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UrteilsspruchUrteil: Karfreitag-Entgelt nur für Evangelische ist EU-widrig

Heute urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber, dass die Regelung zugunsten der Evangelischen am Karfreitag alle anderen werktätigen Österreicher diskriminiert.

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© Wolfgang Zajc
 

Es ist eine Entscheidung von großer Tragweite, aber wie so oft ist der eigentliche Anlass ziemlich banal. Um 109,09 Euro fühlte sich ein konfessionsloser Angestellter geprellt, der am Karfreitag 2015 gearbeitet hatte und das von seinem Arbeitgeber nicht gesondert vergütet bekam.

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Mein Graz
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Es gibt keine einfache Lösung.

Wäre es ein möglicher Ansatz, kirchliche Feiertage ganz abzuschaffen und stattdessen an einigen Tagen einen staatlichen Feiertag auszurufen. Etwa Weihnachten, Ostern, Pfingsten usw., die Anzahl könnte ja um 2 Tage weniger sein.
Und für alle dann zwei Urlaubstage mehr, die sich jeder an den für seine Glaubensgemeinschaft wichtigen Tagen nehmen kann.
Alle hätten gleich viel freie Tage, kein Aufwand für "Verwaltung" von hohen Feiertagen der unterschiedlichen Religionen, und keiner müsste sich mehr beim AG drum streiten, ob er an einem bestimmten Tag frei hat oder nicht.

So würden der Wirtschaft keine Kosten durch zusätzliche Feiertage entstehen, und die Diskussion über "kirchliche" Feiertage wäre beendet.

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Holzerl
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@ Mein Graz

Dein Ansatz ist genial - nur leider zu "einfach". Da können wir keine Expertenkommission einsetzen und auch Regierung und Opposition können sich nicht in die Haare bekommen,.... leider.

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GustavSchatzmayr
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kirchliche Feiertage abschaffen

Es sind alle kirchlichen Feiertage abzuschaffen und durch Urlaubsanspruch zu ersetzen. Dann können Katholiken und Co in die Kirche gehen und die Bekenntnisfreien ans Meer fahren.

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reschal
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11 Tage weniger

Oje, da würden die Bekenntnislosen schön schauen. 11 Tage weniger oft ans Meer.

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tannenbaum
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Bezahlten

Feiertag solllte nur derjenige bekommen, der am besagten Tag einen Kirchenbesuch nachweisen kann! ( Bestätigung vom Pfarrer)! Immer mehr wenden sich von den Religionen ab, (zu Recht) wollen aber die jeweiligen Feiertage Frei oder Zuschläge beim Gehalt bekommen!

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GustavSchatzmayr
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...

nur wer beichtet soll in den Genuss des Feiertages kommen. Bestätigungen werden ausschließlich von der Spanischen Inquisition ausgestellt! ;-)

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Hosch
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8. Dezember

Ich würde für den 8. Dez plädieren, die eine hälfte muss eh schon Arbeiten die andere hälfte ist im Kaufrausch. Was würde die Wirtschaft sagen dazu, wahrscheinlich sind sie dagegen.

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Pollheim
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Die Berechnungen...

... der Wirtschaft das ein freier Karfreitag 600 Mio. kosten soll, würde ich auch gerne mal sehen. Kommt mir schon ein wenig hoch vor.

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Mein Graz
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@Pollheim

"Was kostet ein Feiertag die heimische Wirtschaft?
600 Mio. Für die Wirtschaftskammer ist es eine einfache Rechnung: Die gesamten Arbeitskosten geteilt durch die Arbeitstage. Ergebnis: Ein freier Tag kostet die Wirtschaft rund 600 Millionen Euro."
(Quelle: Quiz in presse)

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Holzerl
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Mitgliedsbeitrag

Ich bin dafür, dass nur für diejenige/denjenigen der Kirchenbeitrag bei der katholischen Kirche bezahlt, die Katholischen Feiertage gelten sollten. So sollte am Ostermontag gearbeitet werden - den nur wer Osterschinken/Eier/G'selchtes/etc. gegessen hat, (katholisch/christlicher Brauch) braucht den Tag zur Erholung.

Das ist wie beim Alpenverein. Nur wer Mitglied ist, bekommt Vergünstigungen, auch wenn wir alle in den Alpen leben,....

Zynismus Ende

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reschal
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Arbeitsfreier Sonntag

Äh, woher kommt der denn?

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Sam125
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Arbeitsfreier Sonntag.......

Ja genau....., und am 7. Tage sollst du Ruhen!

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schteirischprovessa
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Wäre sinnvoll, die Feiertage vollkommen neu zu regeln.

Z. B. Karfreitag und von mir aus Jom Kippur für alle frei, Pfingstmontag und 8. Dezember kein Feiertag. Gleiche Regelung für alle, einschließlich Beamte.

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smotron1
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Wenn man es genauer betrachtet

würden aber selbst dadurch konfesionslose schon benachteiligt, weil sich ihre freien Tage nach den Religionen richten müssen. Das einzige was wirklich fair wäre ist die Feiertage aufs Urlaubskonto gutschreiben und jeder kann sich freinehmen wann er will.

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reschal
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Feiertagszuschläge

Welchen Zuschlag von welcher Religionsgemeinschaft klagt er als nächstes ein?

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reschal
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Tücken einer pluralen Gesellschaft

Wenn wir Bürger unseren Hausverstand anwenden würden, so wäre die Sache klar. Der Staat ermöglicht die freie Religionsausübung an besagten Feiertagen für Mitglieder. Warum also klagt ein konfessionsloser? Ansonsten müssten alle Feiertage aller anerkannten Religionen für alle gelten. Die Klage hätte gar nicht so weit kommen dürfen. Was sind die Richter in den Instanzen eigentlich von Beruf?

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Normalerweise müsst es so sein!

Sonst müssten Angehörige anderer Religionen an katholischen Feiertagen gefälligst arbeiten gehen!

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reschal
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Klare Regelung notwendig!

Ja genau, das wäre die logische Konsequenz. Die Kirchenaustritte würden rapide zurückgehen und die Wiedereintritte in die Höhe schießen. Die Feiertage sind (nicht nur monetär) ein Geschenk!

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