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150 Jahre Erstes Vatikanisches KonzilWie der Papst unfehlbar wurde

Auf den Tag genau heute vor 150 Jahren verkündete Pius IX. zum Ende des Ersten Vatikanums jenes Dogma, das bis in die Gegenwart wie ein erratischer Block in der Geistesgeschichte steht.

Ein Pontifex im Gewitter der Zeit: Pius IX. prägte das Papsttum tief
Ein Pontifex im Gewitter der Zeit: Pius IX. prägte das Papsttum tief © (c) imago/Leemage (imago stock&people)
 

Vom 1. Vatikanischen Konzil, das am 29. Juni 1868 von Papst Pius IX. einberufen und am 8. Dezember 1870 in der Basilika St. Peter eröffnet wurde, ist landläufig höchstens bekannt, dass dieses Konzil am 18. Juli 1870 die Unfehlbarkeit der Päpste in dogmatischen und moralischen Fragen sowie den päpstlichen Primat in disziplinären und kirchenrechtlichen Problemen definierte.

Kommentare (4)

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Plantago
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Die damaligen Apostel, die Jesus kannten, waren nicht "unfehlbar",

aber die Päpste sind es...

eliweiss
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Falsch verstanden.

Nicht die Päpste als Person sind unfehlbar, es ist das Fundament als unfehlbar erklärt, um den Stürmen der Zeit, welche kommen und gehen, standzuhalten.

KarlZoech
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@ eliweiss: Typisch römisch-katholischer Quacksprech....

Und wer definiert das Fundament, wer? Na eben.

PS. Und wenn ein Papst sich schon Pius nennt, so ist ohnehin höchster Alarm, dann werkt ein erzkonservativer Fundamentalist.

Plantago
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das Fundament,

das durch den jeweiligen Papst interpretiert wird.