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Langfristige StrategieNeue Achse: China und Iran rücken näher zusammen

Die jüngsten Kooperationen zwischen China und dem Iran könnten die Weltordnung noch gehörig auf den Kopf stellen. Der Iran spielt für Chinas "Neue Seidenstraße" eine immer größere Rolle. Eine der wichtigsten Achsen des geostrategischen Jahrhundertprojekts führt von China über Pakistan und Iran nach Istanbul und von dort weiter zum griechischen Hafen Piräus.

China will hoch hinaus, der Iran hilft mit: Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif und sein chinesischer Kollege Wang Yi unterzeichneten am Wochenende ein Kooperationsabkommen © AP
 

Am Samstag haben die Außenminister Irans und Chinas in Teheran ein Kooperationsabkommen mit einer Laufzeit von 25 Jahren unterzeichnet. Damit ist der Weg für Milliarden-Investitionen Chinas frei. Im Gegenzug will der Iran China Öl zu günstigen Preisen liefern. Die Volksrepublik China ist der weltgrößte Ölimporteur, die wachsende Wirtschaft ist auf den Rohstoff angewiesen. Der Iran braucht im Gegenzug Abnehmer für sein Öl. Aber auch eine militärische Zusammenarbeit zwischen dem Iran und China soll das Kooperationsabkommen beinhalten. Präsident Hassan Rouhani bezeichnete das Abkommen allerdings als ein strategisch wichtiges Projekt für Wirtschaftswachstum im Iran sowie Stabilität und Frieden in der Region.

Kommentare (1)
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beneathome
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Lesenswert?

Die beiden

passen auch gut zusammen.