Nach den Turbulenzen der vergangenen Tage setzen FPÖ und ÖVP die Koalitionsverhandlungen fürs Erste fort. Die Parteien stritten sich zuletzt etwa um die Ressortverteilung, die Gespräche waren vorübergehend pausiert worden. Am Donnerstag herrschte erst noch Uneinigkeit - etwa, ob ein ÖVP-Kompromissvorschlag nun an die FPÖ ergangen sei oder nicht. Am Nachmittag teilten dann die Freiheitlichen nach dem Besuch von Herbert Kickl beim Bundespräsidenten mit, die Gespräche „ehebaldigst“ fortsetzen zu wollen. Auch die ÖVP will weitermachen. Ein Ende der Verhandlungen zeichnet sich jedoch auch am 130. Tag nach der Nationalratswahl im September noch nicht ab.