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US-VorwahlkampfDemokraten suchen Rezept gegen Trump

Die linksgerichteten Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren wurden scharf angegangen.

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Sanders und Warren © APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
 

Es ist nicht einfach, im Wahlkampf der US-Demokraten den Überblick zu behalten. Mehr als 20 Personen sind in den Präsidentschafts-Vorwahlkampf gezogen. Und egal, wer letztlich Kandidat oder Kandidatin der Demokraten sein wird: Die US-Vorwahlkämpfe werden derart hart geführt, dass der Sieger bereits beschädigt im eigentlichen Wettbewerb um den Einzug ins Weiße Haus rittern muss.

Beim Kräftemessen der demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA haben sich zehn der Kandidaten einen intensiven inhaltlichen Schlagabtausch geliefert. Während der live im US-Fernsehen übertragenen Debatte aus Detroit wurden am Dienstagabend (Ortszeit) auch die inhaltlichen Unterschiede zwischen den sehr linken und den eher moderaten Kandidaten deutlich.

Die linksgerichteten Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren wurden scharf angegangen. Ihre Konkurrenten warfen Sanders und Warren am Dienstagabend vor, mit ihren Vorschlägen Wähler der politischen Mitte zu vergraulen und Präsident Donald Trump in die Karten zu spielen.

Der frühere Abgeordnete John Delaney sprach gar von einer "Märchen-Wirtschaftspolitik" des Senators und der Senatorin. Beide würden "schlechte Politik" vorschlagen und "unmögliche Versprechen" machen wie etwa eine kostenlose Gesundheitsversorgung für alle. "Das wird unabhängige Wähler abschrecken und Trump zur Wiederwahl verhelfen", warnte Delaney bei der in Detroit ausgetragenen TV-Debatte.

Senatorin Amy Klobuchar sagte, sie selbst habe "mutige Ideen", bleibe aber auf dem Boden der Tatsachen. Ex-Gouverneur John Hickenlooper sagte, bei der Reform des Gesundheitswesens sei "eine Evolution, keine Revolution" nötig. Sanders Pläne würden das Ende einer privaten Krankenversicherung für dutzende Millionen Menschen bedeuten. Der Gouverneur von Montana, Steve Bullock, warf Warren vor, ihr Vorschlag zur Entkriminalisierung illegaler Grenzübertritte würde Trump in die Hände spielen.

"Große, strukturelle Änderungen"

Warren und Sanders verteidigten dagegen ihre umfassenden Reformvorschläge. Warren sagte, notwendig seien "große, strukturelle Änderungen" des Wirtschaftssystems. Wer Trump ohne Rückgrat entgegentrete, erhalte ein System, das den Reichen und gut Vernetzten geholfen und "Schmutz in die Gesichter aller anderen" geworfen habe.

Einig waren sich die Kandidaten in ihrer Verurteilung von Kommentaren Trumps, die als rassistisch verurteilt worden waren.

Warren und Sanders haben ähnliche politische Programme: Sie wollen ein umfassendes öffentliches Gesundheitssystem, gebührenfreie öffentliche Hochschulen, höhere Steuern für Reiche und strikte Regeln für die Wall Street. In Umfragen für die Vorwahlen der Demokraten liegen sie etwa gleichauf mit 15 Prozent auf Platz zwei - hinter dem früheren Vize-Präsident Joe Biden, der bei rund 32 Prozent liegt.

Wegen der großen Bewerberzahl werden die TV-Debatten der Demokraten an zwei Tagen ausgerichtet. Am Dienstagabend traten zehn Kandidaten gegeneinander an, am Mittwochabend folgen dann zehn weitere Kandidaten, unter ihnen Biden und die Senatorin Kamala Harris.

Der einstige Vizepräsident von Barack Obama muss dann erneut mit scharfer Kritik der afroamerikanischen Senatorin Harris rechnen, da er sich wohlwollend über US-Senatoren äußerte, die vor Jahrzehnten die Rassentrennung befürworteten.

