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Widerstand gegen LukaschenkoRevolution in Putins Vorgarten

Analyse. Der Westen muss bei der Krise in Weißrussland nicht nur Minsk im Auge behalten, sondern auch Moskau. EU-Ratspräsident Charles Michel hat für morgen einen EU-Videogipfel angesetzt.

Nach dem „Marsch der Freiheit“ vom Wochenende erhöht die Opposition in Weißrussland diese Woche den Druck und fordert die Bevölkerung zum Generalstreik auf © AFP
 

Wladimir Putin nannte den Zerfall der Sowjetunion einst die „größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“. Das war nach der ukrainischen Revolution in Orange, die sich nach Westen orientierte. Wenig später griff Putin die USA, die Nato und die EU auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 frontal an. Der Westen strebe nach Weltherrschaft. Korrigiert hat der russische Präsident seine Worte bis heute nicht. Im Gegenteil. Die „Farbrevolutionen“ im postsowjetischen Raum hält er für so etwas wie die größte geopolitische Katastrophe des frühen 21. Jahrhunderts.

Kommentare (2)

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GordonKelz
2
19
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In diesem Artikel erkennt man....

...die hoffnungslose Rolle der Weißrussischen
Bevölkerung. Lukaschenko darf die eigenen Leute niederprügeln, weil Moskau strategische Interessen an Weißrussland schon immer gezeigt hat. Die Menschen sind nicht mehr als der Ball bei einem Tischtennisspiel...Die " Moskautreuen wird es freuen, ...warum wissen sie selbst nicht, dieser Staat entfernt sich mit Riesenschritten von einer " Pseudodemokratie " zu einem
" Führerstaat " !
Gordon Kelz

smtraxx
1
13
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leider haben Sie Recht

Russland wird mit allen Mitteln verhindern, dass der Westen in ihrem Vorgarten an Einfluss gewinnt. Mir tun die Menschen leid, sie lassen sich nieder Prügeln und es wird nicht viel bringen. Hoffentlich wird Weißrussland keine 2. Ukraine...