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BenzinpreisrevolteIrans geistlicher Führer sieht nach Bürgerprotest den "Feind zurückgedrängt"

Im Zusammenhang mit den gewaltsamen Protesten im Iran mit mutmaßlich Dutzenden Toten sieht Ayatollah Ali Khamenei den "Feind zurückgedrängt".

Schäden nach den Auseinandersetzungen
Schäden nach den Auseinandersetzungen © (c) APA/AFP/ATTA KENARE
 

Im Zusammenhang mit den gewaltsamen Protesten im Iran mit mutmaßlich Dutzenden Toten sieht das Geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, den "Feind zurückgedrängt". Das sagte Khamenei am Mittwoch in einer Fernsehansprache. Die Unruhen seien nicht das Resultat einer Bürgerbewegung. Die "jüngsten Aktionen" seien nicht vom Volk ausgegangen, es habe sich um "Sicherheitsfragen" gehandelt.

Um die Koordination der Demonstranten zu erschweren und zu verhindern, dass Bilder der Proteste an die Öffentlichkeit gelangen, schaltete die Regierung das Internet praktisch komplett ab. Allerdings zeigte das Staatsfernsehen Bilder maskierter junger Männer, die sich offenbar Zusammenstöße mit Sicherheitskräften liefern.

Seit Freitag gibt es im Iran Proteste, die von einer Benzinpreiserhöhung ausgelöst wurden. Die UNO äußerte sich am Dienstag besorgt über eine "bedeutende Zahl von Toten" und den Einsatz scharfer Munition. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete von mehr als hundert getöteten Demonstranten.

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