Die Ouvertüre zur unerwarteten Kehrtwende übernahm Serbiens allgewaltiger Staatschef Aleksandar Vučić persönlich. Es sei "nicht leicht, an dem Papier irgendetwas Erfreuliches zu finden – im Gegenteil", kommentierte er in einer Pressekonferenz den ihm von der EU und den USA präsentierten Entwurf für ein Abkommen mit Kosovo.
Plötzlich kompromissbereit
Wie soll Vučić die Kehrtwende in der Kosovo-Politik den Serben verkaufen?
Unter Druck peilt Serbiens Präsident Vučić einen Ausgleich mit Pristina an – in Belgrad erntet er Skepsis. Auch Politiker seiner Partei sollen sich hinter verschlossenen Türen gegen als forcierten Kurswechsel aussprechen.
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