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Neue US-SanktionenSpannungen zwischen USA und China verschärfen sich

Im Streit um die Autonomie Hongkongs hat US-Präsident Donald Trump ein Sanktionsgesetz gegen China unterzeichnet. Als Reaktion auf diesen Schritt kündigte China Vergeltungsmaßnahmen an.

Donald Trump
Donald Trump © AP/Evan Vucci
 

Im Streit um die Autonomie Hongkongs hat US-Präsident Donald Trump ein Sanktionsgesetz gegen China unterzeichnet. Damit solle China für "repressive Aktionen" gegen die Menschen in Hongkong zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses.

Das Gesetz gebe der Regierung wirksame neue Werkzeuge, um gegen Personen und Institutionen vorzugehen, "die Hongkongs Freiheit auslöschen". Das Repräsentantenhaus und der Senat hatten das Hongkong-Autonomiegesetz zu Monatsbeginn ohne Gegenstimmen verabschiedet.

China hatte Ende vergangenen Monats das umstrittene Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong erlassen. Es richtet sich gegen Aktivitäten, die von Peking als subversiv, separatistisch oder terroristisch angesehen werden. Auch soll es "heimliche Absprachen" von Aktivisten mit Kräften im Ausland bestrafen.

Das US-Gesetz sieht Sanktionen vor, nach denen der Besitz von Betroffenen in den USA eingefroren und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten verwehrt werden kann. Auch gegen ausländische Banken, die aus US-Sicht zu Chinas Bestrebungen beitragen, die Autonomie Hongkongs zu untergraben, können Strafmaßnahmen verhängt werden. So kann US-Finanzinstitutionen beispielsweise untersagt werden, Kredite an betroffene Banken zu vergeben.

Trump erklärte zudem, er habe eine Verfügung unterzeichnet, die alle Vorzugsbehandlungen für Hongkong beende. Die Millionenmetropole werde künftig wie ein Teil Chinas behandelt, sagte der Präsident. Die Regierung hatte diesen Schritt bereits angekündigt.

China kündigte Vergeltungsmaßnahmen an

Die Regierung in Peking kündigt Vergeltungsmaßnahmen an. China werde Sanktionen gegen amerikanische Einzelpersonen und Unternehmen verhängen, erklärte das chinesische Außenministerium am Mittwoch. Man fordere die Regierung in Washington auf, sich nicht mehr in Chinas innere Angelegenheiten einzumischen, berichtete das staatliche Fernsehen.

Das von der Regierung in Peking durchgesetzte Sicherheitsgesetz gilt als Einschnitt in die Autonomie der Finanzmetropole und früheren britischen Kronkolonie Hongkong, die ihr bei der Übergabe an China 1997 nach dem Prinzip "Ein Land - zwei Systeme" für mindestens 50 Jahre zugesagt worden war. Das Gesetz sieht lebenslange Haft als Höchststrafe für zahlreiche Vergehen vor, die Chinas Behörden als Subversion, Abspaltung und Terrorismus werten.

 

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Hildegard11
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Der einzige, der gegen China vorgeht

Europa undeurop. Konsumenten folgt dem Boykottgegen China!!

Plantago
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Was dieses kommunistische Regime in China mit der Welt aufführt,

ist letztklassig, aber sämtliche Medien sind derart verbissen dabei, nur Trump zu kritisieren und lächerlich zu machen, anstatt die KP Chinas mal in die Schranken zu weisen. Armselig.

gonde
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Wieso bleibt bei dem Thema Hongkong, Großbritannien immer außen vor?

Ist ja doch deren "Kronkolonie" gewesen. Mohr du hast deine Schuldigkeit getan, Mohr du kannst gehen. So in etwa?

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Die Engländer haben alle Kronkolonien nur ausgebeutet,
die Gewinne einkassiert und dann fallen gelassen !

umo10
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Narziss wehrt sich

Es geht ihm gar nicht um Amerika. Die Börsenhaie checken das. Deshalb wird der Dollar massiv weniger Wert werden!!!