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TruppenbewegungenKrim: NATO wirft Russland "destabilisierende Maßnahmen" vor

Das Bündnis werde "weiter die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine unterstützen".

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© APA (AFP)
 

Mit Blick auf die russischen Truppenbewegungen nahe der ukrainischen Grenze hat die NATO schwere Vorwürfe gegen Moskau erhoben. Die "destabilisierenden Maßnahmen vonseiten Russlands" unterminierten alle Bemühungen, die Spannungen im Rahmen des von der OSZE vermittelten Waffenstillstandsabkommens vom Juli 2020 "zu deeskalieren", sagte ein NATO-Sprecher der "Welt". Das Bündnis werde "weiter die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine unterstützen".

Bereits am vergangenen Donnerstag hätten sich die NATO-Bündnispartner im Format des Nordatlantikrates zu einem Meinungsaustausch über das aktuelle Sicherheitsumfeld am Schwarzen Meer getroffen, sagte der Sprecher. "Die Alliierten teilen ihre Sorge über Russlands groß angelegte militärische Aktivitäten in der Ukraine und rund um die Ukraine", betonte er.

13.000 Tote

In dem seit 2014 andauernden Konflikt um die Ostukraine wurden mehr als 13.000 Menschen getötet. Im Juli vergangenen Jahres hatten sich die Konfliktparteien auf einen Waffenstillstand geeinigt. Seit Mitte Februar gibt es aber verstärkte Kampfhandlungen, die den ohnehin fragilen Waffenstillstand untergraben. Moskau und Kiew machen sich gegenseitig dafür verantwortlich.

Sorge vor Eskalation

Zuletzt wuchs die Befürchtung vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell äußerte sich am Sonntag nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba auf Twitter besorgt und sicherte Kiew die "standhafte EU-Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine" zu. Ähnlich äußerten sich Deutschland und Frankreich, die sich im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats um eine Lösung des Ukraine-Konflikts bemühen. Auch der britische Premierminister Boris Johnson hatte sich besorgt gezeigt und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die "uneingeschränkte Unterstützung" Großbritanniens zugesichert.

Kommentare (4)
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wjs13
5
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Das Bündnis werde "weiter die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine unterstützen".

Diese heute völlig sinnlose NATO hätte sich mit dem Fall des eisernen Vorhangs und der Auflösung des Warschauer Pakts, gegen den sie gegründet wurde, ebenfalls aufgelöst werden müssen.
Die Krim war seit ewigen Zeiten, bis zu des Ukrainers Chruschtschow Geschenk an die Ukraine, immer Russisch. Putin hat den Unsinn bloß korrigiert und jetzt hat alles wieder seine Richtigkeit.
Die in der NATO sind idiotisch genug um die Ukraine auch noch aufzunehmen.
Die provozieren nur noch.

Shiba1
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Nur zur Info:

Die NATO wurde im Frühjahr 1949 gegründet, der Warschauer Pakt erst 1955.
Aber es ist richtig: dieses "Verteidigungsbündnis" ist mittlerweile einer der wesentlichen Kriegstreiber, der sich überall einmischt (Deutschland wird am Hindukusch verteidigt - wie lächerlich). Und keiner kriegt dass richtig mit.

schadstoffarm
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die Realität ist wohl nicht dein zu Hause

Und nein die NATO kann den Ansuchen der Ukraine, Georgien, etc. nicht nachkommen da territorial nicht intakt. Deswegen generiert Russland ja diese eingefrorenen Konflikte.

dieRealität2020
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Ein Nonsens & Kokolores der hier von sich gegeben wird. Nicht tragbare und reale Konfliktlösungen.

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Haben diese Länder ihre Gesellschaft und ihre Politik aus der Vergangenheit nichts gelernt? Die Phrasendrescherei der EU: "...standhafte EU-Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine..."
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Einerseits ist sichtbar was die Vergangenheit bestätigt das Russland nicht heute noch morgen egal welcher Sanktionen auch immer keinen Jota von ihren Ansprüchen zurücknehmen wird.
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Andererseits wie kann ich ein Land wie Russland zum Dialog einladen aber gleichzeitig bringt die USA über die NATO Atomraketen Richtung Russland in Stellung.
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Es zeigt sich das nicht nur Russland und die USA auch keinen Jota trotz SALT Atomwaffen tatsächlich abgerüstet haben. Siehe Aufstellungen der weltweiten Atomraketen.
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Kurz erwähnt. Wer denkt das der Iran auch nach dem neuen Abkommen, hier gehts ausschließlich um die 100 Milliarden freizubekommen und um die Aufhebung der Wirtschafts- und Handelssanktion, nur mehr aus wirtschaftlichen Gründen Urananreicherung betreibt ist ein Träumer, das diese Politiker, die dieses Abkommen betreiben, tatsächlich sind.