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Trotz absoluter MehrheitNeuseelands Premierministerin Ardern setzt Kooperation mit Grünen fort

Sie könnte alleine regieren, will aber die Expertise der Grünen für den Kampf gegen den Klimawandel in ihrem Team haben. Die Grünen sollen auch künftig zwei Ressorts – das Klimaschutz- und das Familienministerium – führen.

Ardern setzt Kooperation mit Grünen fort
Ardern setzt Kooperation mit Grünen fort © AFP
 

Sie könnte auch ohne bisherigen Koalitionspartner regieren, und holt ihn dennoch erneut in die Regierung: Trotz des überwältigenden Wahlsieges ihrer Labour Party vor zwei Wochen will Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern ihre Zusammenarbeit mit den Grünen fortsetzen. 

Man habe einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet, sagte Ardern in Wellington. Die vergangene Legislaturperiode habe gezeigt, dass vor allem in Umwelt- und Wohlstandsfragen gut zusammengearbeitet wurde. "In Umwelt- und Wohlstandsfragen sind wir uns in vielen Punkten einig, die gut für Neuseeland sind", sagte die Regierungschefin. Sie wolle weiter auf die Expertise der Grünen setzen und gemeinsam begonnene Projekte zu einem Abschluss bringen, betonte Ardern. 

Bei der Wahl am 17. Oktober hatte Arderns Partei nach vorläufigen Ergebnissen eine absolute Mehrheit errungen und kommt auf 64 der 120 Parlamentssitze. Demnach könnte sie auch ohne ihren bisherigen Koalitionspartner Green Party (10 Sitze) regieren. Ardern konnte unter anderem mit ihrem hervorragende Umgang mit der Corona-Krise punkten.

Die Grünen sollen auch künftig zwei Ressorts – das Klimaschutz- und das Familienministerium – führen.

Kommentare (3)
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gmirakel
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4
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Neuseeland!

Glücklich jenes Land, also Neuseeland, eine Mutter, kluge mit Umsicht regierende Politikerin zu haben. Man stelle sich vor, in Österreich lädt eine ev. Regierung mit absoluter Mehrheit jemanden aus einer anderen Partei ein, mitzuarbeiten.

klaxmond
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13
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Frau Ardern

scheint alles richtig zu machen. Respekt auch zur Benennung der Außenministerin.

Irgendeiner
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Ja,glückliches Neuseeland,ich mein, daß sie eine Frau ist

interessiert mich weniger,aber sie hat ein Studium abgeschlossen,sie setzt eine Koalition fort,die sie machtpolitisch nicht braucht um eine Expertise zu behalten,sachorientiert,sie nimmt die Umweltfrage ernst und ist kein Mietling von Leuten die uns in der Sache was durchdrücken wollen und vor allem, sie hat das Virus von Anfang an ernst genommen und ihre Landsleute nicht permanent mit frechem Eigenlob gequält.Klug,sachorientiert,heutig,kompetent,man blickt voll gelbem Neid hin.