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Politologe Anton Pelinka "Ich glaube nicht, dass es um die Existenz der EU geht"

Der Politologe Anton Pelinka war am Samstag zu Gast im Mittagsjournal. Er glaubt nicht, dass es bei der EU-Wahl am Sonntag um die Existenz der Europäischen Union geht.

Anton Pelinka glaubt, dass die Erwartungen, die EU-Gegner könnten bei dieser Wahl den großen Durchbruch schaffen, überzogen waren © Ballguide
 

"Die Wahl ist zwar wichtig, aber keine Schicksalswahl. Es geht nicht um Existenz der europäischen Union, es geht jetzt um die Zukunft", erklärt Anton Pelinka im Ö1 Mittagsjournal. Wichtig sei jetzt, in welche Richtung sich die EU weiterentwickle.

Auf die Frage, ob der Sieg der Sozialdemokraten in den Niederlanden ein  Ausreißer sei oder ob die Rechtspopulisten überschätzt worden seien erklärten Pelinka: "Die Erwartungen, dass die EU-Gegner bei dieser Wahl den großen Durchbruch schaffen, sind überzogen."

Die Rolle von Ibiza

Welche Rolle hat Ibiza-Gate gespielt? "Das Video hat europaweit große Aufmerksamkeit erregt und nützt den Rechtspopulisten nicht, inwieweit es schadet, wird sich zeigen", sagt Pelinka. Und zum Abschluss meinte Pelinka: "Der Brexit hat bewirkt, dass es kaum ernstzunehmende Stimmen gibt, die für einen Austritt aus der EU wären."

Kommentare (4)

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Irgendeiner
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Naja, so ganz einerlei ist es nicht,

wir haben die Turbokapitalisten von der EVP, die Rechten die untereinander nicht einig sind,beide Umweltblockierer erster Güte und den Rest.Nehmt den Rest,ich jedenfalls wähle grün.Und ansonsten hinterher nicht schreien.

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Hildegard11
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Müde

Wenn die Demokraten schon zu müde sind, zur Wahl zu gehen, sollen sie in eine Diktatur auswandern.

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GordonKelz
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MAN KANN FROH SEIN....

...über 30% Wähler anzusprechen. Es ist völlig egal ob der " Gigl" oder der " Gogl " es schafft, für die Bürger der europäischen Union ändert sich gar nichts, deshalb auch das " Rieseninteresse " .Die Menschen sind Müde dieser ständigen Querelen, der Brexit
zieht sich über Jahre. Unfähigkeit bestimmt das Handeln. Die einzigen die sich freuen können sind neue Abgeordnete die in ein Schlaraffenland von viel Geld und wenig Arbeit gehoben werden und gar nicht begreifen wie Ihnen geschieht...und das alles auf unsere Kosten!
Gordon Kelz

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tomtitan
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Danke für diesen Kommentar -

Leider haben sie vollkommen Recht!

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