Es ist wohl eine der herausforderndsten Aufgaben, die sich Schwarz-Rot-Pink ins Regierungsprogramm geschrieben hat. Bis 2027 soll die Sozialhilfe reformiert, einheitliche Gegebenheiten in den Bundesländern geschaffen und die Integration in den Arbeitsmarkt forciert werden. Auch soll für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte eine „Integrationsphase“ gelten; bis zu drei Jahre lang soll ein geringerer Betrag ausbezahlt werden, die Teilnahme an Integrationsmaßnahmen verpflichtend sein. Am Donnerstag empfing Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) die Vertreter der Bundesländer zu einer „Auftaktsitzung“ der entsprechenden Verhandlungen.
Sozialhilfe
Was es mit der „Integrationsphase“ für Österreicher auf sich hat
Dass künftig auch Österreicher eine „Integrationsphase“ absolvieren müssten, bevor sie Sozialhilfe in voller Höhe beziehen können, sorgt für Debatten. Dahinter stehen rechtliche Überlegungen.
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