Nach dem Terroranschlag in Villach werden erneut Forderungen nach einer Obergrenze für Asylanträge laut – auch aus der SPÖ. Nach dem Villacher Bürgermeister Günther Albel spricht sich auch der steirische Parteichef Max Lercher für eine solche aus. Bereits 2016, als die große Fluchtbewegung die Asylantragszahlen in Österreich in die Höhe getrieben hatte, wurde eine Obergrenze debattiert. ÖVP und SPÖ einigten sich darauf, 2016 nicht mehr als 37.500 Asylwerber aufzunehmen. Schon damals gab es erhebliche Zweifel an der rechtlichen Umsetzbarkeit, die Grenze wurde am Ende knapp nicht erreicht.