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Brexit-StreitHarte Töne gegen harte Grenze für Johnson aus Dublin

Der britische Premierminister Boris Johnson gefährdet mit seinen Vorschlägen den brüchigen Frieden in Nordirland. Nun reißt in der irischen Republik langsam der Geduldsfaden.

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Irisch-nordirische Grenze
Irisch-nordirische Grenze © (c) APA/AFP/PAUL FAITH
 

Der irische Chefdiplomat gibt sich nicht einmal Mühe, übermäßig diplomatisch zu sein. „Wir unterzeichnen oder unterstützen keinen Deal, der auf einer Lüge oder einem Bluff basiert und ein Thema in unbestimmte Zukunft schiebt“, sagt Vizepremier und Außenminister Simon Coveney in Dublin vor Journalisten aus Deutschland und Österreich und ergänzt dann nach einer Pause, in der er tief Luft holte: „Und nicht ohne eine fest vereinbarte Garantie der britischen Regierung, an der Boris Johnson beteiligt ist.“ Wenige Minuten zuvor war die jüngste Botschaft vom britischen Premierminister von der einen Insel zur anderen hinübergeschwappt. Kontrollen auf der irischen Insel werden nach einem Brexit Realität sein, sagte Johnson in einem Interview mit der BBC. Er werde ein „sehr gutes Angebot“ machen. Erwartet wird dies in seiner Rede beim Parteitag seiner konservative Tories heute in Manchester.

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