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DeutschlandAKK-Konkurrent gegen Diskussion um CDU-Kanzlerkandidat

Der frühere Fraktionschef Friedrich Merz, der Annegret Kramp-Karrenbauer im Kampf um den CDU-Vorsitz unterlegen war, warnt: Mitgliederbefragungen könnten eine Partei spalten

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© APA/AFP/dpa/AXEL HEIMKEN
 

Der frühere Fraktionschef der deutschen CDU/CSU Friedrich Merz will sich nicht an der Diskussion über den nächsten Kanzlerkandidaten der Schwesterparteien beteiligen.

"Wir machen hier eine Buchvorstellung in Köln und reden nicht über den Kanzlerkandidaten der Bundesrepublik Deutschland zu einem Zeitpunkt, wo wir keine Wahlen haben", sagte Merz am Dienstag bei der Präsentation eines Buchs des Kölner SPD-Politikers Jochen Ott. "Das ist eine völlig irre Diskussion. Punkt."

Der CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hatte sich zuvor in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur überzeugt gezeigt, dass CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nächste Kanzlerkandidatin der christdemokratischen Schwesterparteien wird. Merz war im vergangenen Dezember Kramp-Karrenbauer knapp im Rennen um den CDU-Parteivorsitz unterlegen. Ihm werden weiterhin Ambitionen auf ein bundespolitisches Spitzenamt nachgesagt.

Auf die Frage, wie er dazu stehe, dass der Kanzlerkandidat in einer Urwahl ermittelt werden könnte, antwortete Merz: "Ich habe eine ganz grundsätzliche Meinung zum Thema Mitgliederbefragungen, und die ist ziemlich negativ." Mitgliederbefragungen könnten eine Partei spalten.

"Was machen Sie denn mit einer Urwahl, wenn es nicht zwei Kandidaten, sondern drei gibt? Machen Sie dann eine zweite Urwahl, wenn das Ergebnis nicht eindeutig war? Oder geht derjenige durchs Ziel, der 40 Prozent bekommen hat und die anderen beiden 30? Also, da stecken so viele Probleme, auch für die Folgezeit, drin, ich bin da kein Freund von solchen Urwahl-Entscheidungen", betonte Merz. Parteivorstände und Delegierte müssten diese Verantwortung repräsentativ für die Gesamtpartei übernehmen.

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