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Nach ImpeachmentDemokrat wechselt ins Lager von Trump

"Ich glaube, das passt einfach besser zu mir", sagte der Überläufer Van Drew. Laut einer Umfrage sind nur 46 Prozent der Amerikaner für eine Amtsenthebung Trumps.

US-POLITICS-TRUMP
Jeff Van Drew mit seinem neuen Chef, Donald Trump © (c) APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
 

Einen Tag nach dem Startschuss für ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump tritt ein Mitglied der Demokratischen Partei ins Lager des Präsidenten über. Der Abgeordnete Jeff Van Drew aus New Jersey wechsle zu den Republikanern, erklärte Trump mit Van Drew an seiner Seite am Donnerstag in Washington.

"Ich glaube, das passt einfach besser zu mir", sagte Van Drew. Er sagte dem Präsidenten seine unerschütterliche Unterstützung zu. Trump wiederum lobte seinen neuen Parteikollegen und sagte, dieser sei ein großartiger Zuwachs für die Republikaner.

Van Drew ist einer von zwei Demokraten, die bei der Abstimmung am Mittwoch im Repräsentantenhaus die beiden gegen Trump erhobenen Anklagepunkte ablehnten. Trotz seines Übertritts behalten die Demokraten in der Abgeordnetenkammer ihre Mehrheit.

Minderheit für Amtsenthebung

Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos sind 42 Prozent der Amerikaner dafür, Trump aus dem Amt zu entfernen. 46 Prozent sind dagegen. Die Erhebung wurde wenige Stunden nach der Abstimmung des Repräsentantenhauses erhoben. Die Abgeordneten hatten sich mit der Mehrheit der Demokraten für die Eröffnung eines Amtsenthebungsverfahrens ausgesprochen. Die Vorwürfe lauten Machtmissbrauch und Behinderung des Kongresses.

Das eigentliche Verfahren findet allerdings im Senat statt. Dort sind Trumps Republikaner in der Mehrheit. Eine Amtsenthebung gilt daher als unwahrscheinlich. Trump hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Es wird damit gerechnet, dass das Verfahren im Jänner im Senat beginnt. Trump sagte, sein Hauptanwalt werde voraussichtlich Pat Cipollone sein. Der 53-Jährige ist Rechtsberater im Weißen Haus.

Im Oktober hatte er einen achtseitigen Brief an den Kongress geschickt, in dem er erläuterte, warum das Präsidialamt eine Mitwirkung an den Ermittlungen gegen Trump verweigerte. Die Untersuchung bezeichnete Cipollone als Scharade.

Kommentare (3)

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WernStein
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Lesenswert?

Mit Geld....

..kann man in Amerika alles kaufen!
Und nicht nur dort!

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WernStein
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Mit Geld....

..kann man in Amerika alles kaufen!
Und nicht nur dort!

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PiJo
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Mit Geld....

Geld regiert die Welt, das war vor 100 Jahren so und wird in 100 Jahren auch so sein , egal ob Diktatur oder Demokratie.

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