der Erdi würd lospoltern und die STAPO holt den Delinquenten und ab in den Häfn. Aber - Mein Graz - willst du das - siehst ich auch nicht.

Irgendeiner
2
10
Lesenswert?

Ja, schrecklich Gerhard nicht,

und Basti hat das in die Regierung geholt, in Ämter, ich mein, sollte einer im Amt bleiben der sowas tut,man lacht.

siggi76
3
28
Lesenswert?

1+1=3?

Lt. Bericht wurde das Buch vor 21 gedruckt.
Lt. Bericht wird bestätigt, dass er seit 18 Jahren Mitglied ist.
Lt. Bericht war er damals (anm: als das Buch erschien) 11 Jahre alt.
Lt. Bericht wurden die betreffenden Seiten 1997/98 entfernt (vor 20/21 Jahren).
Lt. Wiki ist Hr. Landbauer am 12 April 1986 geboren (Alter 31/32)
hmmm 32-18=14... bzw. 31-18=13... also wär er beim Eintritt in die Burschenschaft 13/14 Jahre alt gewesen...
hmmm 2018-21= 1997... also wurden die Seiten sofort nach dem erscheinen entfernt...?
kommt das nur mir so vor, oder stimmt das alles hinten und vorne nicht!?

A6TLUK0I30K939HI
3
31
Lesenswert?

Es ist egal wann was entfernt wurde !!

Wer sich mit solchem Abschaum befasst und es propagiert hat NULL mit einer politischen Tätigkeit in einer Demokratie zu suchen !!

siggi76
2
13
Lesenswert?

da bin ich voll un ganz Ihrer Meinung!

Aber was in diesem Artikel stimmt jetzt?

harri156
2
25
Lesenswert?

Wie soll man die Regierung an Taten messen, wenn sie keine setzt?

Worte,Worte,Worte......... Statt sofortiger Rausschmiss dieser Rechtsextremen!!!

UHBP
2
23
Lesenswert?

@harri

Wenn du alle, die dieses Gedankengut zumindest tolerieren, entfernst, bleibt aber nicht mehr viel übrig von der FPÖ.

A6TLUK0I30K939HI
2
21
Lesenswert?

Voll und ganz

deiner Auffassung, da hilft kein Reden sondern nur sofortiges rigoroses Handeln, ab in die Prärie mit einem solchen Unbelehrbaren !!!

Irgendeiner
4
25
Lesenswert?

Ein Gesang

Ich sage es Euch jetzt wieder mal,
das Ganze ist ein Einzelfall,
denn eines weiß ich ganz bestimmt,
daß wir dabei die Opfer sind,
stets stellen Linke frech und keck,
uns in das böse, rechte Eck,
doch können wir kein Wasser trüben,
und wenn wir uns im Sange üben,
dann nur, damit man nicht vergißt,
daß eine Seefahrt lustig ist,
mir selbst, das sag ich diesen Linken,
stehts zu, drei Bier zugleich zu trinken,
und bringt uns Leugnen mal kein Glück,
naja, dann rudern wir zurück.

pekavau
5
28
Lesenswert?

Schein und Wirklichkeit


Wenn ich den Artikel und die Kommentare lese, andererseits das vermutliche Ergebnis der nächsten Wahl dagegenstelle wird mir übel.

Bei einem Großteil der Bevölkerung: Lernfähigkeit gleich NULL.

Zeitgenosse
6
26
Lesenswert?

Hat nichts

mit der FPÖ zutun und warum ist dieser Herr dort Mitglied?

KarlZoech
3
22
Lesenswert?

@ Zeitgenosse: Genau das ist die Frage!

Im Mittagsjournal habe ich mir Herrn Landbauer angehört. Gut, als dieses unsägliche Liederbuch herauskam, war er elf Jahre alt. Doch im Jahr 2000 trat er dort ein, irgendwann wurde er der stellvertretende Obmann (oder wie das immer bei denen heißt) dieser Burschenschaft Germania. Und inzwischen sind 18 Jahre vergangen und der Herr Landbauer will uns einreden, er hätte diesen Liedtext nicht gekannt? Das wäre so, als ob eine langjährige Pfarrmesnerin die Lieder des r.k. Gebetbuches nicht kennen würde. Gleichzeitig wusste Herr Landbauer aber offenbar, dass dieses Liederbuch überarbeitet gehört. Und da will er gerade diesen Liedtext nicht gekannt haben??? Herr Landbauer möge uns bitte nicht für saublöd halten und möge bitte abtreten!

Dass FPÖ-Obmann und Vizekanzler Strache sich klar von diesem Liedtext distanziert und diesen verurteilt hat erkenne ich positiv an. Und die FPÖ ist sicher nicht dafür verantwortlich, welche Lieder eine Burschenschaft im Liederbuch hat. Die FPÖ ist aber wohl dafür verantwortlich, sollte Herr Landbauer in seiner Position verbleiben!

SoundofThunder
4
8
Lesenswert?

🤔

Warum ein Liederbuch? Ist ja sowas von Gestern! Hab‘ im Internet gegoogelt und etwas für euch gefunden: NPD (Neuer Pop aus Deutschland) Vol.88! Das werdet ihr wohl hören dürfen 😏.

 
Kommentare 1-26 von 170