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Edtstadler verteidigt Macron"Attacken von Erdogan sind inakzeptabel"

Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) hat nach den Angriffen aus muslimischen Ländern, insbesondere aus der Türkei, gegen Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron ihre Solidarität mit Paris zum Ausdruck gebracht.

++ HANDOUT ++ STEIERMARK: PG 'MASSNAHMEN-PRAeSENTATION NACH ANGRIFF AUF JUeDISCHE GEMEINDE GRAZ' - EDTSTADLER
© APA/BKA/ANDY WENZEL
 

"Die neuerlichen Attacken von Präsident (Recep Tayyip) Erdogan gegen Präsident Macron sind inakzeptabel und eine Verharmlosung des radikalen politischen Islam", erklärte Edtstadler am Montag in einer Aussendung.

"Die Meinungsäußerungsfreiheit, wie auch alle anderen gemeinsamen Grundwerte der EU wie Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sind das Fundament unserer friedlichen westlichen Welt. Diese werden wir mit aller Kraft verteidigen", so die Europaministerin.

"Der erschütternde Mord am Pariser Lehrer Samuel Paty durch einen radikalen Islamisten hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, für unsere gemeinsamen Werte auch aktiv einzutreten, um dadurch die Europäische Union zu stärken", betonte Edtstadler. "Daher stehen wir an der Seite Frankreichs und fordern die Türkei auf, weitere Provokationen zu unterlassen."

Kein Platz in der EU für die Türkei

Wieder einmal zeige sich, dass die Türkei keinen Platz in der Europäischen Union habe. Die EU sei daher dringend gefordert hier eine rote Linie zu ziehen und die Beitrittsverhandlungen mit Ankara endlich zu beenden, forderte Edtstadler.

Der türkische Präsident Erdogan hatte Macron kürlich aufgefordert, seinen "Geisteszustand überprüfen zu lassen", nachdem der französische Präsident in Hinblick auf den jüngsten islamistischen Anschlag in Frankreich dem Islam bescheinigt hatte, in einer "Krise" zu stecken. Zudem hatte er den Extremismus scharf verurteilt.

Kommentare (13)
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ichsags
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Erdogans Türkei hat in der EU...

... nix verloren! Die Türkei sieht mich nicht wieder, solange Erdogan an der Macht ist... nur schade für die andere Hälfte der Türken, die Erdogan ebenfalls ablehnen. Und an die Erdogan-Freunde hier bei uns: wir leben in einer Demokratie, in der die Grenzen in beide Richtungen offen ist... also könnt ihr jederzeit gehen...!!

Isidor9
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Apeasement

Der Sultan, ein islamistischer Macho ,versteht nur die Sprache der Härte. Auch seine fanatisch, nationalistischen Anhänger hier bei uns. Alles andere verachten sie und bestärkt sie in ihrer Ablehnung unserer westlichen Lebensweise . Deshalb ist apeasement der tödlich falsche Weg. Nur unabdingbare Härte und entschlossener Widerstand ist solchen Diktatoren gegenüber angebracht . Jede ,noch so konsequente Sanktion ist zu begrüßen. Und fanatische Türken sind umgehend zu ihrem geliebten Sultan zu verfrachten.

umo10
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Die Türkei ist eiropäisch

Ohne Erdogan. Lange wird er sich wohl nicht mehr halten können . Moderne Menschen halten diese religiösität nicht mehr lange aus. Dazu nutzen sie viel zu häufig das Internet um die wahre Herkunft des Menschen zu erforschen. Der Koran ist uralt

Ifrogmi
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unsere corona-verleugner ...

... zeigen deutlich wie es mit der urteilsfähigkeit dank "moderner" bildung bestellt ist. jeder strickt sich seine realität selbst, macht sich die welt wie pippi langstrumpf.
und da trauen sie den türken samt religiösem zwang mit indoktrinierung echt mehr zu?

heinz31
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@lfro

Welche unsrigen "Coronaleugner"?
Ich kenne niemand!

satiricus
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Die Edtstadler fordert:

"Die EU sei daher dringend gefordert hier eine rote Linie zu ziehen und die Beitrittsverhandlungen mit Ankara endlich zu beenden, forderte Edtstadler."
Damit kann sie sich gleich direkt an ihren schwarzen Parteikollegen Gio Hahn in Brüssel wenden, denn dieser ist m.W. ein großer Befürworter(!) für einen EU-Beitritt der Türkei.
Die Karoline rechnet halt damit, dass der Großteil der Bevölkerung dies eh nicht weiß.....

isogs
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Frage von Macron

Wer zum Teufel ist diese Edtstadler?

herwig67
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Erdogan sollte sich beherrschen

sonst bleiben die Urlauber entgültig weg. Wenn er europäische Waren nicht mehr verkaufen will, dann muss er damit leben, dass türkische Waren in der EU nicht mehr angeboten werden. Und überhaupt: wann stellt die EU endlich die Zahlungen ein und wann schmeisst die Nato die Türkei endlich raus??? Wie ein Verbündeter benimmt sie sich nicht, die ewigen Provokationen (siehe Zypern und Griechenland) müssen endlich Konsequenzen haben.

metropole
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Macron

Der franz.Präsident dürfte zu seiner Verteidigung wohl nicht der Hilfe der unbedeutenden Edtstadler bedürfen.Soll sich um ihre Angelegenheiten kümmern das Kurz anhängsel ? Ihre Forderungen dürften die Türkei wohl nicht besonders erschüttern ..

tannenbaum
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Das Geschwafel

unserer Schwarzen kann ich erst dann etwas abgewinnen, wenn sie anfangen, wenigstens jene Türkischstämmige zurückzuführen, welche in unserem Sozialsystem hängen und sich nicht bedingungslos integrieren wollen! Auch wenn sie in der dritten Generation hier leben! Nicht immer nur leere Worte, in der Hoffnung, ein paar Stimmen von den Blauen abziehen zu können!

Sam125
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Endlich jemand,der von der europäischen Union den Mut aufbringt und der sich zu

den völlig absurden Attacken des Despoten Erdogan zu Wort meldet und sich auf die Seite des französischen Präsidenten Macron stellt! Danke Frau Edtstadler,dass sie unsere freie Demokratie unsere freie Meinungsäußerung und unsere freie und gleichberechtigte Gesellschaft und Wertegemeinschaft an der Seite von Macron verteidigen! Es steht jedem eingewanderten Bürger Europas frei,auch diese ,wenn ihnen unsere "Freiheit" nicht gefällt,wieder in Richtung alte Heimat zu verlassen! Wenn Tolerante sich gegen Intolerante nicht zur Wehr setzen, so wird die tolerante Gesellschaft zerstört und mit ihr stirbt auch die TOLERANZ! Wir sind Charlie, wir sind Lehrer! Gott schütze Österreich und Europa!

Shiba1
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Das Geschwafel der Edtstadler

wird den Sultan am Bosporus aber schon von sowas erschüttern...
Man spürt schon direkt, wie er zittert

Reipsi
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Erdowan, wer

ist das ?