Nach DoppelwahlWarum die Freude bei Bulgariens Wahlsiegern gedämpft ist

Präsident Rumen Radew und die neue, ihm nahe stehende Antikorruptionspartei PP haben Bulgariens Doppelwahl für sich entschieden. Doch nicht nur die sehr niedrige Wahlbeteiligung, sondern auch die schwierige Regierungsbildung im 7-Parteien-Parlament dämpfen die Freude der Etappensieger.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Bulgariens Staatschef Rumen Radew
Bulgariens Staatschef Rumen Radew © (c) AFP (DIMITAR KYOSEMARLIEV)
 

Nach der Wahl ist immer vor der nächsten Wahl. "Der Kampf um die Stärkung des Staats ist nicht vorbei", versucht Bulgariens Staatschef Rumen Radew seine Anhänger nach der mit 49,4 Prozent der Stimmen gewonnenen ersten Runde der Präsidentschaftskür auf die am Sonntag steigende Stichwahl gegen seinen konservativen Herausforderer Anastas Gerdschikow (22,4 Prozent) einzustimmen: Die Wahlen hätten den Willen der Bulgaren gezeigt, "mit Korruption und Gesetzlosigkeit zu brechen".

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!