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VideokonferenzG-7 zu Coronavirus-Krise: "Wir tun, was immer nötig ist"

Neben den USA, Frankreich und Deutschland gehören Großbritannien, Italien, Japan und Kanada der G7 an. Die Videoschaltung findet unter ungünstigen Vorzeichen statt: Trump hatte vergangene Woche einen einseitigen Einreisestopp für europäische Staaten verhängt.

Donald Trump, Mike Pence
US-Präsident Donald Trump hat die G7-Präsidentschaft derzeit inne © AP
 

Die Staats- und Regierungschefs sieben führender westlicher Industriestaaten (G7) berieten heute über den gemeinsamen Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Dabei ging es auch um die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Krise. Der Gipfel fand wie inzwischen fast alle internationalen Konferenzen per Video statt.

Am Ende des Gipfels hieß es: "Wir tun, was immer nötig ist."

Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industriestaaten bezeichneten die Pandemie am Montag in einer gemeinsamen Erklärung als "menschliche Tragödie und weltweite Gesundheitskrise", die auch "große Risiken" für die Weltwirtschaft mit sich bringe.

"Wir werden unsere Bemühungen koordinieren, um die Ausbreitung des Virus zu verzögern, unter anderem durch geeignete Grenzschutzmaßnahmen", hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten gemeinsamen Mitteilung der G-7-Chefs nach einer Videokonferenz am Montag. Die USA haben derzeit die G-7-Präsidentschaft inne. Die Gruppe der sieben wichtigen Industriestaaten umfasst außerdem Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan und Großbritannien.

In der Mitteilung hieß es weiter, die G-7-Chefs würden ihre Anstrengungen zur Stärkung der Gesundheitssysteme in ihren Ländern und weltweit verstärken. Wichtig sei dabei auch der Austausch von Informationen in Echtzeit, um Präventionsstrategien zu verbessern. Daten sollten zusammengeführt werden, um das Virus besser zu verstehen und bekämpfen zu können. Man werde sich darum bemühen, die Verfügbarkeit von medizinischem Gerät dort zu verbessern, wo es am dringendsten gebraucht werde. Um diese Ziele zu erreichen, sollten sich die G-7-Gesundheitsminister wöchentlich koordinieren.

Die Staats- und Regierungschefs sagten außerdem zu, "unter Einsatz aller politischen Instrumente alles zu tun, was nötig ist, um ein starkes Wachstum der G-7-Volkswirtschaften zu erreichen". Die am meisten betroffenen Arbeitnehmer, Firmen und Branchen sollten sofort unterstützt werden. Man werde sich auch um das Aufrechterhalten internationaler Lieferketten kümmern. Die Finanzminister der G-7-Staaten sollten sich ebenfalls wöchentlich absprechen.

Die Anstrengungen würden durch die amerikanische G-7-Präsidentschaft koordiniert, hieß es in der Mitteilung weiter. Der G-7-Gipfel soll im Juni in Camp David in den USA stattfinden. Der Landsitz des US-Präsidenten liegt im Bundesstaat Maryland, Luftlinie rund 90 Kilometer vom Weißen Haus entfernt.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

himmel17
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Lesenswert?

Genau genommen ...

... müsste es heißen: Wir tun, was schon längst getan hätte werden müssen. Die nehmen sich Italien zum Vorbild und Boris Johnson will alle übertreffen.

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