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Einigung auf KoalitionFür Kurz und Strache begann der Tag beim Bundespräsidenten

ÖVP und FPÖ haben Freitagabend ihren Koalitionspakt besiegelt. Inhalte und Personen werden offiziell erst heute nachmittag präsentiert, nachdem die Parteigremien tagten. Wer in der künftigen Regierung sitzt, ist nun vollzählig bekannt.

OeVP-OBMANN KURZ UND FPOe-OBMANN STRACHE BEI BP VAN DER BELLEN
Kurz und Strache bei Van der Bellen © Wien
 

ÖVP-Chef Sebastian Kurz und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache haben den Gang zu Bundespräsident Alexander Van der Bellen bereits hinter sich. Jetzt sind die Gremien am Wort. Am Nachmittag, ab ca. 16 Uhr, wird das künftige Regierungsteam vorgestellt und das Programm präsentiert.

Der künftige Kanzler Sebastian Kurz kündigte an: "50 Prozent des ÖVP-Teams werden Frauen sein, und zwei Drittel Experten." Der künftige Vizekanzler FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache lobte das Verhandlungsklima und die Menschlichkeit.

Kurz und Strache informierten Präsidenten über Einigung

Zwei Monate nach der Nationalratswahl haben sich die beiden Parteien auf eine Zusammenarbeit für die nächsten fünf Jahre geeinigt. In unserem Liveticker informieren wir Sie laufend.

ÖVP wie FPÖ kommen jeweils um 10.00 Uhr zusammen. Danach wollen Kurz und Strache die neue Bundesregierung und das Regierungsprogramm der Öffentlichkeit präsentieren. Bereits Anfang der kommenden Woche soll die neue Regierung von Van der Bellen angelobt werden.

Mittelmaß zeigte die neue Koalition in der Dauer ihrer Regierungsbildung: 64 Tage liegen zwischen der Wahl am 15. Oktober und der Angelobung am 18. Dezember. Das ist etwas mehr als bei allen 22 Regierungsbildungen der Zweiten Republik - wo der Durchschnitt rund 60,7 Tage beträgt - und etwas weniger als bei den bisher 17 Koalitionsverhandlungen mit durchschnittlich 68,4 Tagen.

 

 

 

Kommentare (4)

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sg70
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Nachtigall ik hör dir mit dem Kettenpanzer durch den Vorgarten donnern

also dass in den nächsten 5 Jahren alle Nachrichtendienste, alle Kriminalämter sowohl des Bundes als auch der Länder, alle Fremden-und Asylämter, der Verfassungsschutz, die Landesämter für Verfassungsschutz, das Heer und generell alle Uniformierten der FPÖ unterstehen sollen, dass also eine rechte Partei mit einem extrem rechten Innenminister und einem extrem rechten Verteidigungsminister die gesamte Staatsgewalt in sich vereinen soll, macht mir jetzt mehr als einen Brummschädel, es ist der absolute Irrsinn. Sowas gabs seit den 30ern noch nie. Herr Bundespräsident ich zähl auf Sie, verhindern Sie es!

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Lodengrün
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Ja manche Leute

lechzen nach der Rute. Ich muss sagen langfristige strategische Pläne sind der FPÖ nicht abzusprechen. Warum wohl legten sie auf den Innenminister so viel wert? Dieser kann den ausgebildeten Kfz Mechaniker und nunmehrigen Verteidigungsminister sicher in 5 Minuten von einer brisanten Sache überzeugen.

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Zeitgenosse
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Das wird ja eine richtige

Staatssicherheit, " Stasi"!

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Lodengrün
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Ja genau werter @Zeitgenosse

ich verstehe meine Landsleute nicht mehr. Dieses Tandem war doch so zu durchschauen. Warum drängt man so sehr ins Feuer? Die Ursachen warum Leute zum Nationalsozialismus drängten sind verständlich, warum aber unsere satten und in Fülle lebenden Mitbürger (ja, der Mehrheit der Österreicher geht es noch so) diese Gogoloris wollen erschließt sich mir nicht.
Ich bin ratlos, ziehe mich zurück und ergebe mich was da auf mich zukommt. Mich können sie nicht mehr treffen, - um die Menschen um mich herum tut es mir leid.

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