Die prognostizierten Wachstumsraten seien zwar niedrig, aber besser als in den letzten drei Jahren, bekräftigte Gabriel Felbermayr, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), am Samstag in der Ö1-Sendung „Im Journal zu Gast“ die jüngste Konjunkturprognose des Wifo. Er rechne für heuer weiter mit einer Wachstumsprognose von rund einem 1 Prozent - dies reiche aber nicht aus, um die Rückgänge der vergangenen Jahre aufzuholen. Nachholbedarf ortet er bei der Industriepolitik.
Wifo-Chef Felbermayr zu 2026
Leichter Aufschwung, aber Probleme bei Teuerung und Wachstum bleiben
Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr plädiert für Industrieoffensive und bringt Abtausch in der Koalition bei Streitthemen Grundsteuer und Pensionen ins Spiel
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