Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Kriegsgefahr im KaukasusEskalation zwischen Armenien und Aserbaidschan

An der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan ist es erneut zu tödlichen Schüssen gekommen. Ein armenischer Soldat sei durch Schüsse eines Scharfschützen von aserbaidschanischer Seite aus getötet worden, erklärte das armenische Verteidigungsministerium am Montag. Die Lage am äußeren Rand Europas droht zu eskalieren.

In den vergangenen Wochen hat es wiederholt Grenzgefechte zwischen der aserbaidschanischen und der armenischen Armee gegeben. Es waren die schwersten Gefechte zwischen den beiden verfeindeten Nachbarländern seit 2016. Diese Armenierin hat schon zu viele Konflikte miterleben müssen © AFP
 

"Wo ein Gast ist, da ist Gott“, sagen die Armenier. Rico lacht. Der Fünfjährige führt uns ins Haus und setzt sich zu uns auf die zerschlissene Bettbank. Seine Mama in Jogginghose trägt seinen Bruder, der noch kein Jahr alt ist, wiegt ihn, damit er ruhig bleibt, beim Gespräch mit den Gästen. Immer schon habe sie hier in Berd gelebt, in diesem kleinen Dorf im Tawusch-Gebirge, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Aserbaidschan entfernt, wo Scharfschützen ihren Namen zu Recht tragen.

Kommentare (2)

Kommentieren
Plantago
0
1
Lesenswert?

Ein Wunder, dass sich die Armenier so lange behaupten konnten.

Sind sie doch von so vielen Staaten umgeben, die der "Religion des Friedens" dienen.

duesenwerni
0
3
Lesenswert?

Und die EU hofiert immer noch die zunehmend ...

... islamistischer werdende Türkei, anstatt das christliche Armenien zu unterstützen.