Ab 2027 soll es ein bundesweit einheitliches System zur Patientenlenkung geben, damit alle Patienten am richtigen Ort zur richtigen Zeit die passende medizinische Versorgung erhalten und die Wartezeiten deutlich verkürzt werden; zudem soll es einen einheitlichen Leistungskatalog sowie einen bundesweiten Gesamtvertrag geben; eine Expertengruppe erarbeitet drei Umsetzungsoptionen für die Bündelung der Finanzierungsströme sowie Struktur- und Kapazitätsplanung, wobei dabei auch der niedergelassene, stationäre und ambulante Bereich verschränkt werden sollen: Darauf verständigte sich die Steuerungsgruppe für die Reformpartnerschaft aus Bund, Ländern und Gemeinden, die am Dienstag im Kanzleramt zusammenkam. Diese Zielsetzungen sind altbekannt, allein bisher scheiterte die Republik an einer Umsetzung.
Föderalismus
Reformpartner wollen einheitliche Patientenlenkung ab 2027
Steuerungsgruppe aus Bund, Ländern und Gemeinden fixierte am Dienstag Ziele für 2027.
© APA / Max Slovencik