Eigentlich finde man ihn nur „zu später Stunde“ am Würstelstand, sagt Fayad Mulla, bevor er in ein Stück Käsekrainer beißt. Die Auswahl an schnellem Essen sei in Wien ja groß. Ähnliches gilt für die Nationalratswahl, bundesweit gibt es diesmal neun Parteien zur Auswahl. Dass Mulla, Chef der Partei „Wandel“, dort unter dem Kürzel „Keine“ („Keine von denen“) zu finden ist, erklärt er so: „Wir haben uns vor zwölf Jahren gegründet, weil keine von denen, von den Parlamentsparteien, uns vertritt. Daran hat sich überhaupt gar nichts geändert.“ Man sei nur „zwölf Jahre mehr angefressen“ und diesen Protest wolle man „genau so auf den Stimmzettel bringen“.
„Scharf nachgefragt“ Wahl-Podcast
„Herr Mulla, täuschen Sie die Wähler?“
„Keine“-Spitzenkandidat Fayad Mulla sieht im Gespräch am Würstelstand kein Problem mit seinem Listennamen und fordert eine Vermögenssteuer ab 500.000 Euro.
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