Vorwahlen Anfang Februar

Die Vorwahlen der Demokraten beginnen Anfang Februar 2020 mit einer Abstimmung im Bundesstaat Iowa. US-Präsident Trump hofft, bei der Präsidentschaftswahl im November kommenden Jahres wiedergewählt zu werden.

Biden führt die Umfragen zu den demokratischen Bewerbern seit Wochen an. Derzeit liegen Warren, Sanders und Harris auf den Plätzen hinter ihm - allerdings mit einigem Abstand. Für die Republikaner will Präsident Trump erneut antreten.

Kommentare (10)

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hbratschi
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ich denke,...

...dass, wenn 2016 sanders und nicht clinton für die demokraten gegen trump in die wahlen gegangen wäre, diese anders geendet hätten...

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pesosope
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hbratschi

bitte konzentrieren Sie sich wieder auf Franz Karl Ginzkey und vergessen Ihre "ausgezeichnete" Kenntnis über amerikanische Wahlanalysen, das ist nämlich schon mehr als lächerlich.

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hbratschi
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liebe(r) pesosope,...

...da hast natürlich vollkommen recht... :o)))))

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Irgendeiner
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Du hast recht,

weil Clinton denselben Turbokapitalis vertreten hat wie die Reps, da hat Trump gewonnen weil er anders schien,der hat ja allerhand versprochen was dann Makulatur war,war ein Akt der Verzweiflung auch wenns rotzdumm war.Und Sanders ist ein durchaus gemäßigter Sozialdemokrat und sehr links wäre was anderes,aber diese Kasperliade hama hier auch, wo so nationalökonomische Nepochanten es wagen etwa die Rückkehr zum Wirtschaftsprogramm von Lord Keynes frech als Links zu bezeichnen,ist Taulosigkeit und freche Propaganda.

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hbratschi
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iregendeiner,...

...da liegst jetzt aber sowas von daneben. und wennst du das nicht glauben kannst, dann lass es dir von miraculix erklären... :o)))

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Irgendeiner
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Wenn ich Dich mißverstanden habe sorry,

aber im Rest kenn ich mich besser aus, man lacht.Du weiß wohl daß nach Erhebungen die Forderungen von Sanders mehr als mehrheitsfähig, sind man lächelt,ich mein, die wollen eine öffentliche Krankenversicherung und ordentliche Steiuern für die Reichen,nur bis jetzt haben die DEMs mit der Clintonplage genau den Schmarrn verkauft wie die REPs,die ham den Turbokapitalismus schon, den uns ein vorlauter Studienabbrecher einreden will,dann arbeiten Politiker für Konzerne und die Frage ist, welchen Hedgefond hättens denn gern,man lacht.

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hbratschi
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kein problem :o) ...

...aber ja, du hast mich missverstanden. und du hast es auch geahnt, deshalb dein vorsorgliches sorry. hab in dieser sache (wie eh überhaupt meistens) die selbe sicht der dinge wie du. was ich von miraculix nicht gerade behaupten kann, denn der vertritt sehr vehement die braune fraktion und diese ist halt weil national, unsozial, hetzend, kurzsichtig, heuchlerisch, verlogen, diktatorisch, entmündigend, fakenews gesteuert usw usf so gar nicht die meine...

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Irgendeiner
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Naja, ich hab mich wohl doppelt geirrt, es irrt der Mensch solange er strebt,

aber ich vermeide wem anderen, außer in deutlicher satirischer Absicht,meine Meinung zu imputieren,dann war das zweite die Fehllesung,man lacht.Und dama eh da core sind ende ich hier.

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Miraculix11
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Ja sicher

Trump hätte noch höher gewonnen

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hbratschi
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ja lieb(e) mira,...

...dass trump, kickl usw deine ersehnte antidemokratische gedankenwelt vertreten, ist sooo ein geheimnis eh nicht...

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