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Streit mit den USAJapanischer Premier in Teheran - kann er vermitteln?

Shinzo Abe reiste als erster Ministerpräsident seit der Islamischen Revolution in den Iran, um im Atomstreit zu vermitteln.

JAPAN-IRAN-DIPLOMACY
© APA/AFP/JIJI PRESS
 

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe ist am heutigen Mittwoch zu einem historischen Besuch in Teheran eingetroffen. Es wurde erwartet, dass der Iran Japan dabei um eine Vermittlung im Atomstreit mit den USA bitten wird. "Japan kann dazu beitragen, die anhaltenden Spannungen zwischen dem Iran und Amerika zu verringern", sagte ein ranghoher iranischer Regierungsvertreter kurz vor Abes Besuch.

Respektierter Partner

Abe könne dabei eine konstruktive Rolle spielen und ein großartiger Vermittler sein. Denn Japan habe den Iran immer respektiert. "Als eine Geste des guten Willens sollte Amerika entweder die ungerechten Ölsanktionen aufheben oder die Ausnahmeregelungen verlängern", sagte der Regierungsvertreter.

Abe ist der erste japanische Regierungschef, der den Iran seit der Islamischen Revolution vor vierzig Jahren besucht. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte bei einem Teheran-Besuch am Montag die USA und den Iran zu einer Deeskalation aufgerufen.

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