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30 Jahre Paneuropa-PicknickKarl Schwarzenberg: "1989 war das Jahr der Wunder"

30 Jahre Paneuropa-Picknick: Karl Schwarzenberg über unerfüllte Hoffnungen von 1989, den steigenden Nationalismus und den Unterschied zwischen Schwarz und Türkis.

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Karl Schwarzenberg
"Dass ich den steigenden Nationalismus für eine tragische Entwicklung halte, daran besteht kein Zweifel", sagt Karl Schwarzenberg © Manuela Tschida-Swoboda
 

War 1989 mit dem Ende des Kommunismus in Osteuropa tatsächlich das Jahr der großen Freiheit?
Karl SCHWARZENBERG: Na sicher! Das annus mirabilis: Es war das Jahr der Wunder. Keiner hätte je vorausgesagt, dass das sowjetische Reich plötzlich implodiert. Ich hätte geglaubt, dass der Verfall langsam vor sich geht, so wie im Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert.

Kommentare (3)

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bimsi1
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Irgendwie versteh ich das n icht.

Die Familienbeihilfe soll doch dazu dienen, dem Kind wo es wohnt, "unter die Arme zu greifen".

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catdogbeba
1
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Ich

verstehe nicht, was daran, das Menschen in ihrem Land bleiben, stolz darauf sind und sich bei den Nachbarn nicht einmischen, eine freundschaftlich distanzierte Beziehung zu ihnen haben und jeder vor der eigenen Haustüre ( Landesgrenze) kehrt, jammervoll tragisch sein soll. Die letzten Jahrzehnte war es so und es war eine gute Zeit, im Gegensatz zu heute!

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baecki
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Besser kann man es nicht sagen

Es ist immer wieder faszinierend, Karel Schwarzenbergs pointierte Interviews zu lesen. In einfacher, klarer, schnörkelloser Sprache sagt er seine Meinung, so dass sie jede/r verstehen kann. Wohltuend, bei all dem NLP Gelaber, dass uns heute die Ohren verklebt, und sehr oft die wahre Geisteshaltung der Politiker vernebelt. Seiner Begründung, warum er kein Türkiser ist, ist nichts hinzuzufügen, auch ich kann nicht erkennen, für welche Gesellschaftsordnung Kurz und sein Team stehen, außer dafür, dass sie an der Macht bleiben wollen. Aber wofür? Gemeinwohl, Solidarität, Gerechtigkeit, gutes Leben für möglichst alle (auch über unsere grenzen hinaus) kommt in deren Wortschatz nicht vor. Schade auch für viele aufrechte Schwarze, denen diese Werte zurecht wichtig sind.

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